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Muse: Revolutionäre Verzweiflung

Jöran Klatt | 9. September 2016

[analysiert]: Jöran Klatt über die politischen Befindlichkeiten in der Musik der britischen Band Muse

Muse – das ist zunächst eine britische Band und eine der erfolgreichsten Musikgruppen unserer Zeit. Doch Muse ist auch ein künstlerisches Gesamtkonzept der Musiker Matthew Bellamy, Dominic Howard und Christopher Wolstenholme. Natürlich kann man die Songs von Muse einfach nur hören – aber die Band kreiert in Videos und Bühnenshows ein multimediales Erlebnis, das die Musik künstlerisch gekonnt bereichert und dabei – nicht zuletzt – äußerst politisch ist.Mit „Drones“ hat die Band 2015 ein Konzeptalbum vorgelegt, das zentrale Befindlichkeiten des gegenwärtigen gesellschaftlichen Diskures aufgreift und den Zeitgeist widerspiegelt. „Drones“ dreht sich um Dronen im doppelten Sinn: Einerseits meint das Album die Automation des Krieges, andererseits die Automation des Menschen. Es geht um das Abstumpfen gegenüber Gleichgültigkeit, Tod und Zerstörung, auch um eine Krise der Männlichkeit.

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Ein Dutzend INDES…

Alex Hensel | 26. November 2014

[präsentiert]: Die Redaktion unserer Zeitschrift INDES zieht Zwischenbilanz

Seit dem Herbst 2011 wird am Göttinger Institut für Demokratieforschung die Zeitschrift INDES produziert und herausgegeben. Deren Ziel ist es, politikwissenschaftliche Forschung verständlich und spannend zu vermitteln. Dabei versucht die Redaktion eine Brücke zwischen Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit zu bauen. Nach nunmehr 12 Heften zu Titelthemen wie „Vordenker„, „verlorene Generationen„, „Rausch und Rationalität“ oder „Die 1980er Jahre“ ziehen Herausgeber Franz Walter und die Mitglieder der Redaktion eine Zwischenbilanz der bisherigen Entwicklung. Das neuste Heft von INDES widmet sich dem Thema „wissenschaftliche Schulen„.

Video: David Osterkorn & Julia Kiegeland

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