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Dr. Stine Marg

Geschäftsführende Leitung

Zur Person

Geburtsdatum- und Ort

1983 in Rostock

Schule

Abitur 2003 am Gymnasium Sanitz

Studium

2003-2008 Studium der Politikwissenschaft (1. HF) und der Mittleren und Neueren Geschichte (2. HF) (M.A.) an der Georg-August-Universität Göttingen.

Abschlussarbeiten

  • Dissertation: „Vorstoß in die Mitte. Fokusgruppen als Instrument zur Erkundung der funktionsbedürftigen sozialen Mitte.“ (2013)
  • Magisterarbeit: „Sozialdemokraten trotz bürgerlicher Herkunft. Eine Geschichte der Annäherung am Beispiel von Hedwig Wachenheim (1891-1969) und Carlo Schmid (1896-1979)“. (2008)

Berufliche Erfahrungen

  • Im WS 2004/2005 Tutorin am Seminar für Politikwissenschaft, Lehrstuhl Prof. Dr. Walter Reese-Schäfer, PS: Nationalstaatlicher Realismus oder weltpolitischer Idealismus? Theorien internationaler Politik.
  • 04/2005 – 12/2008 studentische Hilfskraft in der AG Parteien- und Politische Kulturforschung.
  • 01/2009 – 02/2009 Elternzeit.
  • Von 03/2009 – 06/2009 wissenschaftliche Hilfskraft in der AG Parteien- und Politische Kulturforschung, Prof. Dr. Franz Walter.
  • Seit 07/2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der AG Parteien- und Politische Kulturforschung, Prof. Dr. Franz Walter.
  • Seit 10/2013 Büro der geschäftsführenden Leitung des Instituts für Demokratieforschung.
  • 10/2017-3/2019: Vertretung der W3-Professur für Parteien- und Politische Kulturforschung an der Georg-August-Universität Göttingen.

Wissenschaftliche Schwerpunkte

  • Politische Kulturforschung (auch Deutsches Kaiserreich und Weimarer Republik)
  • Bürgerprotest und Engagement
  • empirische qualitative Sozialforschung
  • „Mitte“ und „Bürgertum“ als soziale Formationen

Publikationen

Monographien

Aufsätze

  • Der Protest diktiert die Mittel. Über Methoden zur Erforschung neuer Protestformationen in liberalen Demokratien, in: Mays, Anja u.a. (Hrsg.): Grundalgen – Methoden – Anwendungen in den Sozialwissenschaften, Festschrift für Steffen M. Kühnel, Wiesbaden 2019 (im Erscheinen).
  • Die ‚wehrhafte Demokratie‘ als historische Legitimationsgrundlage des Verfassungsschutzes, in: Demokratie-Dialog 4/2019, S. 12-20.
  • „Deutschland – meine Heimat, meine Liebe“. Die Verhandlungen von Heimat im Umfeld von ‚Pegida‘, in: Hülz, Martina/ Kühne, Olaf/ Weber, Florian (Hrsg.): Heimat. Ein vielfältiges Konstrukt, Wiesbaden 2019, S. 355-369.
  • Im Bann von Pegida? Über das Verhältnis zwischen ‚Patriotischen Europäern gegen die Islamisierung des Abendlandes und der Jugend, in: Zeitschrift für Demokratie und Menschenrechte, 1/2019, S. 115-125 (gemeinsam mit Katharina Trittel).
  • Nach Pegida – Politische Orientierungen junger Menschen. Fokusgruppen als Instrument zur Deutungsmusteranalyse, in: Bögelein, Nicole/ Vetter, Nicole (Hrsg.): Der Deutungsmusteransatz. Einführung – Erkenntnisse – Perspektiven, Beltz Juventa 2019, S. 107-127.
  • Der Einfluss sozialer Medien auf die Qualität demokratischer Diskurse im Bundestagswahlkampf – Ein Werkstattbericht, in: Schünemann, Wolf/ Kneuer, Marianne (Hrsg.): E-Government und Netzpolitik im europäischen Vergleich, Baden-Baden 2018, S. 381-402 (gemeinsam mit Wolf Schünemann).
  • Konfliktfeld Natur- und Klimaschutz: Proteste gegen Windkraftanlagen, Stromtrassen und Solarparks, in: Hans-Werner Frohn/ Jürgen Rosebrock (Hg.): Herausforderungen für die Umweltkommunikation. Der Deutsche Naturschutzring, die Naturschutzverwaltung und der Wandel der Protestkultur. DBU-Umweltkommunikation, Bd. 12, München 2018, S. 155-170.
  • Über ‚Forschungsethik‘, in: Demokratie-Dialog 2/2018, S. 2-9.
  • Demokratie-Dialog. Die Arbeit des Instituts für Demokratieforschung im Rahmen der ‚Forschungs- und Dokumentationsstelle zur Analyse politsicher und religiöser Extremismen in Niedersachsen, in: Demokratie-Dialog 1/2018, S. 2-9 (gemeinsam mit Katharina Trittel, Matthias Micus, Lars Geiges).
  • In Bewegung gegen rechte Bewegungen. Bewegungsförmige Praxis gegen rechtspopulistische Proteste am Beispiel von NoPegida, in: Forschungsjournal Soziale Bewegungen 30 (2017) 4, S. 59-68. (gemeinsam mit Christopher Schmitz).
  • Besorgte, Wut- und Protestbürger: Gefahr für die Demokratie?, in: Bürger&Staat, 67 (2017) 1, S. 41-47.
  • „Das Maß ist voll!“ Proteste gegen Windenergie, in: Christoph Hoeft/ Sören Messinger-Zimmer/Julia Zilles (Hg.): Bürgerproteste in Zeiten der Energiewende. Lokale Konflikte um Windkraft, Stromtrassen und Fracking, Bielefeld 2017, S. 63-95 (gemeinsam mit Julia Zilles und Carolin Schwarz).
  • „Ich kann einfach nicht mehr vertrauen.“ Demokratie- und Legitimitätsvorstellungen, in: Christoph Hoeft/ Sören Messinger-Zimmer/Julia Zilles (Hg.): Bürgerproteste in Zeiten der Energiewende. Lokale Konflikte um Windkraft, Stromtrassen und Fracking, Bielefeld 2017, S. 207-220.
  • Heimat. Die Reaktivierung eines Kampfbegriffes, in: Christoph Hoeft/ Sören Messinger-Zimmer/Julia Zilles (Hg.): Bürgerproteste in Zeiten der Energiewende. Lokale Konflikte um Windkraft, Stromtrassen und Fracking, Bielefeld 2017, S. 221-231.
  • Über wütende Bahnhofsgegner und selbsternannte Patrioten. Ist der Protestbürger eine Gefahr für die Demokratie?, in: Journal für Politische Bildung 5 (2015) 4, S. 16-24.
  • „Sire, geben Sie Kussfreiheit!“ Über die Aushandlung von gesellschaftlichen Normen zwischen Göttinger Bürgerschaft und Studierenden am Beispiel des Kuss-Prozesses von Graf Henckel von Donnersmarck (1926/27), in: Franz Walter/Teresa Nentwig (Hg.): Das gekränkte Gänseliesel. 250 Jahre Skandalgeschichte in Göttingen, Göttingen 2015, S. 82-90 (gemeinsam mit Karin Schweinebraten).
  • „Zack, und morgen ist da `ne Autobahn“, Wie Unternehmer Politik und Gesellschaft sehen – Ergebnisse eines aktuellen Forschungsprojekts in zwanzig Punkten, in: INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft, Jg. 4 (2015), H. 1, S. 135-140.
  • „Wir sind die Wirtschaft!“ Der Mittelstand in der Gesellschaft zwischen Anspruch und Realität, in: Walter, Franz/ Marg, Stine (Hg.): Sprachlose Elite? Wie Unternehmer Politik und Gesellschaft sehen, Reinbek bei Hamburg 2015, S. 134-165.
  • „Oberkommando Warentest“. Im Dienst der Verbraucheraufklärung, in: Robert Lorenz/Franz Walter (Hrsg.): 1964 – Das Jahr mit dem „68“ begann, Bielefeld 2014, S. 133-148.
  • Wie erforscht man Protest? Forschungsdesign und Methodik, in: Marg, Stine/Geiges, Lars/Butzlaff, Felix/Walter, Franz (Hg.): Die neue Macht der Bürger. Was motiviert die Protestbewegungen, Reinbek bei Hamburg 2013, S. 14-47 (zusammen mit Stephan Klecha und Felix Butzlaff).
  • „Wenn man was für die Natur machen will, stellt man da keine Masten hin“, Bürgerproteste gegen Bauprojekte im Zuge der Energiewende, in: Marg, Stine/Geiges, Lars/Butzlaff, Felix/Walter, Franz (Hg.): Die neue Macht der Bürger. Was motiviert die Protestbewegungen, Reinbek bei Hamburg 2013, S. 94-138 (gemeinsam mit Christoph Hermann, Verena Hambauer und Ana Belle Becké).
  • Kundgebungen gegen das Klassenwahlreicht. Arbeiterprotest im Herbst des Kaiserreiches, in: INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft, Jg. 1 (2012), H. 3, S. 61-71 (gemeinsam mit Franz Walter).
  • Proteste in der Postdemokratie. Mob, Wutbürger und Kosmopolitisches Präkariat, in: INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft, Jg. 1 (2012), H. 1, S. 14-25 (gemeinsam mit Franz Walter).
  • Percy. E. Schramm. Zwischen Mediävistik und Kriegstagebuch, in: Dies. / Franz Walter  (Hrsg.): Göttinger Köpfe und ihr Wirken in der Welt, Göttingen 2012, S. 35-42.
  • Siegfried A. Kaehler. Der preußische Staat als Lebensthema, in: ebd., S. 52-58.
  • Friedrich Hermann Rein. Zwischen Labor und Rektorat, in: ebd., S: 123-129.
  • Intellektuelle Ehepaare. Die Webbs, die Myrdals und das „Social Engineering“, in: Indes. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft, Herbst 2011, S. 108ff (gemeinsam mit Franz Walter).
  • Der Ort der Volkshochschulen in der Verfassungslehre Hermann Hellers und der demokratiepolitischen Diskussion in der Weimarer Republik, in: Hessische Blätter für Volksbildung 61 (2011)1, S. 6-13 (gemeinsam mit Franz Walter).
  • Mitten in Deutschland. Eine Annäherung an die von den Parteien stets umworbenen Mitte, in: Patt oder Gezeitenwechsel? Deutschland 2009, hrsg. Von Felix Butzlaff/ Dies./ Franz Walter, Wiesbaden 2009, S. 211-235.
  • Carlo Schmid – der politische Star und das sozialdemokratische Sternchen, in: Seiteneinsteiger. Unkonventionelle Politiker-Karrieren in der Parteiendemokratie, hrsg. von Robert Lorenz/ Matthias Micus, Wiesbaden 2009, S. 363-389.

Leexikonartikel

  • Bürgerinitiative, in: Evangelisches Soziallexikon, Hg.: Jörg Hübner / Johannes Eurich / Martin Honecker u.a., Stuttgart9 2016, S. 212-214.

Rezensionen

Working Papers und Konferenzbeiträge

Herausgeberschaften

Blogbeiträge

Lehrveranstaltungen

SoSe 2019

  • Demokratie und gesellschaftliche Konflikte: Politische Kulturforschung und politische Kultur – Diskussionen über Forschungsfeld und Forschungsgegenstand (Masterseminar)
  • Examens- und Doktorandenseminar

WS 2018/2019

  • Demokratie und gesellschaftliche Konflikte: Diskussionen aktueller Populismuskonzeptionen (Masterseminar)
  • Examens- und Doktorandenseminar

SoSe 2018

  • Forschungspraxis Demokratie und gesellschaftliche Konflikte (Masterseminar)
  • Examens- und Promotionskolloquium

WS 2017/2018

  • Einführung in die Protest- und Bewegungsforschung (B.A.-Seminar)
  • Examens- und Promotionskolloquium

SoSe 2017

  • Die gesellschaftliche Mitte. Konzepte und Diskussionen (Masterseminar).

SoSe 2015

  • Der Einfluss der RAF auf die politische Kultur der Bundesrepublik (B.A.-Seminar, gemeinsam mit Katharina Trittel)

SoSe 2012

  • “Bürgerproteste” in der Bundesrepublik. Von den “Ohne mich-Protesten” zu den “Wutbürgern”. (Masterseminar)

WS 2011/2012

  • Parteien und Gesellschaft, Einführung in die Gesellschaftsgeschichte politischer Formationen. Di. 16 bis 18 Uhr, ZHG 104. (Einführung in die Politikwissenschaft, gemeinsam mit Franz Walter und Felix Butzlaff)

SoSe 2011

  • Bachelorseminar: Das Bürgertum in Politik und Parteien (gemeinsam mit Matthias Micus)

WS 2010/11

  • Von der „Mittelklasse“ zur „Bürgerlichen Mitte“. Die Mitte der Gesellschaft im Spiegel der Milieuanalyse.

WS 2009/10

  • Einführung in die Politikwissenschaft am Beispiel des Kaiserreiches, Präformierung einer lang anhaltenden Kultur