Religion rss facebook Twitter

… und den Balken in deinem Auge nimmst du nicht wahr?

Tobias Graßmann | 12. Oktober 2012 | Keine Leserbriefe

[kommentiert]: Tobias Graßmann zur jüngsten Religionsdebatte.

„Respekt? Wovor denn?“, fragte der Religionskritiker Michael Schmidt-Salomon kürzlich auf ZEIT Online und traf damit den Nerv vieler Leser. Innerhalb kürzester Zeit stieg der Text zum meistgelesenen Artikel auf und erhielt über tausend Kommentare. Im Hintergrund standen die teils gewalttätigen Reaktionen auf ein anti-islamisches Video im Internet, die zeitgleich viele islamisch geprägte Länder erschütterten, sowie die Überlegungen der Bundesregierung, eine Vorführung des Films durch sog. Islamkritiker zu verhindern. Michael Schmidt-Salomon ist Vorstandssprecher der kirchen- und religionskritischen Giordano-Bruno-Stiftung – einer Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Weltanschauung des „Evolutionären Humanismus“ zu vertreten und im Namen der Aufklärung insbesondere gegen den Einfluss der Religion in Politik und Gesellschaft zu kämpfen. Die Religion wird dabei primär als Bedrohung für die aufgeklärten, westlichen Gesellschaften und die Wissenschaft gesehen, woraus sich auch die Linie des Kommentars ergibt: Respekt vor den Gefühlen religiöser Menschen sei fehl am Platz.

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Kirchen in der Krise

Bastian Brandau, Jens Gmeiner | 21. Juli 2011 | Keine Leserbriefe

[präsentiert]: Katharina Rahlf über Ursachen und Folgen der Krise der Kirchen

In den letzten 30 Jahren haben die beiden großen Kirchen in Österreich, den Niederlanden und Deutschland viele ihrer Mitglieder und damit den Kontakt zu einigen Gesellschaftsschichten fast gänzlich verloren. Im Interview mit Unter der Lupe berichtet Katharina Rahlf über das Forschungsprojekt “Diesseits von Versäulung, Lagern und sozialmoralischer Milieus”.

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Gegen den Strom der Zeit

Jens Gmeiner | 15. Juli 2011 | Keine Leserbriefe

[präsentiert]: Jens Gmeiner über den kritischen Theologen Karl Barth

Karl Barth gilt als “Kirchenvater des 20. Jahrhunderts”. Der evangelisch-reformierte Theologe engagierte sich zeitlebens für politische Anliegen. Barth stritt für soziale Gerechtigkeit, gründete mehrere Gewerkschaften, organisierte Frauen-Streiks und opponierte gegen das Nazi-Regime. Jens Gmeiner über das bewegte Leben eines politischen Geistlichen.

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