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Atomarer Fluch und Segen

Robert Lorenz | 28. Oktober 2011

[Göttinger Köpfe]: Robert Lorenz über den Physiker Otto Hahn

Die Göttinger sind stolz auf Otto Hahn. Ein Otto-Hahn-Gymnasium, eine Otto-Hahn-Straße, ein Unternehmen namens „Otto Hahn Studios“ gibt es dort, die Universität führt ihn in ihrer 44 Persönlichkeiten umfassenden Liste des „Göttinger Nobelpreiswunders“ auf. Dies ist verständlich, zählt doch Hahn zu den größten Kernphysikern der Geschichte: Er spürte etliche chemische Elemente auf, war der erste Präsident der Max-Planck-Gesellschaft – vor allem gründet sich sein Ruf auf die Entdeckung der Kernspaltung im Jahr 1938, für die er nach dem Zweiten Weltkrieg den Nobelpreis erhielt. In beinahe jeder über Hahn verfassten Schrift lässt sich nachlesen, dass er mit seinen revolutionären Beobachtungen die Pforte zum Atomzeitalter aufgestoßen hat, für Viele daher als dessen „Vater“ gilt.

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