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Aktuelles

Das Institut auf der Nacht des Wissens 2022
19. Juli 2022

Wo sind welche Parteien in Niedersachsen besonders stark? Wie tickt welcher Wahlkreis und wo ist die Arbeitslosigkeit hoch? Bei der 5. Nacht des Wissens der Universität Göttingen präsentierte ein Team aus dem Institut für Demokratieforschung und dem Institut für Politikwissenschaft aufbereitete Daten zu den Landtagswahlkreisen Niedersachsens.

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Podiumsdiskussion mit Ministerpräsident Weil
27. Juni 2022

Managerkreis der Friedrich-Ebert-Stiftung/Mark Bollhorst

Am 25.6.22 diskutierte der Ministerpräsident des Landes Niedersachsen Stephan Weil mit dem Gewerkschaftsvorsitzenden Dr. Mehrdad Payandeh  sowie dem Direktor des Instituts für Demokratieforschung, Prof. Dr. Simon Franzmann, in Hannover zum Thema „Sicherheit im Wandel. Wie die Politik gesellschaftlichen Zusammenhalt in krisenhaften Zeiten organisieren kann.“ Die Veranstaltung wurde von der Friedrich-Ebert-Stiftung organisiert.

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Jubiläum: 10. Ausgabe des Demokratie-Dialogs
20. Mai 2022

Just ist die 10. Ausgabe des Demokratie-Dialogs erschienen. Damit feiert das Periodikum nun bereits seinen fünften Geburtstag. Die vorliegende Ausgabe befasst sich wie gewohnt mit aktuellen Themen, so liegt ihr Schwerpunkt auf der Corona-Pandemie und ihren gesellschaftlichen wie politischen Auswirkungen. Während Prof. Dr. Simon T. Franzmann einerseits eine „polarisierende Zufriedenheit“ in der niedersächsischen Bevölkerung konstatiert, so scheinen andererseits Shoarelativierungen, Verschwörungsmythen und Antisemitismus zu reüssieren.

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Studie zu radikalislamischen Moschee in Hildesheim
12. Mai 2022

FoDEx-Studie Nr. 10Die vorliegende qualitative Interviewstudie hat sich die Aufarbeitung der Entwicklungen von der Entstehung bis hin zum behördlichen Verbot des Deutschsprachigen Islamkreises (DIK) und der zugehörigen Moschee als Aufgabe gesetzt. Um uns der Frage anzunähern, wie es zur Entstehung und Etablierung einer radikalislamischen Moschee mitten in der Hildesheimer Nordstadt kommen konnte, nehmen wir den »Hotbed«-Ansatz1 als Analysegrundlage. Demnach ist die geographische Verteilung der Herkunftsorte derjenigen, die zum Kämpfen in das Gebiet des IS ausreisten, keineswegs gleichmäßig verteilt, vielmehr stechen bestimmte Orte oder Stadtviertel hervor, in denen sich wiederholt auftretende, die Radikalisierung bedingende Faktoren identifizieren lassen.

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Stellenausschreibung: wissenschaftliche* Mitarbeiter*in FoDEx
5. Mai 2022

Das Institut für Demokratieforschung sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in für die Arbeit an der „Forschungs- und Dokumentationsstelle zur Analyse politischer und religiöser Extremismen in Niedersachsen“ (FoDEx). Die Tätigkeit umfasst die Arbeit am niedersächsischen Demokratie-Monitor (NDM), die Arbeit im Bereich Rechtsradikalismus sowie die Unterstützung der Projektleitung. Bewerbungen können bis zum 30.05.2022 eingereicht werden. Weitere Informationen finden sich im Ausschreibungstext:

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Zwei Studentische Hilfskräfte gesucht
31. März 2022

Das Institut für Demokratieforschung sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei engagierte Studierende zur Unterstützung der Arbeit an der „Forschungs- und Dokumentationsstelle zur Analyse politischer und religiöser Extremismen in Niedersachsen“ (FoDEx) mit je 40h/Monat. Die Tätigkeiten sind schwerpunktmäßig in den Fachbereichen Rechtsradikalismus bzw. Radikaler Islam angesiedelt. Bewerbungen können bis zum 09.05.2022 eingereicht werden. Näheres ist den beiden Ausschreibungen zu entnehmen.

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Studie zum NPD-Multifunktionär Hans-Michael Fiedler
8. März 2022

Seit 2020 verwaltet FoDEx den Nachlass des rechtsradikalen Multifunktionärs Hans-Michael Fiedler. Die Bearbeitung und Auswertung der Hinterlassenschaft ermöglicht es, bislang unerschlossene Quellen für Forschung und die (Fach-)Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Erschließung des Materials eröffnet neue Perspektiven auf einen zentralen Akteur der radikalen Rechten in Deutschland sowie dessen Netzwerke, um langfristig die politischen Strukturen des Rechtsradikalismus besser verstehen zu können. Die vorliegende Studie untersucht Fiedlers politbiografische Entwicklung aus der Warte der akteurszentrierten Rechtsextremismusforschung.

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Demokratiezufriedenheit geht auseinander
16. Februar 2022

Prof. Dr. Simon T. Franzmann zur Entwicklung der Demokratiezufriedenheit in Niedersachsen während der Corona-Pandemie

Häufig wird eine einseitige Abnahme der Demokratiezufriedenheit vermutet – oder zumindest berichtet, dass die Corona-Maßnahmen von einem Teil der Bevölkerung als einen Schritt in Richtung Diktatur gewertet werden. Für Niedersachsen ist das Ergebnis nicht so eindeutig. Ganz im Gegenteil: Im neuen Niedersächsischen Demokratiemonitor zeigt sich ein Auseinanderdriften der Demokratiezufriedenheit.

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Niedersächsischer Demokratie-Monitor 2021 erschienen!
14. Februar 2022

Am 11. Februar 2022 haben Wissenschaftler*Innen des Instituts für Demokratieforschung vor der Landespressekonferenz den „Niedersächsischen Demokratie-Monitor 2021″ (NDM) vorgestellt. Die Studie beleuchtet politische Einstellungen in Niedersachsen während der Corona-Pandemie. Der NDM wird im Rahmen der Forschungs- und Dokumentationsstelle zur Analyse der politischen und religiösen Extremismen in Niedersachen (FoDEx) in Kooperation mit dem Methodenzentrum Sozialwissenschaften der Universität Göttingen erhoben. Den die vollständige Studie kann hier heruntergeladen werden. Zentrale Ergebnisse finden sich in der Pressemitteilung zum NDM.

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Diskussion: Oberschlesien zwischen Tradition und Moderne
6. Oktober 2021

Wer sind heute die jungen Oberschlesier:innen? Vermehrt treten in der Region junge Menschen auf das gesellschaftspolitische Parkett, die durch einen neuen selbstbewussten und doch spielerischen bis selbstironischen Stil auffallen. Dies schlägt sich bereits als Internetphänomen in der Meme-Culture nieder, sorgt für politische Sichtbarkeit und trägt zur allgemeinen gesellschaftlichen Aufwertung der schlesischen Mundart bei. Fernab des gängigen Bildes einer ethnonationalistischen Bewegung, vermögen diese kreativen Köpfe eine Offenheit für verschiedene Lebensentwürfe mit Mehrdeutigkeiten, Traditionen der Elternhäuser und Erinnerung an die komplizierte Geschichte der Region zu verbinden. Sie ergreifen so die Chance, eine politische Leerstelle zu füllen. Denn die Akteure, die über die letzten Jahrzehnte Anspruch auf die politische Vertretung der Schlesier:innen erhoben haben, verlieren seit einigen Jahren sichtbar an Einfluss. Das politisches Werteangebot der jungen Generation versteht sich dabei als klarer Gegenentwurf zu dem nationalkonservativen der PIS.

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