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Aktuelles

Neues Buch über Göttinger Erfindungen
12. August 2019

MitarbeiterInnen und Mitarbeiter des Göttinger Instituts für Demokratieforschung haben ein neues Buch über Erfindungen made in Göttingen veröffentlicht:

Göttingen, »die Stadt, die Wissen schafft«, die Stadt der Nobelpreisträger. Wegweisende Erfindungen gehen auf Göttinger zurück, manche in Göttingen entwickelte Idee ist wiederum längst vergessen. Einige brachten Fortschritt und Innovation, andere Skandale und Unglück, wieder andere sollten dem Erfinder zu großem Ruhm verhelfen, scheiterten aber schon in ihrer Entstehung.

Jenseits der bekannten Namen wie Gauß und Weber wirft dieses Buch die Frage auf, wie Wissen in Göttingen in unterschiedlichen Bereichen und Jahrhunderten entwickelt wurde, zu welchem Preis mancher seine Forschung vorantrieb und welche Geschichte hinter den Ideen steht.

Vom ersten Göttinger Nobelpreisträger Otto Wallach, der 1910 mit seinen Forschungen den Grundstein für die Herstellung von Duft- und Aromastoffen legte, über den Nukleus der Rassenideologie bis hin zum Kokain spannt der Sammelband einen Bogen über die kuriosesten, bahnbrechendsten und verwerflichsten Ideen auf, die ihren Ursprung in Göttingen nahmen.

 

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Niedersächsischer Demokratie-Monitor 2019 veröffentlicht – Pressemitteilung
29. Mai 2019

In Zusammenarbeit mit dem Methodenzentrum Sozialwissenschaften der Georg-August-Universität Göttingen und unter der Leitung von Prof. Dr. Steffen Kühnel hat die Forschungs- und Dokumentationsstelle zur Analyse politischer und religiöser Extremismen in Niedersachsen (FoDEx) am Göttinger Institut für Demokratieforschung eine neue Studie zur politischen Kultur in Niedersachsen erstellt. Unter dem Titel „Niedersächsischer Demokratie-Monitor (NDM)“ haben die beteiligten Forscher in einem interdisziplinären Projekt die Demokratie- und Gesellschaftsvorstellungen der niedersächsischen Bevölkerung untersucht. Zu diesem Zweck wurde eine repräsentative Umfrage durchgeführt. Befragt wurde die Wohnbevölkerung Niedersachsens ab 16 Jahren mit deutscher Staatsangehörigkeit. Die Erhebung ist eine repräsentative Stichprobe mit 1.001 Fällen. Die Studie leistet Pionierarbeit: Bislang gibt es kein einziges westdeutsches Bundesland, in welchem die Demokratievorstellungen regelmäßig untersucht werden, um Veränderungen im Zeitverlauf und im Strukturwandel der politischen Kultur zu identifizieren.

Analog zu anderen aktuellen Befragungen ermittelt der NDM eine starke Skepsis gegenüber der Problemlösungsfähigkeit der Politik sowie ein hohes Maß an Unzufriedenheit und Misstrauen. Autoritäre Politik- und Gesellschaftsvorstellungen sind ebenso verbreitet wie Verschwörungsdenken. Andererseits sind die Niedersachsen politisch stark interessiert und engagiert, sie bringen den Institutionen, auch der Landesregierung, viel Vertrauen entgegen und zeigen wenig Neigung zur Wahl von Rechts- wie von Linksaußen-Parteien. Der NDM legt nahe, dass sich dieser vermeintliche Widerspruch unter Verweis auf die erhobenen unterschiedlichen Demokratievorstellungen der Niedersachsen zumindest teilweise auflösen lässt. Diese und weitere Ergebnisse über die politische Kultur in Niedersachsen werden im Niedersächsischen Demokratie-Monitor 2019 vorgestellt.

Die Studie und eine erläuternde Pressemitteilung stehen zum Download bereit:

 

 

 

 

 

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INDES 4-2018: Heimat
22. April 2019

[präsentiert]: Heft 4-2018 von INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft zum Thema Heimat ist soeben erschienen.

Das Thema »Heimat« hat in den letzten Jahren in Deutschland eine auf den ersten Blick erstaunliche Renaissance in Politik, Medien und Gesellschaft erfahren. Wenig verwunderlich mag noch erscheinen, dass die auch in der Bundesrepublik mit Aplomb emporgekommene politische Rechte die Notwendigkeit von kultureller Identität, völkischer Gemeinschaft und nationaler Heimat als Arznei gegen das vermeintliche Gift grenzüberschreitender Globalisierung und weltweiter Migrationsbewegungen deutet. Intuitiv plausibel ist auch die Erweiterung des Innenministeriums um den Zuständigkeitsbereich Heimat unter der Ägide eines Ressortchefs von der CSU.

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Neues Heft: Demokratie-Dialog 4-2019
12. April 2019

Die vierte Ausgabe des „Werkstattberichts der Forschungs- und Dokumentationsstelle zur Analyse politischer und religiöser Extremismen in Niedersachsen (FoDEx)“ ist soeben erschienen und steht zum Download bereit.

Das Heft zum kostenlosen Download:

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Neue Studie: Traditionslinien des Rechtsradikalismus in der politischen Kultur Niedersachsens
7. Februar 2019

Erst das Verständnis der Strukturdimensionen von Rechtsradikalismus ermöglicht, eine potenzielle politische Gefahr für unsere Demokratie zu identifizieren und wirksam zu bekämpfen. Die vorliegende Kurzstudie unserer KollegInnen von FoDEx sondiert die Traditionslinien des Rechtsradikalismus in der politischen Kultur Niedersachsens. Sie stellt das Problem heraus und zeigt dabei empirisch in ausgewählten Regionen die Ambivalenz politischer Mentalitäten in ihren Entstehungsbedingungen und Erscheinungsformen. Um eine Grundlage und argumentative Ausgangsbasis für weiterführende Forschungen zu schaffen, werden dabei die historisch-kulturellen Traditionslinien, die Entwicklungen und die Wandlungen des politischen Rechtsradikalismus in Beziehung gesetzt zu aktuellen politischen Tendenzen.

Die Studie steht auf www.fodex-online.de zum Download als PDF-Dokument bereit.

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Institut für Demokratieforschung in der Nacht des Wissens
21. Januar 2019

Das Göttinger Institut für Demokratieforschung ist mit drei Veranstaltungen bei der Nacht des Wissens dabei:

„La République En Marche!” – die Partei hinter Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron

20-20.45 Uhr • Hörsaal 002 • Vortrag

Der Vortrag behandelt die noch junge Geschichte der Partei „La République En Marche!” (dt. „Die Republik in Bewegung!”). Sie wurde 2016 unter dem Namen „En marche!” von Emmanuel Macron gegründet, der unter diesem Etikett im Jahr darauf zum neuen Staatspräsidenten von Frankreich gewählt wurde. Im Vortrag werden unter anderem die Parteistrukturen betrachtet, die für diesen Erfolg mitverantwortlich waren.

Teresa Nentwig, Göttinger Institut für Demokratieforschung

Pegida-Effekte. Jugend zwischen Polarisierung und politischer Unberührtheit

21-21.45 Uhr • Hörsaal 002 • Vortrag

Pegida hat den politischen Diskurs verändert – soviel steht vier Jahre nach Beginn der Proteste fest. Doch die Deutungen zu den Ursachen und Folgen der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes” gehen weit auseinander. Auf Basis einer umfangreichen empirischen Studie diskutieren die Autoren und Autorinnen, ob und wie Pegida als Protestphänomen und Chiffre bei der Jugend verfängt.

Julian Schenke, Christopher Schmitz, Katharina Trittel, Stine Marg, Göttinger Institut für Demokratieforschung

Beteiligungs-Dings-Da: Kinder in der Demokratie

20-22 Uhr • Foyer • Mitmachaktionen

Wieso gehört Streiten zur Demokratie? Und kann man „gut” streiten? An unterschiedlichen Stationen kommen Kinder spielerisch in Kontakt mit wichtigen Aspekten des demokratischen Zusammenlebens – auch für Erwachsene geeignet. Birgit Redlich, Projekt „Göttinger Kinderdemokratie” am Göttinger Institut für Demokratieforschung

Birgit Redlich, Projekt „Göttinger Kinderdemokratie” am Göttinger Institut für Demokratieforschung 

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Vortrag: Ungarns Jugend und die radikale Rechte
14. Januar 2019

 

 

Young and foolish? Why is the Hungarian Far-right Overrepresented among the Youth?

Presentation by Dr. Dániel Róna with a subsequent discussion

(Vortragssprache: Englisch)

24.01.2019, Bibliothek des Instituts für Demokratieforschung, Weender Landstraße 14

The Movement for a Better Hungary (Jobbik) easily qualifies as one of the most successful far-right organisations in post-authoritarian Europe. Through its swift rise in popularity and entry to parliament, the ‘movement party’ has been able to alter the Hungarian public discourse and the patterns of party competition, moreover it had significant impact on the government’s policy stances and agenda. At least parts of these effects should be attributed to Jobbik’s popularity amongst the youth; its overrepresentation amongst those aged below 30 is, by now, an established fact within national electoral politics.

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INDES 3-2018: Sozialdemokratie
28. Dezember 2018

[präsentiert]: Heft 3-2018 von INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft zum Thema Sozialdemokratie ist soeben erschienen.

Für einen Parteienforscher, so lautete schon vor Jahren ein Bonmot am Institut für Demokratieforschung, ist die Beschäftigung mit der Sozialdemokratie eine Jobgarantie. Denn in Krisenzeiten sucht die Öffentlichkeit nach Erklärungen, erschallt der Ruf nach wissenschaftlicher Expertise – und Krise ist bei der Sozialdemokratie immer.

Insofern geht dem Analytiker des Sozialdemokratischen die Arbeit nie aus. Einerseits. Andererseits wiederholt sich vieles, weisen die Krisen von gestern und heute zahlreiche Ähnlichkeiten mit jenen von vor- und vorvorgestern auf. Ständig originelle, bisher unbekannte Deutungen zu ersinnen, fällt angesichts dessen nicht leicht. Das gelangweilte Schulterzucken ist die Kehrseite der Omnipräsenz. Und auch die Ankündigung des Schwerpunktes der vorliegenden Ausgabe der INDES mag bei manchem für Augenrollen und Verwunderung gesorgt haben – zu vorhersagbar das Geschriebene, zu oft gelesen, zu oft schon formuliert und diskutiert.

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Podiumsdiskussion: 1968 in Göttingen
16. November 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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AutorInnen im Gespräch: Katharina Trittel über Hermann Rein
8. November 2018

[präsentiert]: Katharina Trittel über ihre Forschungen über den Göttinger Flugmediziner Hermann Rein.

 

 

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