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Noch lange nicht der „Goldstandard“

Alexander Hensel | 16. März 2012

[kommentiert]: Alex Hensel über aktuellle Entwicklungen der wissenschaftlichen Blogosphäre

Zuweilen wird unsere Blogredaktion von Fragen heimgesucht, deren abschließende Beantwortung bislang aussteht. Wohin kann sich unser Blog in Zukunft entwickeln? Welche Funktion erfüllt dieses Medium in der Wissenschaft überhaupt? Oder, etwas drastischer gefragt: Wozu zum Teufel machen wir das hier eigentlich? Vor diesem Hintergrund ist es beruhigend, dass wir mit solch wiederkehrenden Konfusionen offenbar nicht alleine stehen. Von genau diesen Fragen, d.h. der weitgehenden Offenheit der Formen und Funktionen, der Unklarheit von Sinn und Zweck sowie der Gegenwart und ungewissen Zukunft des wissenschaftlichen Bloggens handelte die Tagung „Weblogs in den Geisteswissenschaften. Oder: Vom Entstehen einer neuen Forschungskultur“, veranstaltet vom Deutsche Historischen Institut Paris (DHI) und dem Institut für Kunstgeschichte der LMU.

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Intellektuelle im digitalen Zeitalter

Philipp Kufferath | 31. März 2011

[kommentiert]: Philipp Kufferath über die jüngste Tagung zum Thema „Intellektuelle und neue Medien“ am Essener KWI

Das Kulturwissenschaftliche Institut (KWI) in Essen veranstaltete im Februar – gemeinsam mit dem Deutschen Historischen Institut Paris – eine zweitägige Tagung über „Öffentlichkeit, Medien und Politik – Intellektuelle Debatten und Wissenschaft im Zeitalter digitaler Kommunikation“. Der erste Tag widemte sich der Bestimmung des intellektuellen Feldes der Gegenwart, am zweiten Tag standen Digitalisierung und neue Medien im Mittelpunkt  (das Programm findet sich hier). In seiner Einführung wies Gastgeber Claus Leggewie auf die Vielzahl von Verlautbarungen zum Verschwinden der Intellektuellen hin, betonte aber zugleich den akuten Bedarf an empirisch angelegten Untersuchungen über das komplexe Verhältnis von Medien, Öffentlichkeit und Intellektuellen. Auch die digitale Wissenschaftskommunikation – innerhalb der Forschung und mit der Öffentlichkeit – wecke Bedarf nach wissenschaftlicher Untersuchung.

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