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Manifeste in der Demokratie

Alex Hensel | 18. Februar 2011

[präsentiert]: Johanna Klatt und Robert Lorenz über das demokratische Potential politischer Manifeste

Was sind die Stärken und Schwächen von politischen Manifesten? Sind sie als Medium der Elite überhaupt demokratisch? Johanna Klatt und Robert Lorenz im Interview.

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Aufruf zur Empörung

Daniela Kallinich | 17. Februar 2011

[nachgefragt]: Robert Lorenz erläutert, warum  es sich bei dem französischen Büchlein „Empört Euch!“ um ein politisches Manifest handelt.

Das Ende Oktober 2010 in Frankreich erschiene Buch „Indignez-Vous!“, das dort mittlerweile in mehr als zehn Auflagen erschienen ist, wurde inzwischen auch ins Deutsche übersetzt. Im Ullstein-Verlag erschien es in ähnlicher Aufmachung wie in Frankreich unter dem Titel „Empört euch!“. Im Interview erklärt Robert Lorenz, Mitherausgeber des Buches „Manifeste. Geschichte und Gegenwart des politischen Appells“, welche Charakteristika das Buch zu einem Manifest machen und wie sein Erfolg erklärbar ist. Auf die einleitende und wichtigste Frage des Gesprächs, ob es sich dabei um ein Manifest handele, antwortet er ohne Umschweife mit „ja“.

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Rezept für ein politisches Manifest

Robert Lorenz & Johanna Klatt | 10. Februar 2011

[präsentiert]: Johanna Klatt und Robert Lorenz präsentieren mögliche Erfolgsgeheimnisse politischer Manifeste.

In dem neu erschienenen Buch Manifeste. Geschichte und Gegenwart des politischen Appellsstellen sich die Autoren u.a. Fragen nach dem Entstehen und Funktionieren politischer Manifeste. Sie versuchen herauszufinden warum einige Autoren es vermögen, die Massen zu mobilisieren, während andere nur Randnotizen der Geschichte bleiben. Eine Zusammenfassung der möglichen Antworten auf diese Fragen haben die Herausgeber in folgendem „Rezept für ein politisches Manifest“ zusammengefasst.

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Mit Manifesten Meinungen machen

Robert Lorenz & Johanna Klatt | 9. Februar 2011

[analysiert]: Johanna Klatt und Robert Lorenz über die Entwicklung und Bedeutung politischer Manifeste gestern und heute.

Es ist die Zeit des Manifestierens, könnte man meinen. Während aktuell die repräsentativen Organe der Demokratie – die Parteien, Parlamente und Politiker – öffentlich eher gering geschätzt werden, steht der Typus des Zivilgesellschaftlers hoch im Kurs. Eine wichtige Unterart seiner Gattung im Bereich der politischen Beteiligung ist: der „Manifestant“.

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