Logo Göttinger Institut für Demokratieforschung

Studien

Bürgerproteste in Deutschland

In den letzten Jahren gab es in der Bundesrepublik politische Proteste an verschiedensten Orten zu unterschiedlichsten Themen. Die BP-Gesellschaftsstudie „Bürgerproteste in Deutschland“ untersucht die Motive der Protestbürger sowie deren grundsätzliche Einstellung zu Demokratie und Zivilgesellschaft. Die Ergebnisse sind in einem Buch bei Rowohlt erschienen, eine Kurzfassung der steht hier als PDF bereit:

Demokratie und Integration befördern

Die Studie „Demokratie und Integration befördern: Lernen aus internationalen Vergleichen“ beschäftigt sich mit unterschiedlichen Integrationspraktiken in verschiedenen Ländern im Vergleich. Sie wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom  Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Anhand der Beispiele Frankreich, Großbritannien, Israel, Schweden und USA wurden unterschiedliche Prinzipien und Vorgehensweise bei der Integration Zugewanderter beleuchtet. Der Schwerpunkt liegt auf landestypischen Spezifika bei Ansätzen und Methoden mit einem Fokus auf Best-Practice-Beispielen für gelungene Integration.

Untersucht werden u.a. die Historie der Integrationspolitik, das Selbstverständnis, rechtliche Rahmenbedingungen sowie die Rahmenbedingungen in den jeweiligen Gesellschaften und deren politische Kultur. Gezeigt werden nicht nur gelungene sondern auch gescheiterte Maßnahmen der Integrationspolitik.

Den Bericht gibt es hier zum Download: Abschlussbericht

Gefördert vom

BMFSFJ_Ministerium

 

 

 

 

 

im Rahmen des Bundesprogramms

demokratie leben

 

 

 

 

Deutscher Kinderschutzbund – Abschlussbericht

Abschlussberichts zum Forschungsprojekt:

Umfang, Kontext und Auswirkungen pädophiler Forderungen innerhalb des deutschen Kinderschutzbundes.

Zusammenfassende Analyse der Bedingungsfaktoren sexuellen Missbrauchs, diskursiver Anschlussstellen und institutioneller Schwachstellen aus historischer Perspektive.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier.

Die AfD vor den Landtagswahlen 2016

Nach einer Krise im Sommer 2015 befindet sich die AfD seit der Zuspitzung der Flüchtlingskrise wieder im politischen Aufwind. Vor allem in den Landtagswahlkämpfen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt gelingt es den Rechtspopulisten, sich erfolgreich im Parteienwettbewerb zu positionieren. Die von der Otto-Brenner-Stiftung geförderte Studie des Göttinger Instituts für Demokratieforschung analysiert die AfD im Wahlkampf und untersucht Programme, Profile und Potenziale dreier AfD-Landesverbände. Dabei zeigen sich sowohl gemeinsame Grundlagen als auch erhebliche Unterschiede, v.a. zwischen Ost und West. Die Ergebnisse der Studie sind als Arbeitspapier der Otto-Brenner-Stiftung online verfügbar.

Die Pädophiliekontroverse bei den Grünen – Zwischenbericht

Ein Forschungsprojekt am Göttinger Institut für Demokratieforschung untersucht gegenwärtig die Pädophiliedebatte in der Grünen Partei und in ihrem politischen und gesellschaftlichen Umfeld. Im vorliegenden Zwischenbericht werden nach einem halben Jahr intensiver Forschungen die bisherigen Ergebnisse des Projekts präsentiert.

Die Piratenpartei. Havarie eines politischen Projekts?

In Kooperation mit der Otto Brenner Stiftung und der Hans Böckler Stiftung untersuchten Alexander Hensel und Stephan Klecha vom Göttinger Institut für Demokratieforschung die Entwicklung und Perspektiven der Piratenpartei.

Die Proteste gegen den Flughafen Berlin Brandenburg

Das Institut für Demokratieforschung hat die Proteste gegen den Schönefelder Flughafen BER/BBI untersucht. Diese gehören in eine Reihe von Widerstandsbewegungen gegen Großbauprojekte wie Stuttgart 21. Um die Hypothese von den sogenannten „Wutbürgern“ zu untersuchen, wurde eine explorative Analyse der Protestteilnehmer durchgeführt.

Die »Zukunftspartei« Schwedens?

Jens Gmeiner analysiert die Situation der schwedischen Sozialdemokratie und ihre neue Strategie als „Zukunftspartei“ mit einem Mitte-Kurs. Die Studie ist in der Reihe „Internationale Politikanalyse“ der Friedrich-Ebert-Stiftung erschienen.

E-Mobilität im kommunalen Alltag

Wie stehen kommunale Entscheidungsträger zur neuen Technologie Elektromobilität und welche Voraussetzung sehen sie für deren Förderung in den Kommunen? Diesen und vielen weiteren Fragen widmet sich der Abschlussbericht des Projekts „Qualitative Untersuchung der Einstellung und des Einstellungswandels von kommunalen Entscheidungsträgern bezüglich Elektromobilität“.

Das Projekt „Qualitative Untersuchung der Einstellung und des Einstellungswandels von kommunalen Entscheidungsträgern bezüglich Elektromobilität“ ist eines von rund 30 Projekten im Schaufenster Elektromobilität bei der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Hannover und wird mit 296.000 Euro vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) im Rahmen der Schaufenster-initiative der Bundesregierung gefördert.

Es wird im Verbund mit dem Projekt „Kommunen für Elektromobilität“ realisiert. Das Bundesministerium für Bauen, Verkehr und Stadtentwicklung unterstützt mit rund 1,7 Mio. Euro die Entwicklung und Umsetzung lokaler Fördermaßnahmen sowie den Einsatz von rund 158 Elektrofahrzeuge in den Städten und Landkreisen der Metropolregion.

Erfolg und Misserfolg des Movimento 5 Stelle. Die Parlamentswahlen 2013

Bastian Brandau hat in der Reihe „PIFO Occasional Papers“ eine Studie zum Movimentio 5 Stelle und den Parlamentswahlen 2013 in Italien veröffentlicht.

Eurokritik der AfD: Der Siegeszug des Wettbewerbspopulismus

Rechtspopulistische und eurokritische Parteien können bei der Europawahl auf gute Ergebnisse hoffen. Auch in Deutschland hat sich die eurokritische Alternative für Deutschland (AfD) in Stellung gebracht, um im Mai ins Europaparlament einzuziehen. Während sich z.B. in Frankreich, Österreich oder den Niederlanden Euro(pa)kritik mit offen rechtspopulistischen bis rechtsextremen politischen Forderungen verbindet, nimmt die AfD hierzulande eine Sonderstellung ein. Vor allem die außerordentliche Bedeutung von Volkwirtschaftsprofessoren in der AfD ist ihr Alleinstellungsmerkmal. (mehr …)

Gesellschaftsstudie: Sprachlose Elite?

Cover Sprachlose Elite?

Wer sind die Unternehmer und Manager Deutschlands? Wie sind ihre Wertorientierungen und ihr unternehmerisches Selbstverständnis beschaffen, welche Vorstellungen von Politik und Gesellschaft vertreten sie? Wie blickt diese Wirtschaftselite auf die Partizipationsbegehren großer Bevölkerungsteile, welche Perspektiven sehen ihre Vertreter für die Zukunft der Gesellschaft?

Das Göttinger Institut für Demokratieforschung hat in einer umfangreichen von BP geförderten Studie Unternehmer und Manager zur ihrem Werdegang, ihren Meinungen zu Politik und Gesellschaft und ihren Wertvorstellungen befragt. Entstanden ist eine Studie, die den gegenwärtigen Typus des Unternehmers und Managers beleuchtet.

(mehr …)

Mitgliederbefragung der SPD

Die Mitgliederbefragung der SPD im vergangenen Dezember zur Beteiligung an einer Großen Koalition konnte die deutsche Sozialdemokratie am Ende als mobilisierenden Erfolg verbuchen: Knapp 370.000 der momentan etwa 475.000 deutschen Sozialdemokraten beteiligten sich an dem Entscheid. Das Institut für Demokratieforschung Göttingen hat in Kooperation mit dem SPD-Parteivorstand eine Online-Umfrage unter den Parteimitgliedern durchgeführt, um den Motiven und Beweggründen der Parteimitglieder nachzuspüren, was ihr Votum beim Mitgliederentscheid anbelangt.

Neue Dimensionen des Protests

Die Proteste gegen Stuttgart 21: Wer sind die Protestierenden? Was sind ihre Motive und in welchen gesellschaftlichen Hintergrund sind die Ereignisse in Stuttgart einzuordnen? Antworten auf diese Frage liefert unsere Studie“Neue Dimensionen des Protests”.

Parteibildung der Kärrner und Charismatiker – Linke

Schon seit einer Weile gilt die Partei die LINKE als fragiler Zusammenschluss heillos zerstrittener Lager, Strömungen und Personen. Einerseits galt die LINKE bis vor Kurzem noch als Protagonist einer politischen Erfolgsstory, andererseits gerät sie immer wieder wegen interner Querelen in die Schlagzeilen. Dr. Robert Lorenz fasst mit Hilfe von Porträts der wichtigsten Akteure die Entwicklungen der Partei der letzten Jahre zusammen.

 

PEGIDA im Jahr 2016

In einem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanzierten Kurzprojekt konnten wir im November 2015 erneut mithilfe eines schriftlichen Fragebogens 610 PEGIDA-Demonstranten befragen, um aktualisierte Aufschlüsse über die Zusammensetzung und Motive der Teilnehmer zu erhalten. Dies knüpft an unsere bisherige Forschung zum Phänomen PEGIDA an. Darüber hinaus haben wir eine quantitative Analyse der Facebook-Seite der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ vorgenommen und diese durch eine exemplarische Untersuchung des Gewaltdiskurses bei PEGIDA ergänzt. Die neue Studie „Die Büchse der Pandora? PEGIDA im Jahr 2016 und die Profanisierung rechtspopilistischer Positionen“ liefert somit Hinweise auf den Zusammenhang zwischen PEGIDAS virtueller Plattform und den Straßenprotesten, analysiert beispielhaft (Hate-Speech-)Debatten in ihrer inhaltlichen und sprachlichen Form und diskutiert systematisch, wie sich PEGIDA seit ihrer Gründung verändert hat. Die Studie wurde ab Novermber 2015 durchgeführt und im Januar 2016 fertiggestellt und kann nun in Abstimmung mit dem Drittmittelgeber veröffentlicht werden.

Gefördert vom

BMFSFJ_Ministerium

im Rahmen des Bundesprogramms

demokratie leben

Politische Visionen und programmatische Leitideen der europäischen Sozialdemokratie

In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung hat das Institut für Demokratieforschung sozialistische oder sozialdemokratische Parteien in Europa inspiziert, im Hinblick auf die Frage, welche Zukunftsbilder einer besseren Gesellschaft dort nach dem „Dritten Weg“ entworfen werden.

Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in Ostdeutschland

Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus sind ernste Bedrohungen für unsere Gesellschaft. Das Göttinger Institut für Demokratieforschung hat sich daher mit diesen brisanten Phänomenen im Rahmen einer Studie befasst. Diese versucht, mögliche Ursachen aufzudecken und offenzulegen, um zu verstehen, was derzeit in Ostdeutschland geschieht. Die Studie betrachtet insbesondere die Zusammenhänge auf regionaler Ebene, die bislang noch nicht hinreichend untersucht worden sind. Ein Schwerpunkt der Untersuchung lag deshalb auf der Analyse regionaler Prozesse und Besonderheiten in Ostdeutschland, wodurch Kontextfaktoren für die Ausbildung rechtsextremer Einstellungsmuster identifiziert werden konnten.

Download der Studie

Klarstellung zur Auswahl der bzw. zum Umgang mit den InterviewpartnerInnen

Studie zu TTIP-Protesten

Cover_TTIPStop-TTIP-Proteste in Deutschland
Wer sind, was wollen und was motiviert die Freihandelsgegner? Die vorliegende Kurzstudie unternimmt anhand dreier Demonstrationsbefragungen eine Exploration: Wer beteiligte sich an den Protesten gegen die Freihandelsabkommen? Warum haben TTIP und CETA – diese zunächst so abstrakt daherkommenden Vierbuchstabenabkommen – im Jahr2015 derartige (Protest-)Massen bewegt? Was motiviert die Menschen, gegen diese Abkommen auf die Straße zu gehen?

Die Studie steht hier als PDF bereit.

Stuttgart 21 nach dem Schlichtungsverfahren

Nach dem Abschluss des Schlichtungsverfahrens, der Bekanntgabe der Ergebnisse des Stresstestes und der Wiederaufnahme der Bauarbeiten am 14. Juni 2011 haben die Proteste gegen den Bahnhofsumbau in Stuttgart im Sommer diesen Jahres erneut einen Höhepunkt erreicht. Die zweite Studie zum Thema Stuttgart 21 untersucht Entwicklungen und Veränderungen in der Protestbewegung.

Unterstützung pädosexueller Interessen durch die Berliner Senatsverwaltung

In einem von der Berliner Senatsverwaltung finanzierten Kurzprojekt „Die Unterstützung pädosexueller bzw. päderastischer Interessen durch die Berliner Senatsverwaltung. Am Beispiel eines ‚Experiments‘ von Helmut Kentler und der ‚Adressliste zur schwulen, lesbischen & pädophilen Emanzipation'“ haben wir uns mit zwei Fällen beschäftig: Zum einen wird ein Projekt aufgearbeitet, das Ende der 1960er bzw. zu Beginn der 1970er Jahre von dem Diplompsychologen Helmut Kentler durchgeführt worden war. Mit Unterstützung der Berliner Senatsverwaltung für Familie, Jugend und Sport soll er bei mehreren Hausmeistern, die wegen sexueller Kontakte mit Minderjährigen vorbestraft waren, Pflegestellen eingerichtet und dort Jungen untergebracht haben. Zum anderen haben wir uns mit der sogenannten Adressenliste zur schwulen, lesbischen & pädophilen Emanzipation auseinandergesetzt, die die Senatsverwaltung für Jugend und Familie noch im Jahr 1991 finanziell unterstützt hat. In diese Liste waren auch Gruppen aufgenommen worden, die sich für die Interessen von Pädosexuellen eingesetzt haben.

Mit Helmut Kentler befassen wir uns noch umfassender im Rahmen des Projekts „Die Rolle des Sexualwissenschaftlers im Pädosexualitätsdiskurs – Zum Beispiel: Helmut Kentler“, das seit dem 1. Januar 2016 am Göttinger Institut für Demokratieforschung angesiedelt ist und bis Mitte März 2018 läuft. Es wird vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert. Die Untersuchungsergebnisse sollen anschließend in einem Buch veröffentlicht werden.

Wettbewerbspopulismus – Die Alternative für Deutschland und die Rolle der Ökonomen

Populismus ist nie gleich und er basiert stets auf spezifischen Rahmenbedingungen. Trotz zahlreicher Versuche, mit (Rechts-)Populismus Wählerstimmen zu gewinnen, konnte sich bis zum Aufkommen der Alternative für Deutschland keine solche Partei dauerhaft und erfolgreich etablieren. Auch wenn es noch unklar ist, ob dies der AfD wirklich gelingen wird, lässt sich an ihrem Beispiel erkennen, wie stark Enstehen und Erfolg populistischer Formationen von günstigen Gelegenheiten abhängen. Die vorliegende Studie, die von der Otto-Brenner-Stiftung und dem DGB gefördert wurde, geht der Frage nach, welche ideologische, politische und personelle Konstellation dafür gesorgt hat, dass die AfD enstehen konnte und als ernsthafter populistischer Akteur im Parteienwettbewerb in Erscheinung tritt.

Die Studie steht hier zum kostenlosen Download bereit: Wettbewerbspopulismus – Die Alternative für Deutschland und die Rolle der Ökonomen

Zeitgeisteffekt oder grüner Wertewandel – Baden-Württemberg

In Zusammenarbeit mit der Böll-Stiftung untersucht das Institut für Demokratieforschung die Wahlmotive grüner Wählerinnen und Wähler. Hier finden Sie den Bericht der ersten Untersuchungswelle in Baden-Württemberg:

Zeitgeisteffekt oder grüner Wertewandel – Schleswig-Holstein

In Zusammenarbeit mit der Böll-Stiftung untersucht das Institut für Demokratieforschung die Wahlmotive grüner Wählerinnen und Wähler. Hier finden Sie den Bericht der zweiten Untersuchungswelle in Schleswig-Holstein:

Zeitgeisteffekt oder grüner Wertewandel – Sachsen

In Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung untersucht das Institut für Demokratieforschung die Wahlmotive grüner Wählerinnen und Wähler. Hier finden Sie den Bericht der dritten Untersuchungswelle in Sachsen: