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Am Rande

Die SPD zwischen neuer großer Koalition und innerparteilicher Opposition

 | 16. Februar 2018

Am 15.02.2018 diskutierten der Juso-Bundesvorsitzende Kevin Kühnert und Matthias Micus vor und mit den vollen Rängen des ZHG 011 über aktuelle Lage und mögliche Perspektiven der deutschen Sozialdemokratie vor dem Mitgliederentscheid über die große Koalition.

 

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Dierk Borstel über qualitative Erforschung rechtsextremistischer Szenen in Vorpommern

 | 9. Februar 2018

Am 08.02.2018 berichtete Prof. Dierk Borstel von seinen Erfahrungen in der qualitativen Erforschung rechtsextremistischer Szenen in Vorpommern. Den von ihm praktizierten Feldzugang des durch mehrjähriges Wohnen und Leben „im Feld“ erst ermöglichten langwierigen Kontaktaufbaus charakterisierte Borstel als unkonventionell. Neben netzwerkartigen Strukturen und anschaulichen Beispielen weit verbreiteter und mittlerweile „normalisierter“ rechtsextremistischer Einstellungen zeigte er historische, wirtschaftliche und demografische Hintergründe der aktuellen Situation auf. Für Diskussionsstoff sorgte nicht zuletzt die Frage nach den Perspektiven der Region.

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Michael Brie über Wolfgang Streecks Kapitalismusanalyse

 | 2. Februar 2018

Am 01.02.2018 referierte Prof. Michael Brie auf gemeinsame Einladung des Instituts für Soziologie, des SOFI und des Instituts für Demokratieforschung über Wolfgang Streecks Analyse des westlichen Kapitalismus und seiner Krisen. Als Ausgangspunkt seines Interesses an dem Soziologen benannte Brie die Möglichkeit der strategischen Nutzbarmachung von Gesellschaftstheorien. Streecks Werk beleuchtete er unter drei Gesichtspunkten: Erstens sieht er Streeck als pessimistischen Erzähler eines Verfalls und nicht allzu fernen Zusammenbruchs des Kapitalismus. Die handelnden Akteure blieben bei ihm ohnmächtig dargestellt. Zweitens stellte er Streeck als Analysten der Evolution kapitalistischer Gesellschaften in der Tradition Karl Polanyis vor. Drittens schließlich ging Brie auf die Gegenwartsdiagnose Sreecks ein, der zufolge wir den Anbruch eines von Unsicherheit, Desorientierung, Ordnungserosion und zunehmender Ungleichheit gekennzeichneten postkapitalistischen Interregnums erleben. Diskussionsstoff lieferte vor allem die Frage nach Handlungsoptionen und möglichen Alternativen

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Vortrag: Aktuelle Entwicklungen ungarischer Rechtsparteien

 | 29. Januar 2018

Am 24. Januar 2018 trug die ungarische Soziologin Anikó Félix im Institut für Demokratieforschung zum Thema „Trends in Contemporary Right-wing Politics in Hungary“ vor. Sie skizzierte die aktuellen Verschiebungen im ungarischen Parteiensystem, dabei vor allem die ambivalente Dynamik zwischen den konkurrierenden Rechtsparteien Fidesz und Jobbik und teilte ihre ersten prognostischen Einschätzungen zu den diesjährigen Parlamentswahlen in Ungarn. Sie ging auch auf die gesellschaftlichen Hintergründe des Erfolgs der Rechtsparteien ein und erläuterte mögliche Erklärungsfaktoren sowie Manifestationsformen der starken Rechtstendenz in der ungarischen Jugend. Im Anschluss fand eine lebhafte Diskussion statt.

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Mord im Edelrestaurant

 | 22. Dezember 2017

In der Bibliothek des Instituts hat Franz Walter am 21. Dezember 2017 seinen neuen Text „Mord im Edelrestaurant“ über den österreichischen Sozialdemokraten Friedrich Adler vorgelesen. Obschon vorab „wirklich nur Hardcorehörern mit ungewöhnlich massivem Sitzfleisch und geringer Sauerstoffbegehrlichkeit in stickigen Bibliotheksräumen“ anempfohlen, war es – wie immer bei ihm – eine sehr kurzweilige Veranstaltung mit vielen Zuhörerinnen und Zuhörern.

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Weihnachtsfeier 2017

 | 22. Dezember 2017

Am 21. Dezember 2017 fand unsere traditionelle Weihnachtsfeier statt – wie immer mit einem reichhaltigen Buffet samt Mettigel und famos moderiertem Wichteln. Letzteres wurde diesmal allerdings in einer neuen, ob des garantierten praktischen Nutzens der Geschenke größten Anklang findenden Variante exerziert.

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Reichsbürger – Ein unterschätztes Phänomen?

 | 8. Dezember 2017

Am 07.12.2017 war der Journalist und Buchautor Andreas Speit im Kolloquium des Instituts zu Gast. Der Herausgeber des Sammelbandes „Reichsbürger. Die unterschätzte Gefahr“ berichtete in seinem Vortrag und der anschließenden Diskussion von seinen Recherchen im Reichsbürgermilieu, den in diesem anzutreffenden Gedankenkonstrukten und deren Geschichte, den unterschiedlichen Akteuren und deren biographischen Charakteristika, Verflechtungen wie Differenzen zwischen einzelnen Strömungen sowie typischen Aktionsmustern. Ebenso erläuterte Speit die jüngeren Entwicklungen hin zu einer vermehrten Gewalttätigkeit von Reichsbürgern und präsentierte eine mögliche Typologisierung des Phänomenbereiches. Die Veranstaltung wurde im Rahmen der „Forschungs- und Dokumentationsstelle zur Analyse politischer und religiöser Extremismen in Niedersachsen“ realisiert.

 

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Wahlkampf in (a)sozialen Netzwerken

 | 17. November 2017

Am 16. November 2017 war Prof. Dr. Wolf J. Schünemann von der Universität Hildesheim zu Gast in unserem Kolloquium. Gemeinsam mit Dr. Stine Marg und Christopher Schmitz vom Göttinger Institut für Demokratieforschung stellte er erste Ergebnisse des Forschungsprojektes „Wahlkampf in (a)sozialen Netzwerken“ vor, das derzeit politische Online-Kommunikation und  Diskursverhalten im Kontext des Bundestagswahlkampfs 2017 untersucht. Bei dem Projekt kooperieren die Universität Hildesheim, das Göttinger Institut für Demokratieforschung, das Institut für Informatik der Universität Heidelberg und die ZDF-Medienforschung.

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Bundesaußenminister Gabriel zu Besuch im Institut

 | 8. November 2017

Außenminister besucht Demokratieforscher: Sigmar Gabriel hat dem Insitut für Demokratieforschung am 30.10.2017 einen Besuch abgestattet. In anregenden Gesprächen wurde über die politische Landschaft der Bundesrepublik nach der Wahl, die gegenwärte Lage der Sozialdemokratie und die globalen politischen Veränderungen diskutiert. Das Insitut und der ehemalige SPD-Parteichef waren sich einig, den bestehenden engen Kontakt aufrechtzuerhalten.

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Vortrag: Sunnitischer Islamismus nach der Arabellion

 | 5. November 2017

Am 26. Oktober 2017 referierte Dr. Thorsten Hasche vom Institut für Politikwissenschaft der Universität Göttingen im Kolloquium des Instituts für Demokratieforschung zum Thema „Sunnitischer Islamismus nach der Arabellion: Forschungsperspektiven, historische Entwicklungen und empirische Trends“. Im Anschluss gab es eine rege geführte Debatte, in der unter anderem termonologische Fragen und Forschungsperspektiven diskutiert wurden.

 

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