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Studien

Unterstützung pädosexueller Interessen durch die Berliner Senatsverwaltung

In einem von der Berliner Senatsverwaltung finanzierten Kurzprojekt „Die Unterstützung pädosexueller bzw. päderastischer Interessen durch die Berliner Senatsverwaltung. Am Beispiel eines ‚Experiments‘ von Helmut Kentler und der ‚Adressliste zur schwulen, lesbischen & pädophilen Emanzipation'“ haben wir uns mit zwei Fällen beschäftig: Zum einen wird ein Projekt aufgearbeitet, das Ende der 1960er bzw. zu Beginn der 1970er Jahre von dem Diplompsychologen Helmut Kentler durchgeführt worden war. Mit Unterstützung der Berliner Senatsverwaltung für Familie, Jugend und Sport soll er bei mehreren Hausmeistern, die wegen sexueller Kontakte mit Minderjährigen vorbestraft waren, Pflegestellen eingerichtet und dort Jungen untergebracht haben. Zum anderen haben wir uns mit der sogenannten Adressenliste zur schwulen, lesbischen & pädophilen Emanzipation auseinandergesetzt, die die Senatsverwaltung für Jugend und Familie noch im Jahr 1991 finanziell unterstützt hat. In diese Liste waren auch Gruppen aufgenommen worden, die sich für die Interessen von Pädosexuellen eingesetzt haben.

Mit Helmut Kentler befassen wir uns noch umfassender im Rahmen des Projekts „Die Rolle des Sexualwissenschaftlers im Pädosexualitätsdiskurs – Zum Beispiel: Helmut Kentler“, das seit dem 1. Januar 2016 am Göttinger Institut für Demokratieforschung angesiedelt ist und bis Mitte März 2018 läuft. Es wird vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert. Die Untersuchungsergebnisse sollen anschließend in einem Buch veröffentlicht werden.