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INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft

Hrsg. von Franz Walter

INDES erscheint im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht.

Ziel der neuen Zeitschrift ist es, Forschungsergebnisse nachvollziehbar, möglichst spannend und interessant zu präsentieren, die Debattenlandschaft mit Beiträgen zu zentralen politischen Problemstellungen  zu bereichern und relevante politische Kontroversen unmittelbar und zugleich fundiert abzubilden. Außerdem soll sich die Zeitschrift auszeichnen durch unerwartete, eben nicht automatisch dem  „Mainstream“ nacheifernde Interpretationen, zudem geht es darum, auch stilistisch und in der Form neue Wege der Vermittlung von Wissenschaft zu suchen. Kurzum: Etabliert werden soll eine Zeitschrift, die wissenschaftlichen Ansprüchen genügt, welche aber gleichzeitig die interessierte Öffentlichkeit sowie einen großen Teil der politischen Praktiker anspricht.

Konzept

Mit der Zeitschriftengründung wollen wir den Markt sozialwissenschaftlicher Fachjournale um ein fundiert recherchiertes und wissenschaftlich seriöses Periodikum bereichern, das zugleich aber ansprechend gestaltet ist. Die Texte sollen sich durch ein sprachliches Gespür für Klang und Rhythmus sowie originelle Formulierungen auszeichnen. Thesen sollen pointiert zugespitzt werden, Mut zur Meinung ist erwünscht.

Durch die Wahl der Themen und Rubriken wollen wir sicherstellen, dass die Zeitschrift ihren Beitrag zu wichtigen gesellschaftlichen Diskursen beisteuert, das öffentliche Meinungsspektrum um neue Sichtweisen und unkonventionelle Alternativen erweitert und sowohl bei den politisch Interessierten als auch bei jenen, die beruflich mit Politik zu tun haben, als wichtiges Debattenorgan wahrgenommen wird. Eben daran mangelt es dem Gros der etablierten Fachzeitschriften.

A la longue verfolgen wir das ambitionierte Ziel, durch die Institutstätigkeit, und das heißt ganz wesentlich auch: durch die Zeitschrift, die Beitragsauswahl und die sprachlichen Anforderungen an die Autoren eine neue Generation deutungsstarker, transferbegabter Sozialwissenschaftler und eine neue Kultur des Schreibens zu begründen.

Bei der neu zu gründenden Zeitschrift wird es also darum gehen, erstens die universitäre Abkapselung zu überwinden und zweitens auch für politische Praktiker bereichernd zu sein. Forschungsergebnisse sollen nachvollziehbar, möglichst spannend und interessant präsentiert und nicht zuletzt nutz- und handhabbar gemacht werden, ohne dass dadurch die Argumentationen trivialisiert oder verkürzt würden. Drittens wäre es Aufgabe der neuen Zeitschrift, die zwar aktuellen, aber manchmal weniger tief reichenden Deutungen der journalistischen Tages- und Wochenpresse wissenschaftlich zu „unterfüttern“ bzw. zu modifizieren, vorschnelle Medienurteile zu korrigieren. Gleichzeitig soll sich die Zeitschrift auszeichnen durch unerwartete, eben nicht automatisch dem journalistischen oder wissenschaftlichen „Mainstream“ nacheifernde Interpretationen. Hier soll kontrafaktisch gedacht werden, eben die „originelle Alternative“ ihren Platz finden, sollen auch stilistisch und in der Form neue Wege der Vermittlung von Wissenschaft gesucht werden.

Kurzum: Etabliert werden soll eine Zeitschrift, die wissenschaftlichen Ansprüchen genügt, welche aber gleichzeitig die interessierte Öffentlichkeit und einen großen Teil der politischen Praktiker aus dem Umfeld von Parteien, Parlamenten und Ministerialbürokratie anspricht.

Mehr Informationen gibt es hier zum Download (pdf).