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Ränkespiele zweier Serien (1): House of Cards

Jöran Klatt | 17. Mai 2016

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[analysiert]: Jöran Klatt über die Spieltheorie in der Politikserie „House of Cards“

Zwei der beliebtesten und erfolgreichsten Literaturverfilmungen unserer Zeit nutzen das Serienformat: der Politthriller „House of Cards“ und das (nicht minder politische) Fantasy-Epos „Game of Thrones“. Beide werden oft als besonders realistisch beschrieben: „Game of Thrones“, zwar ein fantastisches Märchen, zeichne glaubwürdige Charaktere und sei näher an den tatsächlichen Verhältnissen des Mittelalters als viele Historiendarstellungen zuvor. „House of Cards“ hingegen stelle die realen Niederungen des politischen Systems besonders wirklichkeitsgetreu dar. Realismus ist somit eines der Gütekriterien, die für beide Serien immer wieder angeführt werden.

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25 Jahre ARTE: (K)eine europäische Öffentlichkeit

Anne-Kathrin Meinhardt | 28. April 2016

[kommentiert]: Anne-Kathrin Meinhardt über die Gründung und Wirkung des Senders ARTE.

Sich selbst präsentiert ARTE als „der öffentlich-rechtliche europäische Kulturkanal“[1]. Mit der Gründungsidee, einen europäischen Fernsehsender zur Bildung einer gemeinsamen Öffentlichkeit zu schaffen, entstand ARTE im April 1991. Was ist jedoch aus dieser 25 Jahre alten europäischen Idee geworden?

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Politikserien

Julia Kiegeland & Jöran Klatt & Katharina Rahlf | 23. Dezember 2014

[präsentiert]: Die neue Ausgabe der INDES ergründet das Phänomen politischer Serien.

indes_4_14_thumb„Hi Hill, it’s Bill. I just wanted to make sure you don’t forget …, my birthday is coming up, right …“ „Yes, I know, Bill.“ „You know what you’re getting me yet?“ Ein Telefonat zwischen Hillary und Bill Clinton, in dem der ehemalige amerikanische Präsident seine Gattin an seinen bevorstehenden Geburtstag erinnert und den Wunsch nach einem Babyelefanten für den Garten äußert. Nachzuschauen bei Youtube. Ein Possenspiel? Durchaus. Im Verlaufe des Gesprächs kommt Hillary dem Imitator auf die Schliche und bittet „Kevin“, die Geburtstagskarte für ihren Mann zu unterschreiben. Anrufer ist nicht Bill Clinton, sondern der Schauspieler Kevin Spacey. Bloß ein Scherz? Nicht nur.

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