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Aktuelles

Neues Buch: Lokale Konflikte um Zuwanderung aus Südosteuropa
26. Juni 2017

Der Begriff „Roma“ ist in der deutschen Gesellschaft ein Reizwort: Er steht für die Gefährdung des Wohlfahrtsstaates durch Armutsmigration und repräsentiert die Unsicherheit, die in den situierten europäischen Norden einzudringen sucht. Dementsprechend hat die Chiffre „Roma“ in lokalen Konflikten um Armutsmigration eine spezifische Funktion.

Die AutorInnen des Bandes haben im Rahmen einer lokalpolitischen Feldstudie soziale Konflikte um Migration aus Südosteuropa und ihre Dynamiken untersucht – damit eröffnen sie eine neue Perspektive auf die Situation von Roma in der bundesdeutschen Gesellschaft.

Das Buch ist soeben bei transcript erschienen.

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Lesung mit anschließendem Sommerfest
16. Juni 2017

Franz Walter gab am 15.06.17 eine Lesung zu seinem neuen Buch „Rebellen, Propheten und Tabubrecher“. In der Bibliothek unseres Instituts bekamen wir davon einen interessanten Einblick.

Im Anschluss fand unser alljährliches Sommerfest mit Grill, Musik und guter Stimmung statt, welche trotz Regen nicht getrübt werden konnte. Hier ein paar Impressionen:

               

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Neuerscheinung: Rebellen, Propheten und Tabubrecher
14. Juni 2017

Rebellische Jugendbewegungen, politische Ideen und Persönlichkeiten der Zeitgeschichte: In kritischen Analysen blickt Franz Walter zurück auf die lange Geschichte sozialer Bewegungen, politischer Ideologien, parlamentarischer Parteien und ihrer charismatischen Anführer. Der Autor fragt nach programmatischen Tabubrüchen der Linken wie nach dem Politikverständnis der Konservativen und zeichnet den Aufstieg, aber auch die inneren Widersprüche und die Krisen der Sozialdemokratie von ihren Anfängen bis zur Agenda 2010 nach: fast 100 Jahre deutscher Politikgeschichte als eine Geschichte permanenten Wandels zwischen Aufbruch und Ernüchterung.
Das Buch ist soeben bei Vandenhoeck & Ruprecht erschienen.

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Studie Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in Ostdeutschland
18. Mai 2017

Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus sind ernste Bedrohungen für unsere Gesellschaft. Das Göttinger Institut für Demokratieforschung hat im Auftrag der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer im Rahmen einer soeben erschienenen Studie Kontextfaktoren für die Ausbildung rechtsextremer Einstellungsmuster in Ostdeutschland untersucht – von großer Bedeutung für die Ausbreitung rechtsextremer Einstellungen ist insbesondere das Verhalten von Politik und Behörden.

Download der Studie*

 

 

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Neue INDES-Ausgabe: Kirchen
17. Mai 2017

Indes. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft, Heft 1-2017: Kirchen2017 jährt sich zum 500. Mal der berühmte Thesenanschlag, bei dem Martin Luther seine 95 Thesen an die Wittenberger Schlosskirche nagelte. Um und über das damit verbundene, nicht zuletzt durch Luther neu aufgesetzte Verhältnis von Politik, Macht und Kirche wird im Angesicht des Reformationsjubiläums in diesem Jahr (weiter) gerungen werden. Wann, und wenn ja wie, sollte Kirche sich in Politik einmischen? Im Spannungsfeld zwischen christlichen Werten und den Ängsten auch zahlreicher Gläubiger angesichts von Millionen Flüchtenden ist die Frage nach Kirchen und Politik besonders brisant.

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Ausschreibung: Juniorprofessur für Demokratieforschung
29. März 2017

Am Göttinger Institut für Demokratieforschung ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Juniorprofessur für Demokratieforschung mit Schwerpunkten in der Parteien- und Politischen Kulturforschung (BesGr. W1 NBesO) für zunächst 3 Jahre (Verlängerung um weitere 3 Jahre möglich) zu besetzen.

Alle weiteren Informationen finden sich in der Ausschreibung (Download als PDF-Datei).

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Frisch gedruckt: Bürgerproteste in Zeiten der Energiewende
8. März 2017

Die Energiewende polarisiert: Einerseits gilt sie als nachhaltiges Prestigeprojekt, andererseits ist sie in höchstem Maße umkämpft. Insbesondere die lokale Umsetzung der Energiewende provoziert Konflikte und Widerspruch. Egal, ob es sich um den Ausbau des Stromnetzes oder die Errichtung von Windkraftanlagen handelt: Kaum eine Maßnahme kann ohne massive Proteste dagegen umgesetzt werden.

Anhand von vier lokalen Fallstudien versucht dieser Band, die Konflikte umfassender zu verstehen. Dabei werden nicht nur die protestierenden Bürgerinitiativen analysiert, sondern auch die Perspektiven der durchführenden Unternehmen und von Politik und Verwaltungen berücksichtigt. Ferner kommt die lokale Bevölkerung, die sich nicht an den Protesten beteiligt, zu Wort.

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Neue INDES-Ausgabe: 100 Jahre Links
24. Februar 2017

Im Frühjahr 1917 gründete sich die Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD). Derlei Spaltungen innerhalb der Arbeiterbewegung beendeten den stetigen Wachstums- und Konzentrationsprozess der vorangegangenen Jahrzehnte. Die INDES nimmt dieses Ereignis und sein hundertjähriges Jubiläum zum Anlass, sich mit der Linken insgesamt zu befassen: mit ihrer Gegenwart und Geschichte, von der Endphase des Kaiserreiches über die Zwischenkriegszeit bis in unser frühes 21. Jahrhundert hinein – in Deutschland wie auch darüber hinaus.

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Druckfrisch: Steinmeier-Biografie
24. Januar 2017

Frank-Walter Steinmeier, heute der beliebteste deutsche Politiker, galt stets als hochseriöser, aber auch ein wenig farbloser Vertreter der politischen Klasse, als „graue Eminenz“, als Mann der Verwaltung. Plötzlich jedoch sehen nicht wenige in ihm einen Garanten demokratischer Stabilität: den Gegenspieler aller Populisten, eine moralisch-politische Orientierungsmarke in Zeiten des globalen Umbruchs.

Torben Lütjen und Lars Geiges haben nicht nur Frank-Walter Steinmeiers politischen Weg, sondern auch die gesellschaftlichen Umwälzungen der vergangenen Jahre beobachtet. Ihr Band zeichnet Steinmeiers ungewöhnliche Laufbahn nach. Kann seine unaufgeregte Art tatsächlich ein Gegengift sein für die populistische Welle, die derzeit durch die westlichen Demokratien rollt?

Das Buch über eine ungewöhnliche Biografie und über den Zustand unserer Republik ist soeben im Herder Verlag erschienen. Mehr zum Buch

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Neue Studie: Die Berliner Senatsverwaltung und die Pädosexualität
2. Dezember 2016

In einem von der Berliner Senatsverwaltung finanzierten Kurzprojekt haben wir uns mit einem Projekt beschäftigt, das Ende der 1960er bzw. zu Beginn der 1970er Jahre von dem Diplompsychologen Helmut Kentler durchgeführt worden war: Mit Unterstützung der Berliner Senatsverwaltung für Familie, Jugend und Sport soll er bei mehreren Hausmeistern, die wegen sexueller Kontakte mit Minderjährigen vorbestraft waren, Pflegestellen eingerichtet und dort Jungen untergebracht haben. Zum anderen haben wir uns im Rahmen des Projekts mit der sogenannten Adressenliste zur schwulen, lesbischen & pädophilen Emanzipation auseinandergesetzt, die die Senatsverwaltung für Jugend und Familie noch im Jahr 1991 finanziell unterstützt hat. In diese Liste waren auch Gruppen aufgenommen worden, die sich für die Interessen von Pädosexuellen eingesetzt haben.

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