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Göttinger Köpfe

Stine Marg | 25. August 2011

[Göttinger Köpfe]: Stine Marg über unsere neue Blog-Serie „Göttinger Köpfe“

Diejenigen, die sich einmal mit Stadtgeschichte als solche beschäftigt haben, kennen die Problematik: Hier dominieren meist detailreiche Erzählungen oder überblicksartige Gesamtdarstellungen passionierter Hobbyhistoriker, die sich oft aus persönlichem Interesse auf Spurensuche begeben haben. Sei es, weil sie wissen möchten, wie ihre Vorfahren in dem Ort gelebt haben, oder weil ihre Neugierde durch die alltägliche Begegnung mit der Vergangenheit geweckt wurde. Auch in der politischen Wissenschaft hat Stadtgeschichte ihren Platz. Doch wie so oft stellt sich besonders hier die Frage: Für wen – außer für Archive oder den Wissenschaftler selbst – wird Stadtgeschichte betrieben? Für wen werden die in wissenschaftlichen Sprachjargon gehüllten teuren Sammelbände herausgegeben? Häufig schaffen sie es nämlich nicht, lebendig und anschaulich die Vergangenheit zu schildern, oder die prägenden Momente, Ereignisse und vor allem die historischen Persönlichkeiten ihres Wohnortes pointiert ins Gedächtnis zu rufen. Genau darum soll es in unserer neuen Blogreihe gehen – um Göttingen und seine „Köpfe“.

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