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Studienschwerpunkt

Mit dem Wintersemester 2015/2016 bietet das Institut für Demokratieforschung im Masterstudiengang „Globale Politik“ einen neuen Studienschwerpunkt im Umfang von 30 Credits an: „Demokratie und gesellschaftliche Konflikte“. In diesem Rahmen werden Konflikte, Proteste und soziale Bewegungen in den Fokus genommen, welche unsere Gesellschaften und Demokratien immer wieder vor Herausforderungen stellen. Wie und unter welchen Bedingungen Parteien und Großorganisationen als strukturierende Merkmale westlicher Demokratien noch in der Lage sind, Handlungsspielräume der Politik zu ergreifen – oder eben nicht –, und ob aber andererseits zivilgesellschaftliche Bündnisse, Organisationen und Strömungen viel effizienter, legitimierter oder demokratischer agieren können: Diese Fragen sollen im Schwerpunkt bewegt werden. Denkbar sind Fallstudien zu Entwicklungslinien und Veränderungsschüben von Parteien, Verbänden, Gewerkschaften, Kirchen, Bürgerinitiativen und Protestbündnissen, aber auch vergleichende Makroperspektive, Analysen einzelner oder mehrerer Länder zu den jeweiligen Gesellschaften,  Strukturen, Organisationen und Historien.

Der Schwerpunkt besteht aus zwei inhaltlichen Modulen, einem durchlaufenden Kolloquium plus einer abschließenden Masterarbeit.

Zur Homepage des Studiengangs geht es hier. Die aktuellen Veranstaltungen im Studienschwerpunkt „Demokratie und gesellschaftliche Konflikte“ finden Sie hier. Ansprechpartnerin für den Schwerpunkt am Institut für Demokratieforschung ist Dr. Stine Marg (Kontakt hier).