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Eurovision Song Contest rss facebook Twitter

ESC: Von der Eurovision

Jöran Klatt | 31. März 2016

[kommentiert]: Jöran Klatt über den Eurovision Song Contest als politischen Wettbewerb

Das Präludium des „Te Deum“ von Marc-Antoine Cherpentier ist eine jener Melodien, die fast jeder kennt, aber kaum jemand korrekt benennen kann. Man hat sie noch von der Sendung „Wetten, dass…?“ im Ohr: Vor der Ausstrahlung dieses Lagerfeuers der Nation markierte sie, flankiert von pompösen Sternen, dass das, was nun folgt, Eurovision sei, also ein Teil des gemeinsamen Projekts europäischer Rundfunkanstalten. Eurovision wollte schon immer mehr sein als einfach nur Fernsehen mit einem etwas größeren Absatzmarkt; vielmehr stand es seit jeher synonym für die Idee einer vereinten Öffentlichkeit Europas. Und so verhält es sich auch mit dem größten eurovisionären Vorhaben, das seit 1956 wiederkehrend die Nationen vereinen soll: dem „Eurovision Song Contest“.

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