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Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in Ostdeutschland

 | 18. Mai 2017

Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus sind ernste Bedrohungen für unsere Gesellschaft. Das Göttinger Institut für Demokratieforschung hat sich daher mit diesen brisanten Phänomenen im Rahmen einer Studie befasst. Diese versucht, mögliche Ursachen aufzudecken und offenzulegen, um zu verstehen, was derzeit in Ostdeutschland geschieht. Die Studie betrachtet insbesondere die Zusammenhänge auf regionaler Ebene, die bislang noch nicht hinreichend untersucht worden sind. Ein Schwerpunkt der Untersuchung lag deshalb auf der Analyse regionaler Prozesse und Besonderheiten in Ostdeutschland, wodurch Kontextfaktoren für die Ausbildung rechtsextremer Einstellungsmuster identifiziert werden konnten.

Download der Studie

Klarstellung zur Auswahl der bzw. zum Umgang mit den InterviewpartnerInnen

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Das Experiment von Erfurt

Stephan Klecha | 31. Oktober 2014

[analysiert]: Stephan Klecha über die Herausforderungen für eine rot-rot-grünes Dreier-Bündnis in Thüringen

Die Lage der thüringischen SPD ist eigentlich aussichtslos. Desaströs endete die Regierungsbeteiligung in der Koalition mit der CDU. Bei den Landtagswahlen im Herbst 2014 verschmähte ein Drittel der einstigen Wähler die Sozialdemokraten. Deutlicher kann eine Partei kaum in die Opposition geschickt werden. Doch die SPD findet sich in der Lage der Medianpartei wieder. Gegen sie ist keine Regierungsbildung im Freistaat möglich, weil Linke und CDU wohl niemals, trotz gemeinsamer Vergangenheit in der Nationalen Front der DDR, ein Bündnis auf Landesebene eingehen werden. Und so ist die SPD zum Regieren verdammt und wählte zwischen der Fortsetzung der bisherigen Koalition und dem Wagnis eines Bündnisses mit Linken und Grünen die letztgenannte Alternative.

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