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Wie tickt der Familienunternehmer?

Felix Butzlaff | 15. Juni 2015

Quelle: Jorma Bork@pixelio & kasina@pixelio

[präsentiert]: Felix Butzlaff über die Sicht von Familienunternehmern auf Politik und Gesellschaft

Die 2. BP-Gesellschaftsstudie des Göttinger Instituts für Demokratieforschung hat das Politik- und Gesellschaftsverständnis von Unternehmern in der Bundesrepublik erforscht. Dabei wurde auch der Typus des Familienunternehmers eingehend untersucht. Deren Denken und Handeln ist oftmals stark an der späteren Weitergabe ihres Unternehmens an die nächste Generation orientert. Unser Mitarbeiter Felix Butzlaff erklärt im Video, wie sich hieraus eine besondere Sichtweise auf Politik und Gesellschaft entwickelt.

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Unternehmer und Gesellschaft

Redaktion | 26. März 2015

Quelle: Jorma Bork@pixelio & kasina@pixelio

[präsentiert]: Stine Marg und Felix Butzlaff über die Ergebnisse der 2. BP-Gesellschaftsstudie

Nachdem ihre Vorgängerin Bürgerproteste in Deutschland untersuchte, widemt sich die just erschienenen 2. BP-Gesellschaftsstudie dem Gesellschafts- und Politikverständnis von deutschen Unternehmern und Managern: Wie sind deren Wertorientierung und unternehmerisches Selbstverständnis beschaffen und welche Vorstellungen von Politik und Gesellschaft vertritt die Wirtschaftselite? Wie blicken sie auf die Partizipationsbegehren großer Bevölkerungsteile, welche Perspektiven sehen sie für die Zukunft der Gesellschaft? Studien-Mitherausgeberin Stine Marg und Mitautor Felix Butzlaff stellen im Video die wichtigsten Erkenntnisse vor.

Dr. Stine Marg ist geschäftsführende Leiterin des Göttinger Instituts für Demokratieforschung und Mitherausgeber der 2. BP-Gesellschaftsstudie. Felix Butzlaff ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut und Mitautor der Studie. Weitere Informationen zur Studie finden sich hier.

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Kinder und Demokratie – Zwischen Theorie und Praxis

 | 4. Juli 2014

Das Buch

Welche Vorstellungen von Demokratie haben Grundschulkinder? Die Frage, inwieweit Demokratiebildung mit Kindern erfolgen kann und soll, ist in den letzten Jahren vor allem in den Erziehungswissenschaften und der Politikdidaktik intensiv diskutiert worden. Im Zentrum dieser Debatte stehen sowohl theoretische Überlegungen zu möglichen inhaltlichen Zielen und der thematischen Schwerpunktsetzung der Demokratiebildung als auch daran anknüpfend Fragen der praktischen Umsetzung im pädagogischen Alltag. Dieser Sammelband bringt diese unterschiedlichen Betrachtungsweisen zusammen und erweitert zudem den Blick auf das Thema Kinder und Demokratie um eine explizit politikwissenschaftliche Perspektive. Denn: Demokratische Werte und Prozesse werden nicht erst im Jugend- oder Erwachsenenalter erfahren, sondern bereits in der Kindheit.

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Mitte in Deutschland

 | 30. Juni 2014

Das Buch

Was ist die Mitte der Gesellschaft und was erwartet sie von der Zukunft? Wie bewertet sie Politik im Allgemeinen sowie Politiker, politische Prozesse und Entscheidungen im Besonderen? Anhand welcher Maßstäbe fällt sie ihre Urteile?
Auf Basis einer umfangreichen qualitativen Erhebung wird die soziale Mitte in dieser Studie erstmals systematisch analysiert. Stine Marg erörtert nicht nur die Fokusgruppe als Methode der Sozialwissenschaft, sondern präsentiert ebenso überraschende Erkenntnisse über die Wertvorstellungen und Erwartungen »der Mitte«.

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World of Widerstand

Felix Butzlaff | 28. März 2014

[kommentiert]: Felix Butzlaff über die Studie „World Protests 2006-2013

Bürgerproteste in Deutschland sowie in einigen europäischen Nachbarländern gehören zum Kern des wissenschaftlichen Erkenntnisinteresses des Göttinger Instituts für Demokratieforschung. Weil politische Parteien bestimmte soziale Gruppen in der deutschen Gesellschaft kaum mehr erreichen und bestimmte Themenfelder kaum mehr glaubwürdig repräsentieren können, nehmen immer mehr  Menschen die Vertretung ihrer Anliegen mit Nachdruck selbst in die Hand. Auch international häufen sich recht differente Protestphänomene : Vom „Arabischen Frühling“ zwischen Tunesien und Syrien über die chilenischen Studenten, die erst für eine Ent-Privatisierung des Bildungssystems und dann für eine gerechtere Gesellschaft auf die Straße gegangen sind, bis hin zu Protesten gegen Lebensmittelpreise oder drückende Arbeitsbedingungen in Afrika oder Südostasien reichen die Ereignisse, die es in die Tagespresse geschafft haben. Ob dahinter tatsächlich ein weltweiter Trend zu erkennen ist, haben sich eine Arbeitsgruppe um Sara Burke vom New Yorker Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung und Kollegen von der Columbia University gefragt und zur Forschungsaufgabe gemacht.[1]

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Ost und West – im Protest vereint?

Verena Hambauer | 4. Oktober 2013

[analysiert]: Verena Hambauer über das Demokratieverständnis in Ost und West.

Am 3. Oktober jährte sich zum 23. Mal der Tag der Deutschen Einheit. Doch wie einig sind sich die Bürger in Ost und West? Gibt es Unterschiede in Hinblick auf das Demokratieverständnis oder auf die Politikwahrnehmung im Allgemeinen?

Eben diese Fragen hatte sich auch die bundesweite qualitative Studie des Instituts für Demokratieforschung zum Engagement von Bürgerinnen und Bürgern bei Protesten gestellt.[1] Sie beschäftigte sich mit sieben verschiedenen Protestgruppen. Mit zwei von ihnen – es handelte sich um Projekte im Zuge der Energiewende sowie zu Occupy/Systemkritik/Ironische Proteste – wurden sowohl Interviews in Ost- als auch in Westdeutschland geführt. Diese Interviews wurden auf Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten zwischen ost- und westdeutschen Befragten hin analysiert.

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Protest gegen eine geplante Asylunterkunft

Paul Dattke, Lars Geiges | 28. August 2013

[analysiert]: Paul Dattke und Lars Geiges über eine besondere Bürgerinitiative irgendwo in Deutschland.

Die Goethe-Straße[1] sieht aus wie viele Straßen, die Wohngebiete in einer deutschen Großstadt wie dieser durchziehen: die Fahrspur leicht verengt, eine frisch asphaltierte Piste, die zu beiden Seiten hin von gepflegten Gehwegen begleitet wird, dahinter liegen meist blumige Vorgärten vor freistehenden Häusern, viel Klinker, kein Altbau. Man nennt das bürgerlich. 20.000 Menschen leben insgesamt in dem Viertel, in dem die Goethe-Straße mit ihren rund 500 Metern zu den längeren Straßen zählt. Der Stadtteil verfügt über mehrere Kirchen, aktive Feuerwehren und diverse Sportvereine. Wiesen und Felder sind ebenso nah wie die Stadtbahn-Haltestelle, von der aus es rund 20 Minuten bis ins Zentrum sind. Die Menschen, die hier wohnen, leben gerne hier, sagen sie – nicht städtisch, nicht dörflich, dabei ausreichend ruhig.

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Befremdliches Schweigen

Christopher Schmitz | 9. Juli 2013

[analysiert]: Christopher Schmitz über das Ausbleiben von Anti-Überwachungs-Protesten

Etwas ist faul im Staate Neuland. Der von der britischen Zeitung The Guardian Anfang Juni aufgedeckte Skandal um die Überwachungswut US-amerikanischer Geheimdienste weitet sich beständig aus. Mithilfe des abtrünnigen Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden wurden zunächst exklusive Informationen über das amerikanische Spähprogramm PRISM, später über das noch umfänglichere britische Programm Tempora veröffentlicht. Doch trotz der Aufdeckung des vermutlich umfänglichsten staatlichen Überwachungssystems der neueren Geschichte findet kaum eine politische Mobilisierung statt. Bürgerrechtsbewegungen und der netzaffinen Szene gelingt es nicht, für sich selbst und ihre Anliegen eine ausreichend kritische Öffentlichkeit herzustellen, geschweige denn, Menschen zu animieren, auf der Straße zu protestieren. Angesichts des schieren Ausmaßes der planmäßigen Überwachung ist es völlig gerechtfertigt, mit Phillip Grassman zu fragen: „Wo bleibt die Entrüstung?“[1]

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Evidenzen einer Schulreform

Jöran Klatt | 5. Juni 2013

[kommentiert]: Jöran Klatt über die Argumentationsmuster in Bildungsprotesten

Wie Heike Schmolls FAZ-Kommentar zu dem von ihr befürchteten „Ende eines Erfolgsmodells“[1] Gymnasium zeigt, argumentieren die Befürworter der Dreigliedrigkeit nicht mit Ideologie, sondern mit der scheinbar puren Rationalität, die hinter dem von ihnen präferierten Modell liege. In Bezug auf bildungspolitische Diskussionen könnte man Schmolls Kommentar ein Stereotyp nennen – denn, wie auch die Ergebnisse der Gesellschaftsstudie über Bürgerproteste des GifD zeigen, bildungspolitische Diskussionen werden gern in einem Protestmodus vermeintlicher Evidenzen und einer objektivistisch anmutenden Sprache ausgetragen.[2] Dies zeigt sich besonders prägnant am Hamburger Schulstreit.

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Vom Milieu zur Szene

Christoph Hoeft | 17. Mai 2013

[analysiert]: Christoph Hoeft über Lebenswelten linker Politik in Hamburg

Das Milieu der Arbeiterschaft war jahrzehntelang unerschütterliches Fundament und beständiger Nährboden linker Politik. In einem weitverzweigten Netz von Bildungs-, Kultur-, Sport- und Geselligkeitsvereinen, konnten sich die Arbeiter nicht nur von einer feindlichen Umwelt zurückziehen, sondern zusätzlich in kleinem Maßstab vorwegnehmen, was ihnen in einer größeren Perspektive noch wie ein ferner Traum erschien: ein freies und solidarisches Miteinander, ohne Unterdrückung und Ausbeutung. Auch wenn mittlerweile die Erosion des Arbeitermilieus weit vorangeschritten ist, kann linke Politik weiterhin auf eine Basis zurückgreifen, die in etlichen Punkten den Charakteristika des Milieus der Arbeiterschaft gleicht und somit dem scheinbar verlorenen Konzept der Solidargemeinschaft weiter erstaunlich nahe kommt: Gemeint ist die linke Szene[1] bzw. das alternative Milieu.

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