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Der Berlusconi in mir

Bastian Brandau | 9. Dezember 2011 | Keine Leserbriefe

[analysiert]: Bastian Brandau über den Einfluss der Berlusconi-Jahre auf die italienische Gesellschaft.

Giorgio Gaber, bekannter italienischer Sänger und Schauspieler, drückte es einst so aus: „Ich habe keine Angst vor Berlusconi an sich, sondern vor dem Berlusconi in mir“. Diese Furcht gilt für viele Italiener auch noch nach dem Rücktritt Silvio Berlusconis Anfang November: Er ist nicht mehr Ministerpräsident und offiziell nur noch einfacher Abgeordneter, aber er steckt noch fest in ihren Köpfen. Dass viele ihn und sein Leben als Vorbild gesehen haben, erklären Italiener gerne, um dem Rest der Welt verständlich zu machen, wieso Berlusconi wieder und wieder gewählt wurde. Berlusconi, der Selfmademan, der es zu enormem Reichtum brachte, den Staat austrickste, dabei den Staatsanwälten die lange Nase zeigte – und außerdem die schönsten Frauen um sich scharte. Aber auch der Mensch, der Fehler hat und machte, und der sich trotzdem immer wieder durchsetzte. In ihm konnte man sich wiederentdecken. Und von solch einem Leben, so analysieren Journalisten und Politikwissenschaftler, habe fast jeder in Italien schon immer geträumt.

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Medien und politische Macht

Bastian Brandau | 12. August 2011 | Keine Leserbriefe

[präsentiert]: Bastian Brandau über die politische Karriere Silvio Berlusconis

Der Bauunternehmer Silvio Berlusconi stieg in den 1980er Jahren auf zum italienischen Medienmogul. Anfang der 1990er Jahre begab er sich in die Politik und wurde 1994 zum ersten Mal italienischer Ministerpräsident. Inzwischen bestreitet Berlusconi – allen Skandalen und Krisen zum Trotz – seine vierte Amtszeit als Regierungschef. Bastian Brandau analysiert für “Unter der Lupe” die Rolle der Medien in der politischen Karriere Berlusconis.

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