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Der Niedersächsische Landtag – ein Parlament im Schloss

Teresa Nentwig | 5. Januar 2016

Banner: Orte der Demokratie

[analysiert]: Teresa Nentwig über die wechselvolle Geschichte des niedersächsischen Landtagsgebäudes.

Unter den deutschen Bundesländern verfügt Niedersachsen über eines der wenigen nach 1945 (fast) neu errichteten Parlamentsgebäude. Damit lässt es sich als Symbol für den Neubeginn der Demokratie ansehen. Wie viele andere Städte auch war Hannover nach dem Zweiten Weltkrieg stark zerstört. Als das Kabinett des am 23. August 1946 gebildeten Landes Hannover am 19. Oktober 1946 zu seiner siebten Sitzung zusammenkam, behandelte es unter Tagesordnungspunkt IV die Frage, wo der hannoversche Landtag zukünftig untergebracht werden sollte. Drei Gebäude standen zur Auswahl: neben dem Jagdschloss Springe und dem Schloss Celle die Stadthalle Hannover.

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Ein Blick in die Debatte um Sterbehilfe in Deutschland

Carolin Schwarz | 29. Mai 2015

[kommentiert]: Carolin Schwarz über den politischen Umgang mit einem gesellschatlichen Streitthema.

Es war ein offener Brief an den Präsidenten der Bundesärztekammer, abgedruckt in der Ärzte Zeitung (Nr. 88), der Mitte Mai 2015 für großes Aufsehen in der Ärzteschaft und den Medien sorgte. Im Vorfeld des 118. Deutschen Ärztetags in Frankfurt am Main (12.–15. Mai 2015) sprachen sich in dieser Anzeige 180 Mediziner für die Legalisierung des ärztlich assistierten Suizids aus. Für die Verfasser sei es an der Zeit, dass „Ärzte in ihren ethischen Entscheidungen nicht länger bevormundet“ würden.[1]

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