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Angriff von Rechtsaußen

Christoph Hoeft | 7. November 2011 | Keine Leserbriefe

[präsentiert]: Ronny Blaschke über Fußball und Rechtsradikalismus

Vergangene Woche war der Sportjournalist und Autor Ronny Blaschke zu Gast am Göttinger Institut für Demokratieforschung. In einer gut besuchten Veranstaltung präsentierte er die Ergebnisse seiner Recherche über die rechtsradikale Unterwanderung der deutschen Fußballkultur. Im Interview stellt Blaschke seine zentralen Erkenntnisse vor.

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“Ein Glücksgriff für die Partei”

Daniela Kallinich | 6. Juli 2011 | Keine Leserbriefe

[nachgefragt]: Sebastian Kohlmann über die politische Karriere von Franz Münterfering

Du hast dich lange mit Franz Müntefering auseinandergesetzt. Worin lag die Faszination für dich?

Das spannende an Müntefering ist, dass er bis zum Alter von 55 Jahren in der öffentlichen Wahrnehmung eigentlich nicht aufgetaucht ist. Niemand hätte gedacht, dass er in den folgenden 15 Jahren dann eine solche Karriere hinlegen würde.

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Protest der Physiker

Alex Hensel | 8. Juni 2011 | Keine Leserbriefe

[präsentiert]: Robert Lorenz über politische Physiker

Die Göttinger Erklärung aus dem Jahr 1957 ist ein typisches Beispiel für das intensive politische Engagement von Physikern. Robert Lorenz analyisert die politischen und persönlichen Hintergründe für die politischen Einflussnahmen der Physik-Ikonen Niels Bohr, Robert Oppenheimer, Werner Heisenberg und Carl Friedrich von Weizsäcker.

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Charismatiker und Intellektuelle

Johannes Melchert | 18. Mai 2011 | Keine Leserbriefe

[nachgefragt]: Franz Walter über Charismatiker und Intellektuelle in der deutschen Politik.

Welche Rolle spielen Charismatiker und Intellektuelle in der Politik? Wann kann eine Demokratie von ihnen profitieren und wann sind ihre Zeiten vorbei? Im Gespräch mit unserem Radiomagazin “Unter der Lupe” geht Franz Walter auf diese und andere Fragen ein.

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Partei ohne Revolutionäre

Daniela Kallinich | 11. Mai 2011 | Keine Leserbriefe

[nachgefragt]: Andreas Wagner spricht im Interview über die niederländischen Christdemokraten, die sich derzeit zwischen Angst und Zweifel befinden.

Unter dem Titel “Die Geschichte der niederländischen Christdemokraten von Lubbers bis Balkenende” hat Andreas Wagner ein Buch über den CDA veröffentlicht. Im Interview fasst er die wichtigsten Ergebnisse seiner Forschung zusammen.

Welche Besonderheiten zeichnen das niederländische Parteiensystem aus?

Ein großer Unterschied zum deutschen politischen System ist, dass es keine 5-Prozent-Hürde oder eine ähnliche Sperrklausel gibt. Dadurch können sich viele kleine Parteien etablieren oder zumindest kurzzeitig Protest artikulieren. Beispielsweise hatte der Christen Demokratisch Appèl (CDA) 1994 die älteren Wähler im Zuge der Sozialgesetzgebung vernachlässigt. So konnte dann eine Senioren-Partei hohe Gewinne verzeichnen. Dazu begünstigt das System auch populistische Parteien. Insgesamt gibt es viel mehr Parteien in Parlamenten als in Deutschland, derzeit sitzen in der Zweiten Kammer zehn Parteien. Üblich ist somit auch, dass Regierungskoalition aus drei oder gar vier Parteien bestehen, um eine größtmögliche Stabilität zu erzielen. Das System zeichnet sich auch durch besondere Konsensstrukturen und spezielle Befriedungssysteme aus, um nicht in „italienischen Verhältnissen“ zu enden.

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Entbehrliche der Bürgergesellschaft?

Alex Hensel | 2. Mai 2011 | 1 Leserbrief

[präsentiert]: Johanna Klatt und Franz Walter über das Engagement sozial Benachteiligter

Wann und warum entstand die “Neue Unterschicht”, wie beteiligen sich sozial Benachteiligte an der Bürgergesellschaft heute und was bedeutet deren geringe Teilnahme an modernen Formen des Engagements für die Demokratie? – Johanna Klatt und Franz Walter über ihr neues Buch “Entbehrliche der Bürgergesellschaft?”

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Jenseits des Verfassungsbogens

Sebastian Kohlmann | 28. April 2011 | Keine Leserbriefe

[nachgefragt]: Frank Decker über Populismus, Links- und Rechtsextremismus

Worin unterscheiden sich Links- und Rechtsextremismus, wo verläuft die Grenze zwischen Extremismus und Populismus und welche Chancen haben derzeit populistische Parteien? – Hierauf antwortet Politikwissenschaftler Prof. Dr. Frank Decker im Interview mit “Unter der Lupe”, dem Radiomagazin des Göttinger Instituts für Demokratieforschung.

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Unkalkulierbar wie nie

Alexander Hensel | 24. März 2011 | Keine Leserbriefe

[analysiert]: Ulrich Eith über die Lage in Baden-Württemberg vor der Wahl

Wie sind die Parteien in Baden-Württemberg aufgestellt und wie beeinflusst “Stuttgart 21″ die kommende Landtagswahl? – Hierauf antwortete der Freiburger Parteienforscher Prof. Dr. Ulrich Eith Anfang März unserem Radiomagazin „Unter der Lupe“. Nach der Katastrophe in Japan hat Eith seine Einschätzung der politischen Lage in Baden-Württemberg aktualisert. Er meint, bei den anstehenden Wahlen sei nun alles möglich:

Die Entwicklung der politischen Stimmungslage vor den Ereignissen in Japan war berechenbar. Das Thema „Stuttgart 21“ hatte nur noch regionale Bedeutung. Die Regierungsparteien konnten in den Umfragen schrittweise Boden gutmachen und lagen auf Erfolgskurs. Zu erwarten war also, dass CDU und FDP aufgrund ihrer strukturellen Vorteile in Baden-Württemberg  die Wahl knapp, aber immerhin gewinnen würden. Mit den Ereignissen in Japan hat sich die Stimmungslage erneut gedreht.

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“Im Zweifel für die Freiheit”

Daniela Kallinich | 1. März 2011 | Keine Leserbriefe

[nachgefragt]: Frauke Schulz berichtet im Interview über den sozialliberalen Vordenker Werner Maihofer.

Frauke Schulz hat in ihrer Magisterarbeit die politische Karriere des Seiteneinsteigers Werner Maihofer untersucht. Ihre Studie erschien nun im Ibidem-Verlag unter dem Titel: Werner Maihofer. Im Zweifel für die Freiheit. Sie hatte bei ihrer Recherchen die Möglichkeit, Werner Maihofer wenige Monate vor seinem Tod zu interviewen.

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Manifeste in der Demokratie

Alex Hensel | 18. Februar 2011 | Keine Leserbriefe

[präsentiert]: Johanna Klatt und Robert Lorenz über das demokratische Potential politischer Manifeste

Was sind die Stärken und Schwächen von politischen Manifesten? Sind sie als Medium der Elite überhaupt demokratisch? Johanna Klatt und Robert Lorenz im Interview.

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