Logo Göttinger Institut für Demokratieforschung
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    Aktuelle Publikationen
    Franz Walter u.a. (Hrsg.)
    Die neue Macht der Bürger
    Was motiviert die Protestbewegungen?
    Rowohlt: Reinbek bei Hamburg 2013, 352 S.
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    Aktuelle Publikationen
    Danny Michelsen, Franz Walter
    Unpolitische Demokratie
    Zur Krise der Repräsentation
    Suhrkamp: Berlin 2013, 410 S.
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    Aktuelle Publikationen
    Klaudia Hanisch
    Links in Polen
    Krytyka Polityczna und die Tradition der osteuropäischen Intelligenz
    Göttinger Junge Forschung 13, ibidem-Verlag: Stuttgart 2013, 210 S.
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    Aktuelle Publikationen
    Franz Walter
    Rebellen, Propheten und Tabubrecher
    Politische Aufbrüche und Ernüchterungen im 20. und 21. Jahrhundert
    Vandenhoeck & Ruprecht: Göttingen 2017, 397 S.
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    Aktuelle Publikationen
    Christoph Hermann
    Bürgerinitiativen in Beteiligungsverfahren
    Der Widerstand gegen die Feste Fehmarnbeltquerung im Dialogforum
    ibidem-Verlag: Stuttgart 2016, 218 S.
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    Aktuelle Publikationen
    Bettina Munimus
    Alternde Volksparteien
    Neue Macht der Älteren in CDU und SPD?
    Transcript: Bielefeld 2012, 378 S.

Aktuelles

Druckfrisch: Schicksalsjahre des Konservatismus
13. Oktober 2017

In seiner Studie über die Wandlungen des deutschen Konservatismus in den 1970er Jahren rekonstruiert Florian Finkbeiner die Kontinuitätslinien und Brüche dieser politischen Ideenwelt.

Am Beispiel der konservativen Intellektuellen Armin Mohler, Gerd-Klaus Kaltenbrunner, Caspar von Schrenck-Notzing und Günter Rohrmoser wird aufgezeigt, aus welchen Motiven und vor dem Hintergrund welcher gesamtgesellschaftlichen Prozesse sich der Konservatismus diversifiziert und in unterschiedliche Strömungen zerfällt.

Im Zuge der Erfolge von AfD und anderen Phänomenen rechts der Mitte sowie der Debatte um eine „Neue Rechte“ ist die Frage nach Wesen und Gehalt eines deutschen Konservatismus aktueller denn je.

Das Buch ist soeben im ibidem Verlag erschienen. Mehr dazu …

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Stellenausschreibung: Beschäftigte/r im Verwaltungsdienst
10. August 2017

Am Institut für Demokratieforschung an der Universität Göttingen ist zum 01.11.2017 die Stelle einer/eines Beschäftigten im Verwaltungsdienst mit 75 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (zzt. 29,85 Stunden/Woche) befristet zur Vertretung (Mutterschutz sowie ggf. anschließende Elternzeit) voraussichtlich bis April 2019 zu besetzen.

Alle weiteren Informationen gibt es zum Download: Ausschreibung.

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Mitteilung des Instituts bezüglich Medienberichterstattung vom 27.07.2017
27. Juli 2017
  1. Die Distanzierung der Ostbeauftragten hat uns überrascht. Wir wissen von dem Brief erst aus den Medien. In unserem Institut ist ein solches postalisches Schreiben nicht angekommen.
  2. Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Studie des „Instituts für Demokratieforschung“ von seinen zuständigen Personen nach Abgabe aufmerksam lesen können und hat sie bis unmittelbar nach der Pressekonferenz durchweg gelobt.
  3. Der Vorwurf methodischer Fehler wg. Anonymisierung von Interviewpartnern war stets unsinnig. Eine solche Anonymisierung ist in den Sozialwissenschaften aus guten Gründen Usus. Noch am 4. Juni wurde aus dem Ministerium die Kritik an der Studie als „haltlos“ bezeichnet und sich dafür bedankt, „wertvolle Erkenntnisse geliefert“ zu haben, „die wir bei unserer Arbeit berücksichtigen werden“. Einen Monat später gilt dann: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?
  4. Die eine Änderung, die nun vorgenommen wurde und zur Erklärung der Ostbeauftragten geführt hat, enthält lediglich eine weitere Anonymisierung, diesmal von einer Person, die in einem Interview kritisch genannt wurde. Auf diese Anonymisierung wurde sich geeinigt. Das Ministerium ist über diesen Vorgang stets informiert, das Ergebnis ist ihm explizit und unverzüglich vorgelegt worden. Das Ministerium weiß ebenfalls, wer die (keineswegs unprominente) Quelle des kritischen Zitats ist. Eine solche Interviewpassage – die in der Schärfe der Wortwahl und Interpretation Wesentliches aussagt über die parteipolitisch aufgeheizte Atmosphäre im dort bestehenden Konflikt – schlicht gar nicht zu bringen, wäre aus wissenschaftlicher Perspektive höchst problematisch gewesen. Wir sehen uns nicht befugt, Interviewaussagen zu zensieren. Im März des vergangenen Jahres hat bereits das Bundesverfassungsgericht festgestellt: „Das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung ist als subjektive Freiheit des unmittelbaren Ausdrucks der menschlichen Persönlichkeit ein grundlegendes Menschenrecht. Sie umfasst nicht zuletzt die Freiheit, die persönliche Wahrnehmung von Ungerechtigkeiten in subjektiver Emotionalität in die Welt zu tragen.“ Und diesen öffentlichen Meinungskampf hat die Studie über viele Seiten dokumentiert. Die Wissenschaft darf nun wirklich nicht hinter das Bundesverfassungsgericht zurückfallen. Hin und wieder muss das auch mal Politikern gesagt werden.
  5. Wenn man sich mit wissenschaftlichen Studien auf ein solches Terrain wie den Rechtsextremismus begibt, wird bekanntermaßen hart gekeilt, wie es auch bereits jetzt in den einschlägigen Foren als Reaktion auf die Berichterstattung über den Brief geschieht. Dass das Ministerium sich dabei überstürzt davonmacht – ohne mit uns zuvor darüber auch nur ein Wort geredet zu haben –, ist bedrückend. Offenkundig scheint ein solches Verhalten in Wahlkampfzeiten für opportun gehalten zu werden. Aber ob man damit wirklich etwas gewinnt?

Institut für Demokratieforschung, 27.07.2017

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