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Die 1990er: Jahrzehnt der Auf- und Umbrüche

Redaktion | 17. April 2015 | Keine Leserbriefe

[präsentiert]: Marika Przybilla stellt die neue INDES-Ausgabe vor.

Die 1990er Jahre sind mit dem soziologischen Attribut der „Spaßgesellschaft“ verknüpft. Dabei geriet in diesem Jahrzehnt insbesondere politisch sehr viel in Bewegung. Was genau diese Dekade so besonders macht und warum sie eine eingängige Betrachtung verdient, erläutert INDES-Redakteurin Marika Przybilla.

Video: Severin Caspari & Alex Hensel

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Die 1990er Jahre

Lars Geiges & Katharina Rahlf | 15. April 2015 | Keine Leserbriefe

[präsentiert]: Die neue Ausgabe der INDES reist zurück in die 1990er Jahre.

Die Momente erscheinen uns heute allgegenwärtig. Hans-Dietrich Genscher auf dem Prager Balkon stehend (»… um Ihnen mitzuteilen, dass heute […]«). Günter Schabowski mit seinem Handzettel während der Pressekonferenz am Abend des 9. November (»ab sofort, unverzüglich«). Feiernde Menschen auf beiden Seiten der Mauer, rund ums Brandenburger Tor – Hupkonzerte, Sektfontänen, grenzloser Jubel. Willy Brandts »Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört.« Keine zwölf Monate später, am 3. Oktober 1990, konnte Bundespräsident Richard von Weizsäcker feierlich vor dem Reichstagsgebäude verkünden: »Die Einheit Deutschlands ist vollendet.« Insbesondere 2014/15 – nunmehr ein Vierteljahrhundert nach »der Wende« – werden diese Bilder vielfach gezeigt. Doch sie sind nur die Ouvertüre zu einem beachtlichen Jahrzehnt: »Die 1990er Jahre« stehen im Fokus der ersten INDES-Ausgabe im Jahr 2015.

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Unternehmer und Gesellschaft

Redaktion | 26. März 2015 | Keine Leserbriefe

Quelle: Jorma Bork@pixelio & kasina@pixelio

[präsentiert]: Stine Marg und Felix Butzlaff über die Ergebnisse der 2. BP-Gesellschaftsstudie

Nachdem ihre Vorgängerin Bürgerproteste in Deutschland untersuchte, widemt sich die just erschienenen 2. BP-Gesellschaftsstudie dem Gesellschafts- und Politikverständnis von deutschen Unternehmern und Managern: Wie sind deren Wertorientierung und unternehmerisches Selbstverständnis beschaffen und welche Vorstellungen von Politik und Gesellschaft vertritt die Wirtschaftselite? Wie blicken sie auf die Partizipationsbegehren großer Bevölkerungsteile, welche Perspektiven sehen sie für die Zukunft der Gesellschaft? Studien-Mitherausgeberin Stine Marg und Mitautor Felix Butzlaff stellen im Video die wichtigsten Erkenntnisse vor.

Dr. Stine Marg ist geschäftsführende Leiterin des Göttinger Instituts für Demokratieforschung und Mitherausgeber der 2. BP-Gesellschaftsstudie. Felix Butzlaff ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut und Mitautor der Studie. Weitere Informationen zur Studie finden sich hier.

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Pegida: Die schmutzige Seite der Zivilgesellschaft?

Alex Hensel | 10. März 2015 | 1 Leserbrief

Analysen der Pegida-Bewegung[präsentiert]: Lars Geiges und Julia Kopp über die Ergebnisse der Pegida-Studie

Die Demonstrationen von Pegida bewegten 2014/15 ganz Deutschland. Medien und Politik rätselten: Was ist Pegida? Woher kommt die Bewegung? Was macht sie aus und was treibt ihre Aktiven an? Das Göttinger Institut für Demokratieforschung hat hierzu eine empirische Studie durchgeführt, Demonstrationen in verschiedenen Städten beobachtet, Onlineumfragen, Interviews und Gruppendiskussionen durchgeführt. So konnte ein tiefer Einblick in die Einstellungen und Überzeugungen der Pegida-Anhängerschaft als auch in die politischen Herausforderungen und gesellschaftlichen Probleme in der BRD im Jahr 2015 gewonnen werden. Lars Geiges und Julia Kopp stellen die Ergebniss der Studie vor, die jetzt im Transcript-Verlag erschienen ist.

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Umstritten und umkämpft

David Bebnowski | 16. Februar 2015 | Keine Leserbriefe

[kommentiert]: David Bebnowski rezensiert den Sammelband „Basisdemokratie und Arbeiterbewegung“.

„Anders als zu Zeiten der Rätebewegung oder der Antifa-Ausschüsse ist Basisdemokratie heute kein ausnahmslos linkes Projekt“, konstatiert der Historiker Günter Benser in dem zu Ehren seines 80. Geburtstags veröffentlichten Sammelband „Basisdemokratie und Arbeiterbewegung“. Dem ist kaum zu widersprechen. Eine der gesellschaftlichen Basis entspringende Demokratie – wer würde sich dieser Vorstellung nicht verbunden fühlen? Nur: Was soll das eigentlich heißen? Gerade diese Unschuld des Begriffes der Basisdemokratie führt dazu, dass sie kaum mehr ist als eine vage Projektionsfläche oder ein „leerer Signifikant“[1]. Damit ist der Begriff nicht nur ideell umstritten, sondern ebenso politisch umkämpft. Anhänger von PEGIDA und AfD jedenfalls dürften sich mit der Basisdemokratie zumindest akklamatorisch ebenso anfreunden wie linke Projekte, die „Politik von unten“ machen wollen.

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Video zu “Unser Problem”

Göttinger Kinderdemokratie | 13. Februar 2015 | Keine Leserbriefe

cover partzipationDas Göttinger Institut für Demokratieforschung hat in Kooperation mit dem Niedersächsischen Kultusministerium die „Arbeitsblätter zur Demokratieerziehung in der Grundschule“ entwickelt. Mit ihrer Hilfe können politische und gesellschaftliche Themen im Grundschulunterricht behandelt werden.

Nach dem ersten Heft zum Thema „Meinungspluralismus“ befasste sich die zweite Ausgabe mit dem Thema „Klassensprecher- und Klassensprecherinnenwahlen“. Das dritte Heft greift nun das Thema „Partizipation“ auf und möchte Schülerinnen und Schüler ihre Rechte bewusst machen und Wege der politischen Teilhabe aufzeigen.

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Studie zu Pegida

Franz Walter | 19. Januar 2015 | 10 Leserbriefe

Analysen der Pegida-Bewegung

[präsentiert]: Aktuelle Forschungsergebnisse zu den Pegida-Protesten.

Was ist „Pegida“? Wer nimmt an ihren „Abendspaziergängen“ durch Dresden teil? Und was motiviert so viele Menschen seit Oktober vergangenen Jahres wöchentlich „gegen die Islamisierung des Abendlandes“ auf die Straße zu gehen? Das sind Fragen, für die sich nicht nur die Medien, sondern mit fortschreitender Protestdauer auch universitäre Sozialforscher interessieren. Wissenschaftler der TU Dresden legten unlängst Ergebnisse vor und stellten darin den „typischen“ Pegida-Demonstranten vor. Auch das Göttinger Institut für Demokratieforschung initiierte während der Pegida-Demonstration am 12. Januar eine Online-Umfrage, an der sich insgesamt rund 500 Teilnehmer der Demonstration beteiligten.[1]

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Politikserien

Julia Kiegeland & Jöran Klatt & Katharina Rahlf | 23. Dezember 2014 | Keine Leserbriefe

[präsentiert]: Die neue Ausgabe der INDES ergründet das Phänomen politischer Serien.

indes_4_14_thumb„Hi Hill, it’s Bill. I just wanted to make sure you don’t forget …, my birthday is coming up, right …“ „Yes, I know, Bill.“ „You know what you’re getting me yet?“ Ein Telefonat zwischen Hillary und Bill Clinton, in dem der ehemalige amerikanische Präsident seine Gattin an seinen bevorstehenden Geburtstag erinnert und den Wunsch nach einem Babyelefanten für den Garten äußert. Nachzuschauen bei Youtube. Ein Possenspiel? Durchaus. Im Verlaufe des Gesprächs kommt Hillary dem Imitator auf die Schliche und bittet „Kevin“, die Geburtstagskarte für ihren Mann zu unterschreiben. Anrufer ist nicht Bill Clinton, sondern der Schauspieler Kevin Spacey. Bloß ein Scherz? Nicht nur.

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Die Mitte in Deutschland

Robert Mueller-Stahl | 18. Dezember 2014 | Keine Leserbriefe

[präsentiert]: Stine Marg zur Vermessung und Bedeutung einer gesellschaftlichen Standortbestimmung.

Die „Mitte“ als Begriff für eine soziale und politische Standortbestimmung hat ist ebenso zentral wie populär. Dennoch bleibt oftmals im Vagen, wer und was mit der gesellschaftlichen Mitte eigentlich gemeint ist. Stine Marg diskutiert im Interview den Begriff der Mitte als gesellschaftliche Selbstverortung als auch die damit verbundenen Denk- und Deutungsmuster. Sie präsentiert dabei zentrale Ergebnisse ihrer Studie „Mitte in Deutschland. Zur Vermessung eines politischen Ortes“, die jüngst bei Transcript ersschienen ist.

Redaktion & Technik: Hanna Feesche und David Osterkorn

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Und der Nobelpreis geht an …

Teresa Nentwig | 8. Dezember 2014 | Keine Leserbriefe

[präsentiert:] Teresa Nentwig über die beiden Literaturnobelpreisträger Jean-Paul Sartre und Patrick Modiano.

Ein schüchtern wirkender älterer Herr, bekleidet mit einem Polohemd und einem Sakko, betritt zögerlich den Raum. Sofort branden Applaus und Begeisterungsrufe auf. Der ältere Herr versucht immer wieder, sich ein Lächeln zu entlocken. Mehrfach ergreift er den für ihn bereitgestellten Stuhl – so, als suche er Halt. Ganz wohl scheint er sich jedenfalls nicht zu fühlen angesichts der Aufmerksamkeit, die er in diesen Minuten erhält.

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