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„Wo ist die Verantwortlichkeit der Journaille?“ – Die Medienkritik der Wirtschaftselite

Teresa Nentwig | 25. August 2015

Quelle: Jorma Bork@pixelio & kasina@pixelio

[analysiert]: Teresa Nentwig über die Sicht von Unternehmern und Managern auf die Medien.

„Lügenpresse, Lügenpresse!“ schallte es im Winter 2014/15 auf den Demonstrationen der Pegida-Anhänger. Denn von den etablierten Zeitungen und Sendeanstalten hielten diese nichts. Wie hingegen die deutschen Spitzenunternehmer und -manager die Medien sehen, zeigt eine kürzlich veröffentlichte Studie des Göttinger Instituts für Demokratieforschung, für die bundesweit rund 160 Unternehmer und Manager, darunter Vorstandsmitglieder von Dax-Konzernen und Geschäftsführer großer Familienunternehmen, interviewt worden sind.

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China around the world?

Sebastian Kohlmann | 30. Juni 2015

Quelle: Jorma Bork@pixelio & kasina@pixelio [präsentiert]: Wie China die Errungenschaften der Sozialen Marktwirtschaft vor neue Herausforderungen stellt.

Patty Huwes und Ellen Parsons benutzten sie zwischen 2007 und 2012 in der TV-Serie „Damages“. Und James Bond klappte sie 2012 in „Skyfall“ auf. Heute, drei Jahre später, gibt es keine Notebooks von Sony Vaio mehr – jener Marke, die Apple-Gründer Steve Jobs 2001 noch für eine Kooperation gewinnen wollte. Japans einstiges Vorzeigeunternehmen gehört nun zu den Abgehängten, der weltweit größte PC-Hersteller kommt mittlerweile aus China: Er heißt Lenovo. Solche Beispiele lassen sich viele finden. Nachdem „Made in China“ zumindest bei Zulieferern etwa von Handy-Akkus schon längere Zeit gang und gäbe ist, streben chinesische Firmen nun auch in den Vordergrund.[1] Wo in Deutschland einst Siemens Mobile gekauft worden ist, könnte so eines Tages der chinesische Hersteller Huawei einer der Verkaufsschlager sein; weltweit ist er das bereits.[2] China ist das wundersame Aufstiegsland der letzten zwei Jahrzehnte.[3] Noch nie hatte es vorher eine Diktatur geschafft, sich dem Kapitalismus in einer solchen Form zu öffnen und ihn gleichzeitig herauszufordern. So jedenfalls sehen es die deutschen Manager, die für die BP-Gesellschaftsstudie „Sprachlose Elite“ befragt worden sind. Auf China wird hierbei anders geblickt als auf die übrigen drei großen Handelspartner Deutschlands: Frankreich, Großbritannien und die USA.

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Wie tickt der Familienunternehmer?

Felix Butzlaff | 15. Juni 2015

Quelle: Jorma Bork@pixelio & kasina@pixelio

[präsentiert]: Felix Butzlaff über die Sicht von Familienunternehmern auf Politik und Gesellschaft

Die 2. BP-Gesellschaftsstudie des Göttinger Instituts für Demokratieforschung hat das Politik- und Gesellschaftsverständnis von Unternehmern in der Bundesrepublik erforscht. Dabei wurde auch der Typus des Familienunternehmers eingehend untersucht. Deren Denken und Handeln ist oftmals stark an der späteren Weitergabe ihres Unternehmens an die nächste Generation orientert. Unser Mitarbeiter Felix Butzlaff erklärt im Video, wie sich hieraus eine besondere Sichtweise auf Politik und Gesellschaft entwickelt.

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Symbiose und kollektive Selbstverortung

Andreas Wagner | 18. Mai 2015

Quelle: Jorma Bork@pixelio & kasina@pixelio

[präsentiert]: Andreas Wagner über Unternehmer in Verbänden.

Zuletzt ist die Republik relativ häufig von Gewerkschaftsstreiks im Bahn- und Flugverkehr gebeutelt gewesen. Von einem laut vernehmbaren Zuspruch zu Verbänden, Organisationen und Lobbygruppen war dabei allerdings wenig zu spüren. Ungeachtet des verfassungsmäßig garantierten Streikrechts und der ebenso legitimierten Vereinigungsfreiheit haben Verbände und Interessengruppen mit Akzeptanzproblemen zu kämpfen – auch auf der Arbeitgeberseite. Die „ständig wechselnden Auffassungen“ der deutschen Wirtschaftsverbände monierte etwa schon vor einigen Jahren der damalige Kanzleramtschef und jetzige Bundesinnenminister Thomas de Maizière.[1] Fernab solcher Vorwürfe spielen Verbände und Interessengruppen jedoch weiterhin eine maßgebliche Rolle in der politischen, sozial-kulturellen und wirtschaftlichen Landschaft.

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Unternehmer und Politik

Robert Lorenz | 28. April 2015

Quelle: Jorma Bork@pixelio & kasina@pixelio

[präsentiert]: Robert Lorenz erläutert, weshalb Unternehmer die Politik meiden.

Über parlamentarische Repräsentativität wird viel diskutiert. Pluralistische Gesellschaften, so ein Argument, erforderten ein pluralistisches Meinungsspektrum im Parlament. Auf diesem Wege, so die damit verbundene Annahme, würden die Anliegen und Interessen unterschiedlicher Bevölkerungsteile eine parlamentarische Stimme erhalten. Es gibt einige Gründe, diesen Automatismus infrage zu stellen – allein, weil Mandatsinhaber ja auch schlicht entgegen ihrer soziografischen Merkmale debattieren und abstimmen können. Nichtsdestotrotz kann sich eine heterogene Zusammensetzung des Parlaments auf die Problemlösungsfähigkeit eines Plenums auswirken. Wenn sich aus bedeutsamen Teilen der Bevölkerung keine Parlamentarier mehr rekrutieren, kann dies also die Qualität der parlamentarischen Arbeit tangieren. Unternehmer werden im Bundestag immer mehr zu Exoten. Gegenwärtig liegt ihr Mandatsanteil unter dem Bevölkerungsanteil, seit den Anfängen der Bundesrepublik hat er sich sogar halbiert.[1] Wie erklärt sich diese zunehmende Abwesenheit von Unternehmern im Plenarsaal des Reichstagsgebäudes?

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Unternehmer und Gesellschaft

Redaktion | 26. März 2015

Quelle: Jorma Bork@pixelio & kasina@pixelio

[präsentiert]: Stine Marg und Felix Butzlaff über die Ergebnisse der 2. BP-Gesellschaftsstudie

Nachdem ihre Vorgängerin Bürgerproteste in Deutschland untersuchte, widemt sich die just erschienenen 2. BP-Gesellschaftsstudie dem Gesellschafts- und Politikverständnis von deutschen Unternehmern und Managern: Wie sind deren Wertorientierung und unternehmerisches Selbstverständnis beschaffen und welche Vorstellungen von Politik und Gesellschaft vertritt die Wirtschaftselite? Wie blicken sie auf die Partizipationsbegehren großer Bevölkerungsteile, welche Perspektiven sehen sie für die Zukunft der Gesellschaft? Studien-Mitherausgeberin Stine Marg und Mitautor Felix Butzlaff stellen im Video die wichtigsten Erkenntnisse vor.

Dr. Stine Marg ist geschäftsführende Leiterin des Göttinger Instituts für Demokratieforschung und Mitherausgeber der 2. BP-Gesellschaftsstudie. Felix Butzlaff ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut und Mitautor der Studie. Weitere Informationen zur Studie finden sich hier.

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