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Aktuelles

Neue Studie: Traditionslinien des Rechtsradikalismus in der politischen Kultur Niedersachsens
7. Februar 2019

Erst das Verständnis der Strukturdimensionen von Rechtsradikalismus ermöglicht, eine potenzielle politische Gefahr für unsere Demokratie zu identifizieren und wirksam zu bekämpfen. Die vorliegende Kurzstudie unserer KollegInnen von FoDEx sondiert die Traditionslinien des Rechtsradikalismus in der politischen Kultur Niedersachsens. Sie stellt das Problem heraus und zeigt dabei empirisch in ausgewählten Regionen die Ambivalenz politischer Mentalitäten in ihren Entstehungsbedingungen und Erscheinungsformen. Um eine Grundlage und argumentative Ausgangsbasis für weiterführende Forschungen zu schaffen, werden dabei die historisch-kulturellen Traditionslinien, die Entwicklungen und die Wandlungen des politischen Rechtsradikalismus in Beziehung gesetzt zu aktuellen politischen Tendenzen.

Die Studie steht auf www.fodex-online.de zum Download als PDF-Dokument bereit.

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Institut für Demokratieforschung in der Nacht des Wissens
21. Januar 2019

Das Göttinger Institut für Demokratieforschung ist mit drei Veranstaltungen bei der Nacht des Wissens dabei:

„La République En Marche!” – die Partei hinter Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron

20-20.45 Uhr • Hörsaal 002 • Vortrag

Der Vortrag behandelt die noch junge Geschichte der Partei „La République En Marche!” (dt. „Die Republik in Bewegung!”). Sie wurde 2016 unter dem Namen „En marche!” von Emmanuel Macron gegründet, der unter diesem Etikett im Jahr darauf zum neuen Staatspräsidenten von Frankreich gewählt wurde. Im Vortrag werden unter anderem die Parteistrukturen betrachtet, die für diesen Erfolg mitverantwortlich waren.

Teresa Nentwig, Göttinger Institut für Demokratieforschung

Pegida-Effekte. Jugend zwischen Polarisierung und politischer Unberührtheit

21-21.45 Uhr • Hörsaal 002 • Vortrag

Pegida hat den politischen Diskurs verändert – soviel steht vier Jahre nach Beginn der Proteste fest. Doch die Deutungen zu den Ursachen und Folgen der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes” gehen weit auseinander. Auf Basis einer umfangreichen empirischen Studie diskutieren die Autoren und Autorinnen, ob und wie Pegida als Protestphänomen und Chiffre bei der Jugend verfängt.

Julian Schenke, Christopher Schmitz, Katharina Trittel, Stine Marg, Göttinger Institut für Demokratieforschung

Beteiligungs-Dings-Da: Kinder in der Demokratie

20-22 Uhr • Foyer • Mitmachaktionen

Wieso gehört Streiten zur Demokratie? Und kann man „gut” streiten? An unterschiedlichen Stationen kommen Kinder spielerisch in Kontakt mit wichtigen Aspekten des demokratischen Zusammenlebens – auch für Erwachsene geeignet. Birgit Redlich, Projekt „Göttinger Kinderdemokratie” am Göttinger Institut für Demokratieforschung

Birgit Redlich, Projekt „Göttinger Kinderdemokratie” am Göttinger Institut für Demokratieforschung 

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Vortrag: Ungarns Jugend und die radikale Rechte
14. Januar 2019

 

 

Young and foolish? Why is the Hungarian Far-right Overrepresented among the Youth?

Presentation by Dr. Dániel Róna with a subsequent discussion

(Vortragssprache: Englisch)

24.01.2019, Bibliothek des Instituts für Demokratieforschung, Weender Landstraße 14

The Movement for a Better Hungary (Jobbik) easily qualifies as one of the most successful far-right organisations in post-authoritarian Europe. Through its swift rise in popularity and entry to parliament, the ‘movement party’ has been able to alter the Hungarian public discourse and the patterns of party competition, moreover it had significant impact on the government’s policy stances and agenda. At least parts of these effects should be attributed to Jobbik’s popularity amongst the youth; its overrepresentation amongst those aged below 30 is, by now, an established fact within national electoral politics.

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INDES 3-2018: Sozialdemokratie
28. Dezember 2018

[präsentiert]: Heft 3-2018 von INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft zum Thema Sozialdemokratie ist soeben erschienen.

Für einen Parteienforscher, so lautete schon vor Jahren ein Bonmot am Institut für Demokratieforschung, ist die Beschäftigung mit der Sozialdemokratie eine Jobgarantie. Denn in Krisenzeiten sucht die Öffentlichkeit nach Erklärungen, erschallt der Ruf nach wissenschaftlicher Expertise – und Krise ist bei der Sozialdemokratie immer.

Insofern geht dem Analytiker des Sozialdemokratischen die Arbeit nie aus. Einerseits. Andererseits wiederholt sich vieles, weisen die Krisen von gestern und heute zahlreiche Ähnlichkeiten mit jenen von vor- und vorvorgestern auf. Ständig originelle, bisher unbekannte Deutungen zu ersinnen, fällt angesichts dessen nicht leicht. Das gelangweilte Schulterzucken ist die Kehrseite der Omnipräsenz. Und auch die Ankündigung des Schwerpunktes der vorliegenden Ausgabe der INDES mag bei manchem für Augenrollen und Verwunderung gesorgt haben – zu vorhersagbar das Geschriebene, zu oft gelesen, zu oft schon formuliert und diskutiert.

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Podiumsdiskussion: 1968 in Göttingen
16. November 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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AutorInnen im Gespräch: Katharina Trittel über Hermann Rein
8. November 2018

[präsentiert]: Katharina Trittel über ihre Forschungen über den Göttinger Flugmediziner Hermann Rein.

 

 

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AutorInnen im Gespräch: PEGIDA-Effekte?
8. Oktober 2018

Die neue Studie „PEGIDA-Effekte? Jugend zwischen Polarisierung und politischer Unberührtheit“ ist gerade erschienen.

Am 21. Oktober 2018 wird das Protestbündnis PEGIDA seinen vierten Jahrestag begehen. Obwohl viele die „Patriotischen Europäer“ bereits im Januar 2015 für tot erklärten, hat die Dresdner Formation es geschafft, über die Jahre hinweg zu bestehen, aktiv zu bleiben und immer wieder die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Das Göttinger Institut für Demokratieforschung hat über die vergangenen vier Jahre hinweg das Phänomen PEGIDA wissenschaftlich begleitet. Der neue Band widmet sich also nicht nur den Protesten von PEGIDA, sondern erweitert die Perspektive. So steht das politische Befinden Jugendlicher und junger Erwachsener als Seismographen gesellschaftlicher Entwicklungen im Mittelpunkt der Betrachtungen.

In diesem Video stellen die AutorInnen ihre neue Studie vor und präsentieren wesentliche Ergebnisse ihrer Arbeit.

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Zeiten des Umbruchs?
25. September 2018

[nachgefragt]: Franz Walter im Interview über sein neues Buch „Zeiten des Umbruchs? Analysen zur Politik“.

Das neue Buch von Franz Walter „Zeiten des Umbruchs? Analysen zur Politik“ ist gerade erschienen. Franz Walter war bis 2017 Direktor des Göttinger Instituts für Demokratieforschung. Seine besondere Neigung galt in dieser aktiven Zeit der „kleinen Form“ der publizistischen Intervention: über Essays, Kolumnen, zugespitzte Kommentare, Meinungsstücke. In dem nun vorliegenden Band sind viele Beispiele solcher Beiträge vereint – über Politik, Parteien, politische Systeme und soziale Bewegungen in „Zeiten des Umbruchs“.

 

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Buchpräsentation: Hermann Rein und die Flugmedizin – Erkenntnisstreben und Entgrenzung
30. August 2018

Am Mittwoch, 26. September 2018, 18.00 Uhr präsentiert Katharina Trittel ihr Buch über den Göttinger Flugmediziner Hermman Rein.

Ort: Veranstaltungssaal des Städtischen Museums Göttingen, Ritterplan 7/8, 37073 Göttingen

 

Hermann Rein (1898-1953) war Physiologe und Professor der Göttinger Universität. Er war eine Koryphäe seines Faches, machte bereits als junger Wissenschaftler bahnbrechende Entdeckungen und forschte nach 1938 in Göttingen an einem eigens errichteten Institut über Fragen der Flugmedizin. Obwohl er kein NSDAP-Mitglied war, nahm er auch während des NS-Regimes eine herausragende Stellung in der Wissenschaftslandschaft ein, war Beratender Arzt der Wehrmacht und betrieb kriegswichtige Forschungen.

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Stellenausschreibung
20. August 2018

 – Bewerbungsfrist verlängert –

Am Institut für Demokratieforschung der Georg-August-Universität Göttingen ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

W 3-Professur für Demokratieforschung mit Schwerpunkten in der Parteien- und Politischen Kulturforschung

zu besetzen.

Die Professur ist an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät am Institut für Demokratieforschung angesiedelt und mit der Leitung des Instituts verbunden. Gesucht werden forschungsstarke Bewerberinnen und Bewerber, die durch herausragende Arbeiten in der sozialwissenschaftlichen Parteien- und Politischen Kulturforschung ausgewiesen sind. Erwartet wird ein Schwerpunkt in historisch-vergleichender und qualitativer gegenwartsbezogener empirischer Forschung über Parteien, ihr gesellschaftliches Umfeld und gesellschaftliche Wandlungsprozesse in sich polarisierenden Gesellschaften. Ein Fokus auf Deutschland wird erwartet; eine international vergleichende Perspektive ist erwünscht.

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