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Studien

Der ›Deutschsprachige Islamkreis Hildesheim‹

FoDEx-Studie Nr. 10Die vorliegende qualitative Interviewstudie hat sich die Aufarbeitung der Entwicklungen von der Entstehung bis hin zum behördlichen Verbot des Deutschsprachigen Islamkreises (DIK) und der zugehörigen Moschee als Aufgabe gesetzt. Um uns der Frage anzunähern, wie es zur Entstehung und Etablierung einer radikalislamischen Moschee mitten in der Hildesheimer Nordstadt kommen konnte, nehmen wir den »Hotbed«-Ansatz als Analysegrundlage. Demnach ist die geographische Verteilung der Herkunftsorte derjenigen, die zum Kämpfen in das Gebiet des IS ausreisten, keineswegs gleichmäßig verteilt, vielmehr stechen bestimmte Orte oder Stadtviertel hervor, in denen sich wiederholt auftretende, die Radikalisierung bedingende Faktoren identifizieren lassen.

  • Lino Klevesath, Annemieke Munderloh, Marvin Hild, Joris Sprengeler: Der „Deutschsprachige Islamkreis Hildesheim“. Eine radikalislamische Moscheegemeinde im Kontext von Behörden und Stadtgesellschaft. FoDEX-Studie Nr. 10, Göttingen. 
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