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1964 – das Jahr, mit dem »68« begann

Redaktion | 15. April 2014 | Keine Leserbriefe

[präsentiert]: Franz Walter über die zeithistorische Brisanz des Jahres 1964.

Gemeinhin ist das Jahr 1968 mit der Überwindung überkommener Gesellschaftsstrukturen und dem Entree des bürgerrechtlichen Fortschritts assoziiert. Doch dieses Datum war nicht Ausgangs-, sondern vielmehr Kulminationspunkt politischen und sozialen Wandels. Denn vieles von dem, was sich mit der Chiffre »68« verbindet, begann schon früher. 1964 verdichteten sich zahlreiche Ereignisse zu einer Zäsur, die den gesellschaftlichen Umbruch schon vor 1968 einläutete.

Video: Hanna Feesche & David Osterkorn

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INDES: Die 1980er Jahre

Redaktion | 9. April 2014 | Keine Leserbriefe

[präsentiert]: Felix Butzlaff über den Reiz der 1980er Jahre.

Während die 1960er und 70er Jahre bereits gut erforscht sind, sind die 1980er Jahre erst kürzlich in den Fokus der Zeithistoriker und Zeithistorikerinnen gerückt. Die neue Ausgabe der INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft widmet sich deshalb diesem Jahrzehnt mit einer vielfältigen Retrospektive. INDES-Redakteur Felix Butzlaff erklärt im Video, was den Blick zurück in die 1980er Jahre aus heutiger Sicht so spannend macht.

Video: Hanna Feesche & David Osterkorn

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Die 1980er Jahre

Felix Butzlaff & Katharina Rahlf | 8. April 2014 | Keine Leserbriefe

[präsentiert]: Die neue Ausgabe der INDES widmet sich den 1980er Jahren.

Die 1980er Jahre? Im Rückblick wirken die Jahre zwischen der zweiten Öl­krise und der deutschen Wiedervereinigung noch wenig klar charakterisier­bar, jedenfalls deutlich unschärfer als die 1960er und 1970er Jahre. Vielleicht ist dies schlichtweg dem Gang der Dinge geschuldet: Zu Beginn des neuen Jahrtausends rückten, nachdem zuvor das Jahrzehnt der Studentenrevolte im Fokus stand, zunächst die 1970er Jahre in den Blick, schrieben Historiker und Literaten an ihren Einordnungen und Interpretationen.

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„Der Schmerz selber gibt ihnen ihre größten Augenblicke…“

Felix Butzlaff | 14. Januar 2014 | Keine Leserbriefe

[präsentiert]: Felix Butzlaff über “Klettern für Freiheit” von Bernadette McDonald.

Die Felder, auf denen sich gesellschaftliche Wandlungsprozesse, sich langsam verschiebende Mentalitäten und neue Sichtweisen von Zukunft und dem eigenen Leben beobachten lassen, sind vielfältig. Auch anhand der Geschichte des Bergsteigens etwa lassen sich gesellschaftliche Vorstellungen und Individualisierungsschübe nachvollziehen: von den großen, zu Ruhm und Ehre des erobernden Nationalstaates militärisch organisierten Expeditionen der 1930er bis 1960er Jahre hin zu immer kleineren Teams oder gar Einzelunternehmungen, die nur noch durch die ganz individuelle Idee der Teilnehmer motiviert und zusammengehalten wurden. Dass osteuropäische Bergsteiger und Kletterer dabei oftmals in einer etwas anderen Liga spielen, scheint fast eine Binsenweisheit zu sein. Viele der härtesten und vor allem riskantesten Wände, Berge und Winterbesteigungen wurden jedenfalls von Alpinisten aus dem ehemaligen Ostblock durchgeführt.

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Die große Zäsur

Alex Hensel | 9. Januar 2014 | Keine Leserbriefe

[präsentiert]: Stephan Klecha analysiert die Bundestagswahl 2013

Unser Institutsblog startet ins neue Jahr – mit einem Blick zurück ins alte. Im Vortrag seziert und interpretiert unser Mitarbeiter Stephan Klecha die Ergebnisse der Bundestagswahl. Er analysiert dabei die Entwicklung der etablierten und neuen Parteien sowie die personelle Aufstellung der neuen Regierung und ruft auf zur Wette über die Dauer der Regierungszeit von Angela Merkel.

Video: Alex Hensel & Christoph Hoeft.

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Verlorene Generationen

David Bebnowski & Katharina Rahlf | 12. Dezember 2013 | 1 Leserbrief

[präsentiert]: Die neue Ausgabe der INDES spürt rätselhaften Gruppen aus der Gesellschaftsgeschichte nach.

Generationen verbinden: Wenn man von einer Generation spricht, bedeutet dies stets, dass man zumindest eine vage Vorstellung von den Gemeinsam­keiten einer bestimmten Gruppe von Menschen hat und diese artikulieren möchte. So konstruiert man gemeinsame Berührungspunkte und einende Verbindungen, um daraus ein Identifikationsangebot für sich oder andere Menschen bereitzustellen. Dem Mensch als sozialem Wesen ist schließlich nur wenig wichtiger als der Bezug auf eine Gemeinschaft, und sei sie nur imaginiert. In jedem Bezug auf Generationen kann somit stets der Versuch gesehen werden, sich aktiv des eigenen Ortes im gesellschaftlichen Gefüge zu versichern. Die Suche nach Gemeinsamkeiten schweißt allerdings häu­fig erst dann zusammen, wenn sie nicht nur der positiven Selbstverortung dient, sondern auch als Abgrenzung zu anderen Gruppen herangezogen werden kann. Aus diesem Zusammenspiel von Selbstverortung und Abgren­zung dürfte sich ein guter Teil der Popularität der Generation in der Sozial­wissenschaft und dem Alltag erklären. In unsicheren Zeiten, überwölbt von massenmedialer Berichterstattung, dient die Generationsbeschreibung immer auch der Suche nach Orientierung, so Ulrike Jureit im einführenden Interview dieser Ausgabe.

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Erwachen aus der “sozialen Anästhesie”

Redaktion | 29. Oktober 2013 | Keine Leserbriefe

[präsentiert]: Felix Butzlaff über die Proteste in Brasilien

Was waren Ursachen und Formen der Proteste in Brasilien in diesem Jahr? Hierüber diskutierte unser Mitarbeiter Felix Butzlaff auf der Frankfurter Buchmesse 2013 mit Organisatoren und Begleitern der brasilianischen Protestdemonstrationen aus dem Frühjahr 2013.

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Brot und Spiele im 21. Jahrhundert?

Redaktion | 22. Oktober 2013 | Keine Leserbriefe

[präsentiert]: Franz Walter über die Debatte zur Postdemokratie

Der Begriff der Postdemokratie ist im letzten Jahrzehnt vor allem durch die Publikationen des britischen Politikwissenschaftlers Colin Crouch weithin bekannt geworden. Über die Diagnose der Postdemokratie hat Franz Walter auf der Konferenz “Denk ich an Deutschland” einen Vortrag gehalten.

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Rausch und Rationalität

Lars Geiges & Katharina Rahlf | 27. September 2013 | Keine Leserbriefe

[präsentiert]: Die neue Ausgabe der INDES widmet sich einem faszinierenden Gegensatzpaar.

Gerade, vor einer knappen Woche, am Abend der Bundestagswahl waren sie wieder zu beobachten: die vielfältigen Rauschzustände des Politischen. Als da wäre zum einen die fieberhafte Erregung des Wettstreites, die Ekstase von Erfolg und Niederlage gleichermaßen. Freudentrunkene Gesichter auf christdemokratischen Wahlpartys quer durch die Republik hier, um Fassung ringendes, ungläubiges, taumelndes Entsetzen bei den Liberalen dort. Doch ein Wahlabend ist mehr, er ist auch ein Rausch der Zahlen und Prozente, der Balken und Tortendiagramme. Und natürlich gibt es auch den ganz unmittelbaren Rausch des Bierdunstes und der Weinseligkeit.

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Nach der Wahl: Vor der Wahl

Alex Hensel | 26. September 2013 | Keine Leserbriefe

[präsentiert]: Michael Lühmann über die politische Situation nach der Wahl

Nach der Bundestagswahl zieht sich die Regierungsbildung in die Länge. Zugleich werden verschiedene politische Szenarien für eine kommende Regierungskoalition diskutiert. Über die komplexe Lage und verschiedenen Optionen spricht Michael Lühmann im Interview mit dem Göttinger Stadtradio.

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