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US-Wahlkampf 2016 rss facebook Twitter

US-Wahl2016: „With the exception of the 2016 election“

Dr. Torben Lütjen | 26. Juli 2016

Banner 04-2016 USA-Reihe[kommentiert]: Torben Lütjen über die Nominierung Donald Trumps und politikwissenschaftliche Prognosen zur US-Wahl 2016

Sie haben es getan. Sie haben es wirklich getan. Und egal, wie sehr man sich auch zwickt, man wacht trotzdem nicht auf: Die Republikanische Partei hat auf ihrem Parteitag in Cleveland Donald Trump zu ihrem Kandidaten gekürt. Es gibt viele Verlierer, aber der größte ist vielleicht die Kaste der Politik-Analysten. Kein einziger der Stars des politischen Journalismus hat Trumps Aufstieg vorausgesehen. Alle lachten nur, als er damals die Rolltreppe im Trump-Tower herunter(!)fuhr  und im Foyer seine Kandidatur ankündigte. Das Lachen ist manchem buchstäblich im Hals stecken geblieben:Dana Milbank, Kolumnist der Washington Post, verspeiste jüngst, tapfer, aber doch angewidert eine Portion kleingehäckselte Zeitung – und das war nur folgerichtig, schließlich hatte er vor nicht einmal einem Jahr geschrieben: „The day Trump clinches the nomination I will eat the page on which this column is printed”.

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US-Wahl2016: Aufstieg der Außenseiter

Alex Hensel | 24. Juni 2016

Banner 04-2016 USA-Reihe[präsentiert]: Chris Cooper über die Dominanz von politischen Außenseitern im US-Wahlkampf

Der aktuelle US-Wahlkampf überraschte durch den unerwarteten Aufstieg politsicher Außenseiter: Bernie Sanders und Donald Trump gelang es jeweils, beachtliche Erfolge gegen das politsche Establishment ihrer eigenen Parteien zu feiern. Chris Cooper, Wahlkampfstratege von Bernie Sanders, analysiert im Video die Ursachen für den Erfolg populistischer Politik in den USA und berichtet aus seinen praktischen Erfahrungen aus dem Wahlkampf. Cooper hat gestern den vorerst letzten Vortrag in unserer Veranstaltungsreihe zu den US-Wahlen 2016 gehalten.

Video: Robert Müller-Stahl, Christoph Hoeft und Alex Hensel

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US-Wahl16: Donald Trump und der amerikanische Konservatismus

Alex Hensel | 19. Mai 2016

Banner 04-2016 USA-Reihe[präsentiert]: Interview mit David W. Farber über Donald Trump, die Tradition des amerikanischen Konservatismus und die republikanische Partei

Donald Trump steht für eine neue Art von Konservatismus, dennoch ist er ein Konservativer: Auf diese Weise ordnet David W. Farber, Professor für Geschichtswissenschaft an der Universität Kansas, das durchaus ungewöhnliche politische Profil des voraussichtlichen republikanischen Präsidentschaftskandidaten ein. Im Video-Interview skizziert er die längerfristigen Entwicklungen des amerikanischen Konservatismus und erklärt, wie Trump sich in diese Tradition einfügt. Farber hält heute (19.05.2016, 18 Uhr, Alte Mensa) den zweiten Vortrag in unserer Veranstaltungsreihe zu den US-Wahlen 2016 mit dem Titel „American Conservatism: Fear and Anger in the Making of the Modern Republican Party“.

Video: Robert Müller-Stahl, Christoph Hoeft, Alex Hensel

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US-Wahl16: Wahlkampf in Zeiten des Unbehagens

Alex Hensel | 12. Mai 2016

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[präsentiert]: Interview mit Ronald Brownstein über Stand und Hintergrund des US-Wahlkampfes

Ronald Brownstein (The Atlantic) hat gestern mit einem fulminanten Vortrag unsere Reihe zu den Präsidentschaftswahlen in den USA in der Göttinger Paulinerkirche eröffnet. Darin analysierte er, wie langfristige gesellschaftliche Entwicklungen den aktuellen Wahlkampf prägen. Im Video-Interview (auf Englisch) erklärt Brownstein, warum die Demokraten immer stärker werden und welche Auswirkungen die Kandidatur von Donald Trump auf die republikanische Partei hat.


Redaktion: Dr. Torben Lütjen; Technik: Christoph Hoeft, Robert Mueller-Stahl, Alex Hensel

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US-Politik: It takes two to Tango

Dr. Torben Lütjen | 26. Januar 2016

[kommentiert]: Torben Lütjen kritisiert den populären Erklärungsansatz der „asymmetrischen Polarisierung“ der politischen Lager in den USA

In den Debatten über die ideologische Spaltung der USA hat seit einiger Zeit ein Begriff große Konjunktur: „Asymmetrische Polarisierung“. Gemeint ist damit, dass Amerika zwar in der Tat polarisiert sei, die Verantwortung dafür aber nicht bei beiden Seiten gleichermaßen zu suchen sei. Kurz gesagt: Während die Demokraten weiterhin die politische Mitte verkörperten, seien die Republikaner seit geraumer Zeit in den ideologischen Extremismus abgedriftet. Doch diese Deutung stellt allenfalls die halbe Wahrheit des Zustands der amerikanischen Politik dar.

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