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China around the world?

Sebastian Kohlmann | 30. Juni 2015

Quelle: Jorma Bork@pixelio & kasina@pixelio [präsentiert]: Wie China die Errungenschaften der Sozialen Marktwirtschaft vor neue Herausforderungen stellt.

Patty Huwes und Ellen Parsons benutzten sie zwischen 2007 und 2012 in der TV-Serie „Damages“. Und James Bond klappte sie 2012 in „Skyfall“ auf. Heute, drei Jahre später, gibt es keine Notebooks von Sony Vaio mehr – jener Marke, die Apple-Gründer Steve Jobs 2001 noch für eine Kooperation gewinnen wollte. Japans einstiges Vorzeigeunternehmen gehört nun zu den Abgehängten, der weltweit größte PC-Hersteller kommt mittlerweile aus China: Er heißt Lenovo. Solche Beispiele lassen sich viele finden. Nachdem „Made in China“ zumindest bei Zulieferern etwa von Handy-Akkus schon längere Zeit gang und gäbe ist, streben chinesische Firmen nun auch in den Vordergrund.[1] Wo in Deutschland einst Siemens Mobile gekauft worden ist, könnte so eines Tages der chinesische Hersteller Huawei einer der Verkaufsschlager sein; weltweit ist er das bereits.[2] China ist das wundersame Aufstiegsland der letzten zwei Jahrzehnte.[3] Noch nie hatte es vorher eine Diktatur geschafft, sich dem Kapitalismus in einer solchen Form zu öffnen und ihn gleichzeitig herauszufordern. So jedenfalls sehen es die deutschen Manager, die für die BP-Gesellschaftsstudie „Sprachlose Elite“ befragt worden sind. Auf China wird hierbei anders geblickt als auf die übrigen drei großen Handelspartner Deutschlands: Frankreich, Großbritannien und die USA.

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