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„Fraglich ist, ob die CDU überhaupt noch eine Identität hat“

Daniela Kallinich | 11. Februar 2014

[nachgefragt]: Yvonne Blöcker (geb. Wypchol) und Sören Messinger über Veränderungen in der CDU.

Yvonne und Sören, ihr habt gemeinsam das Buch „Moderne CDU? Programmatischer Wandel in der Schul- und Familienpolitik“ herausgegeben. Darin beschäftigt ihr euch mit den Veränderungen der CDU in den Bereichen Schul- und Familienpolitik.

Wieso habt ihr euch konkret für diese Themen entschieden?

Yvonne: Für beide Politikfelder gilt, dass es einen signifikanten Wandel von traditionellen zu modernen Ansichten gab, die vorher kaum vorstellbar waren. Das Feld Familienpolitik, mit dem ich mich in meiner Abschlussarbeit beschäftigt habe, zeichnet sich dabei durch besonders radikale Veränderungen aus.

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Evidenzen einer Schulreform

Jöran Klatt | 5. Juni 2013

[kommentiert]: Jöran Klatt über die Argumentationsmuster in Bildungsprotesten

Wie Heike Schmolls FAZ-Kommentar zu dem von ihr befürchteten „Ende eines Erfolgsmodells“[1] Gymnasium zeigt, argumentieren die Befürworter der Dreigliedrigkeit nicht mit Ideologie, sondern mit der scheinbar puren Rationalität, die hinter dem von ihnen präferierten Modell liege. In Bezug auf bildungspolitische Diskussionen könnte man Schmolls Kommentar ein Stereotyp nennen – denn, wie auch die Ergebnisse der Gesellschaftsstudie über Bürgerproteste des GifD zeigen, bildungspolitische Diskussionen werden gern in einem Protestmodus vermeintlicher Evidenzen und einer objektivistisch anmutenden Sprache ausgetragen.[2] Dies zeigt sich besonders prägnant am Hamburger Schulstreit.

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