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Studien

PEGIDA im Jahr 2016

In einem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanzierten Kurzprojekt konnten wir im November 2015 erneut mithilfe eines schriftlichen Fragebogens 610 PEGIDA-Demonstranten befragen, um aktualisierte Aufschlüsse über die Zusammensetzung und Motive der Teilnehmer zu erhalten. Dies knüpft an unsere bisherige Forschung zum Phänomen PEGIDA an. Darüber hinaus haben wir eine quantitative Analyse der Facebook-Seite der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ vorgenommen und diese durch eine exemplarische Untersuchung des Gewaltdiskurses bei PEGIDA ergänzt. Die neue Studie „Die Büchse der Pandora? PEGIDA im Jahr 2016 und die Profanisierung rechtspopilistischer Positionen“ liefert somit Hinweise auf den Zusammenhang zwischen PEGIDAS virtueller Plattform und den Straßenprotesten, analysiert beispielhaft (Hate-Speech-)Debatten in ihrer inhaltlichen und sprachlichen Form und diskutiert systematisch, wie sich PEGIDA seit ihrer Gründung verändert hat. Die Studie wurde ab Novermber 2015 durchgeführt und im Januar 2016 fertiggestellt und kann nun in Abstimmung mit dem Drittmittelgeber veröffentlicht werden.

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