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Parteien, Demokratie und gesellschaftliche Kritik

Cover
2011
Alexander Hensel, Daniela Kallinich, Katharina Rahlf
Parteien, Demokratie und gesellschaftliche Kritik
Jahrbuch des Göttinger Instituts für Demokratieforschung 2010
ibidem-Verlag, Stuttgart 2011

Das Buch

Seit März 2010 gibt es das neue Göttinger Institut für Demokratieforschung. Um Einblicke in die Arbeit und Ergebnisse des Instituts zu ermöglichen, erscheint regelmäßig ein Jahrbuch, das einige Facetten der Institutsarbeit dokumentiert. Das Institut unter Leitung von Prof. Franz Walter nimmt über Blogs und Medienbeiträge verschiedenster Art an aktuellen Debatten teil. Dabei wird nach tieferen Ursachen, größeren Zusammenhängen, langen Linien gesellschaftlicher und politischer Konflikte forschend gesucht. Die Themenpalette ist weit gesteckt, das methodische Set ebenso, da hier soziologische, historische und politikwissenschaftliche Perspektiven miteinander verknüpft werden. Zum einen haben natürlich die klassische Parteienforschung und Gesellschaftsanalyse ihren Platz in diesem Jahrbuch: Wie ist es generell um die Parteien im 21. Jahrhundert bestellt, woraus resultiert der gegenwärtige Höhenflug der Grünen, was treibt die gesellschaftliche Mitte um, und welche Formen umfasst modernes zivilgesellschaftliches Engagement? Zum anderen finden sich hier auch aktuelle Themen wieder, so zum Beispiel die im Sommer 2010 höchst aufgeregt geführte Populismus-Debatte, außerdem Ergebnisse einer qualitativen Studie zum Protest gegen Stuttgart 21 – wer protestiert dort und warum? In internationalen Exkursionen werden außerdem die politischen Entwicklungen in anderen Ländern analysiert – von Revolten in Frankreich über das ’schwedische Volksheim‘ zur US-amerikanischen Tea-Party-Bewegung. Und schließlich richtet sich der Blick in die Historie, auf Entwicklungen, die in der Vergangenheit ihren Anfang nahmen, aber heute noch spürbar nachwirken. Den Leser erwartet also eine Vielfalt an Themen und Blickwinkeln, eine Exkursion durch die Diskussionslandschaft 2010, ein Streifzug durch die Geschichte – eine urteilsfreudige Auseinandersetzung mit dem politischen und gesellschaftlichen Geschehen.