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Anatomie eines Höhenfluges

Jens Gmeiner | 29. Juli 2010

[analysiert]: Jens Gmeiner über die Grünen in Schweden

Lange Zeit schielten die ökologischen Vorreiter des Nordens gen Süden und beneideten die deutschen Grünen aufgrund ihres fast schon unfassbar anmutenden Erfolgs. Nach gegenwärtigen Umfragen (ca. 9-10 Prozent) müssen sich die Grünen in Schweden (miljöpartiet de gröna) indes nicht mehr hinter ihren Parteibrüdern in Kontinentaleuropa verstecken. Während die Grünen in Dänemark und Norwegen fast in der Bedeutungslosigkeit verschwunden und allenfalls noch in Verbindung mit fusionierten linken Splittergruppen sichtbar sind, feiern die Grünen in Schweden eine Umfragehoch nach dem anderen. Es scheint so, als peitsche eine politische Euphoriewelle die schwedische Umweltpartei knapp zwei Monate vor der Reichstagswahl durch den Wahlkampf. Umso interessanter scheint es, die Erfolgsfaktoren der Grünen in Schweden zu analysieren und ihren Höhenflug kurz zu skizzieren.

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Das Stockholmsyndrom der schwedischen Sozialdemokratie

Jens Gmeiner | 19. Juli 2010

[analysiert]: Jens Gmeiner beschreibt, wie die SAP von ihrer Hauptstadt politisch gefangen genommen wird

Blättert man vor der schwedischen Reichstagswahl durch die politischen Kommentare und Analysen der schwedischen Zeitungen, so könnte man beinahe annehmen, Schweden bestünde nur noch aus der Hauptstadt Stockholm. Wer hier gewinne, so der mediale Tenor, werde auch die Wahl gewinnen. Wer die Wahl gewinnen will, muss Stockholm gewinnen. So ganz von der Hand zu weisen, ist diese Beobachtung nicht, wenn man Statistiken und die politikwissenschaftliche Theorie zu Hilfe nimmt.

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