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Stillstand der Flüchtigen

Robert Mueller-Stahl | 19. August 2014 | Keine Leserbriefe

[präsentiert]: Robert Mueller-Stahl bespricht die Studie „On the Run. Fugitive Life in an American City“.

Es kommt nicht gerade häufig vor, dass so unterschiedliche Medien wie die Vice, die New York Times und der Blog der London School of Economics and Political Science über ein gemeinsames Thema berichten, geschweige denn das gleiche Buch besprechen. Und doch ist Alice Goffman der seltene Spagat gelungen, mit dem Bericht ihrer ethnographischen Feldforschung über ein Ghetto in West-Philadelphia in akademischen ebenso wie in populärmedialen Kreisen beachtet zu werden. Was hat sie herausgefunden?

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Was sind “Viertelgestalter”?

Alex Hensel | 14. August 2014 | Keine Leserbriefe

[präsentiert]: Julia Kopp und Sören Messinger über Engagement in sozial benachteiligten Stadtteilen

Die Zivilgesellschaft in sozial benachteiligten Stadtvierteln ist häufig kaum sichtbar. Dennoch gibt es wichtige Ausnahmen: Viertelgestalter/-innen sind mit unermüdlicher Tatkraft bürgerschaftlich aktiv. Julia Kopp und Sören Messinger präsentieren im Video die Erkenntnisse über die Eigenschaften und Potenziale von ViertelgestalterInnen.

Video: Hanna Feesche & David Osterkorn.

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Front National auf Erfolgskurs

Alex Hensel | 24. Juli 2014 | Keine Leserbriefe

[präsentiert]: Daniela Kallinich über gesellschaftliche Krisenphänomene und den Erfolg des Front National in Frankreich.

In Frankreich läuft derzeit vieles schief: Die Bevölkerung verliert das Vertrauen in  Politik und Demokratie, die Wirtschaftszahlen und Arbeitslosenquoten sind schlecht. Dies nutzut dem rechtsextremen Front National, der bei den Europawahlen 2014 zur stärksten Partei Frankreichs avancierte. Die Wählerschaft, den Wahlkampf und die Strategie der Partei analysiert Daniela Kallinich in ihrem Vortrag vom 09.07.2014.

Video: David Osterkorn.

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Tabus

Matthias Micus & Katharina Rahlf | 16. Juli 2014 | Keine Leserbriefe

[präsentiert]: Die neue Ausgabe der INDES spricht über Tabus.

INDES Ausgabe 2-2014: TabusAls vor der Europawahl im Mai hohe Umfragewerte für populistische Par­teien in einer Reihe von Mitgliedsstaaten der EU die politischen Beobachter beschäftigten und für eine hektische Betriebsamkeit in den Redaktionsstu­ben sorgten, stieß der aufmerksame Zeitungsleser überall auf Tabus. Bezie­hungsweise richtiger: auf Tabubrüche und Tabubrecher. Denn dass Populis­ten Tabus brechen und mithin gegen die Konventionen und die Regeln von gutem Anstand, hergebrachter Sitte und dominanter Moral verstoßen, ist weitgehend unbestritten. Bloß machte diese Konjunktur des Tabubegriffs nur umso deutlicher, wie unklar, wie breit und nicht zuletzt deshalb eben auch schwammig sein Gehalt ist.

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Ein sozialistischer David gegen einen neoliberalen Goliath

Daniel Albrecht | 10. Juni 2014 | Keine Leserbriefe

[präsentiert]: Daniel Albrecht hat “Rebellische Städte” von David Harvey gelesen.

Die Stadt ist ein sozialer, kultureller und ökonomischer Knotenpunkt, ein Mikrokosmos des menschlichen Zusammenlebens, ein pulsierendes Zentrum des politischen Handelns –  und dies ist vielleicht eine idealisierte Vorstellung. Denn diese „traditionellen Städte“, wie sie wohl David Harvey am liebsten hätte, sind zerstört. Mehr und mehr Menschen werden durch steigende Mieten an die Randbereiche der Städte gedrängt, können nicht mehr teilhaben an gesellschaftlichen Allgemeingütern. Was also tun? In seinem Buch „Rebellische Städte“, das sich als konzentrierte Zusammenfassung vorheriger Abhandlungen liest,[1] sucht der politisch als Neo-Marxist zu verortende Humangeograph David Harvey nach Ursachen und Lösungen. Sein politischer Bezugspunkt ist dabei das bereits von Henri Levebvre formulierte und vehement eingeforderte „droit à la ville“. Dieses „Recht auf Stadt“ versteht Harvey als kollektives Recht. Bereits der marxistische Philosoph Levebvre setzte sich angesichts der „Existenzkrise“ im Paris der 1960er Jahre vehement für eine „Alternative“, eine „urbane“ und „antikapitalistische“ Massenbewegung von unten ein, welche eine empfundene neoliberal-städtische Sinnlosigkeit und Entfremdung überwinden könne.

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Die Kanzlerpräsidentin

Alex Hensel | 2. Juni 2014 | Keine Leserbriefe

[präsentiert]: Karl-Rudolf Korte zur Zwischenbilanz der Regierung Merkel

Rund acht Monate nach der letzten Bundestagswahl ist die Regierung Merkel in der Bevölkerung überraschend beliebt. Der Politikwissenschaftler Karl Rudolf Korte analysiert Merkes Politik als “Kanzlerpräsdentin”, ihren Regierungsstil des “erklärungsarmen Pragmatismus” und die Aussichten der FDP bei den nächsten Bundestagswahlen.

Video: Hanna Feesche & David Osterkorn

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CfP: Zwischen Autonomie, Aufschrei und Überwachung

Alex Hensel | 15. Mai 2014 | Keine Leserbriefe

[präsentiert]: Tagung “Politisches Handeln in digitalen Öffentlichkeiten” in Göttingen

Am 28./29.11.2014 findet in Göttingen die Tagung “Politisches Handeln in digitalen Öffentlichkeiten: Grassroots zwischen Autonomie, Aufschrei und Überwachung” statt. Auf der von unserem Institut mitausgerichteten Konferenz sollen theoretische und praktische Perspektiven auf neue und ältere Formen des politischen Handelns im Internet geworfen werden. In jedem Fall wird es spannend, sowohl erfahrene als auch nachwachsende WissenschaftlerInnen sind dazu aufgerufen, bis zum 20. Juni 2014 Abstracts einzureichen. Alle Informationen finden sich auf der Homepage der Tagung oder direkt hier im Call for Papers.

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1964 – das Jahr, mit dem »68« begann

Redaktion | 15. April 2014 | Keine Leserbriefe

[präsentiert]: Franz Walter über die zeithistorische Brisanz des Jahres 1964.

Gemeinhin ist das Jahr 1968 mit der Überwindung überkommener Gesellschaftsstrukturen und dem Entree des bürgerrechtlichen Fortschritts assoziiert. Doch dieses Datum war nicht Ausgangs-, sondern vielmehr Kulminationspunkt politischen und sozialen Wandels. Denn vieles von dem, was sich mit der Chiffre »68« verbindet, begann schon früher. 1964 verdichteten sich zahlreiche Ereignisse zu einer Zäsur, die den gesellschaftlichen Umbruch schon vor 1968 einläutete.

Video: Hanna Feesche & David Osterkorn

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INDES: Die 1980er Jahre

Redaktion | 9. April 2014 | Keine Leserbriefe

[präsentiert]: Felix Butzlaff über den Reiz der 1980er Jahre.

Während die 1960er und 70er Jahre bereits gut erforscht sind, sind die 1980er Jahre erst kürzlich in den Fokus der Zeithistoriker und Zeithistorikerinnen gerückt. Die neue Ausgabe der INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft widmet sich deshalb diesem Jahrzehnt mit einer vielfältigen Retrospektive. INDES-Redakteur Felix Butzlaff erklärt im Video, was den Blick zurück in die 1980er Jahre aus heutiger Sicht so spannend macht.

Video: Hanna Feesche & David Osterkorn

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Die 1980er Jahre

Felix Butzlaff & Katharina Rahlf | 8. April 2014 | Keine Leserbriefe

[präsentiert]: Die neue Ausgabe der INDES widmet sich den 1980er Jahren.

Die 1980er Jahre? Im Rückblick wirken die Jahre zwischen der zweiten Öl­krise und der deutschen Wiedervereinigung noch wenig klar charakterisier­bar, jedenfalls deutlich unschärfer als die 1960er und 1970er Jahre. Vielleicht ist dies schlichtweg dem Gang der Dinge geschuldet: Zu Beginn des neuen Jahrtausends rückten, nachdem zuvor das Jahrzehnt der Studentenrevolte im Fokus stand, zunächst die 1970er Jahre in den Blick, schrieben Historiker und Literaten an ihren Einordnungen und Interpretationen.

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