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Unternehmer und Gesellschaft

Redaktion | 26. März 2015 | Keine Leserbriefe

Quelle: Jorma Bork@pixelio & kasina@pixelio

[präsentiert]: Stine Marg und Felix Butzlaff über die Ergebnisse der 2. BP-Gesellschaftsstudie

Nachdem ihre Vorgängerin Bürgerproteste in Deutschland untersuchte, widemt sich die just erschienenen 2. BP-Gesellschaftsstudie dem Gesellschafts- und Politikverständnis von deutschen Unternehmern und Managern: Wie sind deren Wertorientierung und unternehmerisches Selbstverständnis beschaffen und welche Vorstellungen von Politik und Gesellschaft vertritt die Wirtschaftselite? Wie blicken sie auf die Partizipationsbegehren großer Bevölkerungsteile, welche Perspektiven sehen sie für die Zukunft der Gesellschaft? Studien-Mitherausgeberin Stine Marg und Mitautor Felix Butzlaff stellen im Video die wichtigsten Erkenntnisse vor.

Dr. Stine Marg ist geschäftsführende Leiterin des Göttinger Instituts für Demokratieforschung und Mitherausgeber der 2. BP-Gesellschaftsstudie. Felix Butzlaff ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut und Mitautor der Studie. Weitere Informationen zur Studie finden sich hier.

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Pegida: Die schmutzige Seite der Zivilgesellschaft?

Alex Hensel | 10. März 2015 | 1 Leserbrief

Analysen der Pegida-Bewegung[präsentiert]: Lars Geiges und Julia Kopp über die Ergebnisse der Pegida-Studie

Die Demonstrationen von Pegida bewegten 2014/15 ganz Deutschland. Medien und Politik rätselten: Was ist Pegida? Woher kommt die Bewegung? Was macht sie aus und was treibt ihre Aktiven an? Das Göttinger Institut für Demokratieforschung hat hierzu eine empirische Studie durchgeführt, Demonstrationen in verschiedenen Städten beobachtet, Onlineumfragen, Interviews und Gruppendiskussionen durchgeführt. So konnte ein tiefer Einblick in die Einstellungen und Überzeugungen der Pegida-Anhängerschaft als auch in die politischen Herausforderungen und gesellschaftlichen Probleme in der BRD im Jahr 2015 gewonnen werden. Lars Geiges und Julia Kopp stellen die Ergebniss der Studie vor, die jetzt im Transcript-Verlag erschienen ist.

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Umstritten und umkämpft

David Bebnowski | 16. Februar 2015 | Keine Leserbriefe

[kommentiert]: David Bebnowski rezensiert den Sammelband „Basisdemokratie und Arbeiterbewegung“.

„Anders als zu Zeiten der Rätebewegung oder der Antifa-Ausschüsse ist Basisdemokratie heute kein ausnahmslos linkes Projekt“, konstatiert der Historiker Günter Benser in dem zu Ehren seines 80. Geburtstags veröffentlichten Sammelband „Basisdemokratie und Arbeiterbewegung“. Dem ist kaum zu widersprechen. Eine der gesellschaftlichen Basis entspringende Demokratie – wer würde sich dieser Vorstellung nicht verbunden fühlen? Nur: Was soll das eigentlich heißen? Gerade diese Unschuld des Begriffes der Basisdemokratie führt dazu, dass sie kaum mehr ist als eine vage Projektionsfläche oder ein „leerer Signifikant“[1]. Damit ist der Begriff nicht nur ideell umstritten, sondern ebenso politisch umkämpft. Anhänger von PEGIDA und AfD jedenfalls dürften sich mit der Basisdemokratie zumindest akklamatorisch ebenso anfreunden wie linke Projekte, die „Politik von unten“ machen wollen.

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Video zu “Unser Problem”

Göttinger Kinderdemokratie | 13. Februar 2015 | Keine Leserbriefe

cover partzipationDas Göttinger Institut für Demokratieforschung hat in Kooperation mit dem Niedersächsischen Kultusministerium die „Arbeitsblätter zur Demokratieerziehung in der Grundschule“ entwickelt. Mit ihrer Hilfe können politische und gesellschaftliche Themen im Grundschulunterricht behandelt werden.

Nach dem ersten Heft zum Thema „Meinungspluralismus“ befasste sich die zweite Ausgabe mit dem Thema „Klassensprecher- und Klassensprecherinnenwahlen“. Das dritte Heft greift nun das Thema „Partizipation“ auf und möchte Schülerinnen und Schüler ihre Rechte bewusst machen und Wege der politischen Teilhabe aufzeigen.

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Studie zu Pegida

Franz Walter | 19. Januar 2015 | 10 Leserbriefe

Analysen der Pegida-Bewegung

[präsentiert]: Aktuelle Forschungsergebnisse zu den Pegida-Protesten.

Was ist „Pegida“? Wer nimmt an ihren „Abendspaziergängen“ durch Dresden teil? Und was motiviert so viele Menschen seit Oktober vergangenen Jahres wöchentlich „gegen die Islamisierung des Abendlandes“ auf die Straße zu gehen? Das sind Fragen, für die sich nicht nur die Medien, sondern mit fortschreitender Protestdauer auch universitäre Sozialforscher interessieren. Wissenschaftler der TU Dresden legten unlängst Ergebnisse vor und stellten darin den „typischen“ Pegida-Demonstranten vor. Auch das Göttinger Institut für Demokratieforschung initiierte während der Pegida-Demonstration am 12. Januar eine Online-Umfrage, an der sich insgesamt rund 500 Teilnehmer der Demonstration beteiligten.[1]

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Politikserien

Julia Kiegeland & Jöran Klatt & Katharina Rahlf | 23. Dezember 2014 | Keine Leserbriefe

[präsentiert]: Die neue Ausgabe der INDES ergründet das Phänomen politischer Serien.

indes_4_14_thumb„Hi Hill, it’s Bill. I just wanted to make sure you don’t forget …, my birthday is coming up, right …“ „Yes, I know, Bill.“ „You know what you’re getting me yet?“ Ein Telefonat zwischen Hillary und Bill Clinton, in dem der ehemalige amerikanische Präsident seine Gattin an seinen bevorstehenden Geburtstag erinnert und den Wunsch nach einem Babyelefanten für den Garten äußert. Nachzuschauen bei Youtube. Ein Possenspiel? Durchaus. Im Verlaufe des Gesprächs kommt Hillary dem Imitator auf die Schliche und bittet „Kevin“, die Geburtstagskarte für ihren Mann zu unterschreiben. Anrufer ist nicht Bill Clinton, sondern der Schauspieler Kevin Spacey. Bloß ein Scherz? Nicht nur.

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Die Mitte in Deutschland

Robert Mueller-Stahl | 18. Dezember 2014 | Keine Leserbriefe

[präsentiert]: Stine Marg zur Vermessung und Bedeutung einer gesellschaftlichen Standortbestimmung.

Die „Mitte“ als Begriff für eine soziale und politische Standortbestimmung hat ist ebenso zentral wie populär. Dennoch bleibt oftmals im Vagen, wer und was mit der gesellschaftlichen Mitte eigentlich gemeint ist. Stine Marg diskutiert im Interview den Begriff der Mitte als gesellschaftliche Selbstverortung als auch die damit verbundenen Denk- und Deutungsmuster. Sie präsentiert dabei zentrale Ergebnisse ihrer Studie „Mitte in Deutschland. Zur Vermessung eines politischen Ortes“, die jüngst bei Transcript ersschienen ist.

Redaktion & Technik: Hanna Feesche und David Osterkorn

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Und der Nobelpreis geht an …

Teresa Nentwig | 8. Dezember 2014 | Keine Leserbriefe

[präsentiert:] Teresa Nentwig über die beiden Literaturnobelpreisträger Jean-Paul Sartre und Patrick Modiano.

Ein schüchtern wirkender älterer Herr, bekleidet mit einem Polohemd und einem Sakko, betritt zögerlich den Raum. Sofort branden Applaus und Begeisterungsrufe auf. Der ältere Herr versucht immer wieder, sich ein Lächeln zu entlocken. Mehrfach ergreift er den für ihn bereitgestellten Stuhl – so, als suche er Halt. Ganz wohl scheint er sich jedenfalls nicht zu fühlen angesichts der Aufmerksamkeit, die er in diesen Minuten erhält.

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Ein Dutzend INDES…

Alex Hensel | 26. November 2014 | 1 Leserbrief

[präsentiert]: Die Redaktion unserer Zeitschrift INDES zieht Zwischenbilanz

Seit dem Herbst 2011 wird am Göttinger Institut für Demokratieforschung die Zeitschrift INDES produziert und herausgegeben. Deren Ziel ist es, politikwissenschaftliche Forschung verständlich und spannend zu vermitteln. Dabei versucht die Redaktion eine Brücke zwischen Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit zu bauen. Nach nunmehr 12 Heften zu Titelthemen wie “Vordenker“, “verlorene Generationen“, “Rausch und Rationalität” oder “Die 1980er Jahre” ziehen Herausgeber Franz Walter und die Mitglieder der Redaktion eine Zwischenbilanz der bisherigen Entwicklung. Das neuste Heft von INDES widmet sich dem Thema “wissenschaftliche Schulen“.

Video: David Osterkorn & Julia Kiegeland

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Teil der grünen Geschichte

Daniela Kallinich | 12. November 2014 | 2 Leserbriefe

[präsentiert]: Interview mit den Herausgebern der Studie über die Pädophilie-Debatte

Cover_Guenenstudie_2014_grossIm Wahljahr 2013 entflammte in Deutschland eine heftige Debatte über Pädophilie und Pädosexualität. In deren Zentrum stand die grüne Partei, in der in den 1980er Jahren Forderungen nach einer Legalisierung von pädosexuellen Kontakten debattiert und beschlossen wurden. Diese aus heutiger politischer Sicht unverständliche Forderung war indes weder nur basisdemokratisches Kuriosum noch bloßer Zufall. Die vom Institut für Demokratieforschung durchgeführte Studie zum Thema zeigt, dass bereits ab den 1970er Jahren ein vielfältiger gesellschaftlicher Diskurs über eine Enttabuisierung von Pädophilie wie die Legalisierung von Pädosexualität stattgefunden hat. Im Interview fassen die Herausgeber der Studie, Franz Walter, Stephan Klecha und Alexander Hensel, zentrale Ergebnisse zusammen.

Professor Walter, Sie haben auf Bitten des Bundesvorstands von Bündnis 90/die Grünen die damalige Debatte über Pädophilie bei den Grünen erforscht. Wie ist es dazu gekommen?

Franz Walter: Die Debatte kam im Frühjahr 2013 auf: Bundesverfassungsgerichtspräsident Andreas Voßkuhle weigerte sich, als Laudator für Daniel Cohn-Bendit zu fungieren. Der Grund war ein Buch aus der Mitte der 1970er Jahre, in dem Cohn-Bendit über seine Zeit als Kindergärtner geschrieben hatte, dass Kinder ihm damals in die Hose gefasst hätten, wobei er ihnen keine Grenzen gesetzt habe. Die Auseinandersetzung um das Buch war keineswegs neu und Cohn-Bendit behauptete seit längerem, es habe sich um Fiktion gehandelt. Im Zuge der neuerlichen Debatte um den Text kam die Frage auf, ob beziehungsweise in welchem Umfang im alternativen Milieu insgesamt eine Offenheit oder gar Billigung gegenüber Pädophilie geherrscht habe. Dies lenkte natürlich die Aufmerksamkeit auf die Grünen, welche dieses Milieu parteipolitisch repräsentierten. Die Grünen wiesen diesen Vorwurf zunächst entschieden zurück, mussten aber nach und nach einräumen, dass es in ihrer Partei solche Forderungen gegeben hatte und dass gar Beschlüsse gefasst wurden. Aus diesem Grund bat der Parteivorstand von Bündnis 90/Die Grünen das Göttinger Institut für Demokratieforschung, die Historie zu diesem Punkt aufarbeiten.

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