Logo Göttinger Institut für Demokratieforschung
Politische Bildung rss facebook Twitter

Der Streit um den Teddybären

Johanna Klatt | 27. Februar 2012

[kommentiert]: Johanna Klatt über die politikwissenschaftliche Beschäftigung mit „Kinderkram“.

Jeder, der schon einmal versucht hat, zwei um einen Teddy miteinander ringende Kinder zu trennen, weiß, dass es einen Unterschied zwischen gleichen und gemeinsamen Interessen geben kann. Beide Kinder wollen den Teddy, darin gleicht sich das kindliche Anliegen. Es gibt jedoch, möchte man dem Bären keinen Schaden zufügen, keine wirklich gemeinsame Lösung für das Problem.[1] Zugegeben, wäre das Objekt der Begierde kein bäriger Teddy, sondern ein Schokoladenriegel, fände sich eine gemeinsame Lösung. Das Problem ließe sich mit dem Brotmesser lösen und beide streitenden Parteien mit je einem halben Riegel schnell zufriedenstellen.

weiter lesen