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Der Gläserne Mensch – wie wir unsere Selbstbestimmung selbstbestimmt abgeben

 | 18. Dezember 2019

[gastbeitrag]: Maximilian Schnuch über Big Data und die individuelle Selbstpreisgabe von Daten.

Innenansicht des Presidio Modelo, ein Gefängnis in Form eines Panopticon, Quelle: I, Friman, Presidio-modelo2, CC BY-SA 3.0

Vor einigen Jahren gab es einen Trend auf Facebook in Deutschland. UserInnen posteten auf der Plattform das Statement: „Aufgrund der neuen AGBs in Facebook widerspreche ich hiermit der kommerziellen Nutzung meiner persönlichen Daten (Texte, Fotos, persönliche Bilder, persönliche Daten). Die kommerzielle Nutzung bedarf ausdrücklich meiner schriftlichen Zustimmung.“[1] Hätte Mark Zuckerberg davon erfahren, er hätte sich wohl köstlich amüsiert. Facebook erzielte im Jahr 2017 einen Umsatz von 41 Mrd. US-Dollar, und das obwohl Facebook völlig kostenfrei für jedeN NutzerIn zur Verfügung steht. Völlig kostenfrei? „If you are not paying for it, you’re not the customer; you’re the product being sold.“

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(Meinungs-)Klima auf Twitter

Mira Boler | 29. November 2019

[gastbeitrag]: Mira Boler analysiert die Polarisierung der Twitterdebatte während des Klimastreiks 2019

Plakat beim globalen Klimastreik, 20.9.2019 in Berlin, Foto: Pauline Höhlich

Durch ihre wöchentlichen Demonstrationen und starke Präsenz der Fridays for Future-Bewegung in den Medien erzeugte das Thema Klimawandel in diesem Jahr viel Echo – darunter Zustimmung und Gegenwind.

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„Da flog die Kuh“ – wenn auch nicht sehr weit.

Anna Carola König | 27. November 2019

[kommentiert]: Anna König mit einigen Nachgedanken zur Tagung Linke Militanz – Phänomen, Grundlagen, pädagogische Praxis

Der Tagungsort Bamberg.

Im pittoresken Städtchen Bamberg fand vom 13.–14. November die Tagung „Linke Militanz –Phänomen, Grundlagen, pädagogische Praxis“ statt, veranstaltet von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) in Kooperation mit der Bundesfachstelle Linke Militanz. Sie stellte den Versuch dar, sich dem Phänomen aus verschiedenen Perspektiven zu nähern.

In den zwei Veranstaltungstagen trafen verschiedene Akteure aufeinander, die jeweils aus verschiedenen Perspektiven auf das Phänomen Linker Militanz blickten und dabei durchaus auch unterschiedliche Motive verfolgten.

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Die Liebe im Herbst

Pauline Höhlich | 14. November 2019

[crosspost]: Pauline Höhlich war für Litlog bei der Literaturherbst-Veranstaltung von Eva Illouz und hat darüber berichtet

In Göttingen wurde nicht nur der diesjährige Literaturherbst zum insgesamt 28. Mal eingeläutet – wie sich bereits am Titel des Literaturfestivals ablesen lässt, findet es traditionellerweise zu Beginn des Herbstes statt. Das Fest der aktuellen Gegenwartsliteratur ist schon wieder vorbei, nicht jedoch die dunkle Jahreszeit. Mit den sanft herunterfallenden bunten Blättern und dem nassen, kalten, oftmals ungemütlichen Wetter hat die sogenannte Cuffing Season gerade erst begonnen.

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Der zensierte Bär

Sebastian Belitz | 8. November 2019

[analysiert]: Sebastian Belitz über Chinas Einfluss auf die westliche Popkultur

Kein Visum für den Bären. Quelle: Loren Javier Meeting Winnie the Puuh, by CC BY-NC-ND 2.0

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Nach der Volkspartei ist vor der Volkspartei – Diskussionsrunde mit Thomas de Maizière

Anne-Kathrin Meinhardt; Mareike Misselhorn | 28. Oktober 2019

[kommentiert]: Anne-Kathrin Meinhardt und Mareike Misselhorn über Thomas de Maizières Innenansichten der Politik

Thomas de Maizière (links) mit dem Göttinger Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler (beide CDU).

Sind Volksparteien noch zeitgemäß? Arbeiten die deutschen Volksparteien zu rückschrittlich? Wie können sie sich wandeln, um wieder mehrheitsfähig zu werden? Um diese Fragen zu diskutieren, kam Thomas de Maizière (CDU) am 21.10.2019 ins Institut für Demokratieforschung.

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‚Ausländer‘ raus – aus dem deutschen Sprachgebrauch!

Lino Klevesath | 23. Oktober 2019

[analysiert]: Lino Klevesath über den problematischen Gebrauch exkludierender Begriffe

© Eigene Darstellung

Nach dem Terroranschlag von Halle, der von einem deutschstämmigen überzeugten Neonazi begangen wurde, waren wieder einmal die Appelle zu lesen: Die deutsche Gesellschaft müsse sich gegen „Fremdenfeindlichkeit“ engagieren. So erklärte der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann bei einer Gedenkveranstaltung anlässlich des Angriffs auf die Synagoge in Sachsen-Anhalt, es dürfe „keinen Platz für Fremdenfeindlichkeit“ geben.[1] Doch wer sind die „Fremden“, denen die Fremdenfeindlichkeit gilt?

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Von Wölfen, Windrädern und Weltuntergang – oder?

Amelie Neumann | 20. Oktober 2019

[analysiert]: Amelie Neumann über die gesellschaftliche Spaltung, die sich in den klimapolitischen Auseinandersetzungen zeigt

 

Vor etwa vier Wochen, am 20. September, fanden in über 500 deutschen Städten von Fridays for Future organisierte Großdemonstrationen für den Klimaschutz statt. In Anbetracht der durch die Klimaproteste in Politik und Gesellschaft angestoßenen Diskussionen, die bis hin zu Mordfantasien an der Klimaaktivistin Greta Thunberg reichen, ist jedoch offensichtlich, dass es mehr als nur Fragen zur konkreten Ausgestaltung der Klimapolitik sind, welche die Gemüter erhitzen. Der zugrunde liegende Konflikt umfasst komplexe gesellschaftliche Ordnungsvorstellungen.

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Populismus und Extremismus in Theorie und Praxis

Teresa Nentwig | 1. Oktober 2019

[präsentiert]: Teresa Nentwig über die Tagung „Populismus und Extremismus“ vom 24. bis zum 26. September 2019 im Kloster Banz

Der Tagungsort, das Kloster Banz im fränkischen Bad Staffelstein

Tag für Tag tauchen die Begriffe „Populismus“ und „Extremismus“ in den Medien auf. Sie prägen derzeit auch die wissenschaftliche Debatte in der Politikwissenschaft. Sowohl um die Terminologie als auch um die Praxis ging es Ende September 2019 bei der Expertentagung „Populismus und Extremismus“, die die Akademie für Politik und Zeitgeschehen der Hanns-Seidel-Stiftung in Zusammenarbeit mit Eckhard Jesse und Tom Mannewitz veranstaltet hat.

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Halbherzige Universitätsideale

Julian Schenke | 24. September 2019

[kommentiert]: Julian Schenke über das verdruckste Standesinteresse akademischer Traditionsnostalgie

Bologna Skyline

Die Universität Göttingen steckt in der Krise. Nicht nur muss sie weiterhin das „Cluster-Debakel“[1] von 2017/18 verarbeiten, auch war nach dem gescheiterten Besetzungsverfahren des designierten Universitätspräsidenten Sascha Spoun die Führungsebene der Georgia Augusta deutlich beschädigt. Kurz nach Spouns Rückzug aus einem heftig kritisierten Besetzungsverfahren[2] gab der Stiftungsratsvorsitzende Wilhelm Krull den Rücktrittsforderungen von 49 Professoren[3] und fünf Senatoren nach.[4]

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