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Dr. Torben Lütjen

Direktor (Vertretung)

Zur Person

Geburtstag und -ort

1974 in Bremen

Studium

  • Politik- und Rechtswissenschaften (M.A.) in Göttingen und Caen, 1995–2001
  • 2001–2006 Promotion in Göttingen

Auslandsaufenthalte

  • 2005–2006: University of California, Berkeley, Postgraduate Studies
  • 2010: American University, Washington D.C., Visiting Scholar
  • 2012: University of Wisconin, Madison, Honorary Fellow

Berufliche Erfahrungen

  • 2001–2005 wiss. Hilfskraft, Seminar für Politikwissenschaft, Universität Göttingen
  • 2006–2008 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Graduiertenkolleg: „Freunde, Gönner, Getreue: Zur Praxis und Semantik von Freundschaft und Patronage in historischer, anthropologischer und kulturvergleichender Perspektive“ an der Universität Freiburg
  • Seit 2009 (derzeit beurlaubt) Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Deutsches und Internationales Parteienrecht und Parteienforschung (PRuF) der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
  • Seit Dez. 2015: Vertretung der Professur von Prof. Dr. Franz Walter am Institut für Demokratieforschung der Universität Göttingen

Forschungs- und Drittmittelprojekte

  • 2009: Schumpeter-Fellowship der VolkswagenStiftung
    Projekt: „Das Ende vom Ende der Ideologien? Ideologischer Polarisierung in den USA im Kontext westeuropäischer Entideologisierungsprozesse.“
    Zeitraum der Förderung: 2009–2014
    Fördersumme: 531.000 Euro
  • 2013: Positive Evaluierung der ersten Projektphase und Verlängerung des Schumpeter-Fellowships um ein weiteres Förderjahr (2014–2015)
    Fördersumme: 80.000 Euro
  • 2013: Bewilligung durch die VolkswagenStiftung (nach gesondertem Begutachtungsverfahren) für die Finanzierung einer quantitativen Befragung in Wisconsin
    Fördersumme: 36.500 Euro
  • 2015: Strategischer Forschungsfond der HHU Düsseldorf (mit externer Begutachtung): „(De)Polarisierung und institutionelle Konvergenz: Der gewandelte Einfluss der Parteien auf die Regierungssteuerung in Europa und den USA“
    Fördersumme: 83.000 Euro

Stipendien/Preise

  • 1998/1999 Stipendiat des Akademischen Auslandsamtes Göttingen für ein Studium an der Université de Caen
  • 2005–2006 Stipendiat im Education Abroad Programm (EAP) für ein Postgraduiertenstipendium an der University of California, Berkeley
  • 2006 Friedrich-Christoph-Dahlmannn-Preis der Universität Göttingen für die beste sozialwissenschaftliche Dissertation 2006
  • 2006–2008 Stipendiat der DFG im Graduiertenkolleg 1288: „Freunde, Gönner, Getreue: Zur Praxis und Semantik von Freundschaft und Patronage in historischer, anthropologischer und kulturvergleichender Perspektive“ der Universität Freiburg

Themen der Abschlussarbeiten

  • Promotion, Göttingen 2006: „Der Ökonom und die Gesellschaft. Karl Schiller 1911–1994“
  • Habilitation, Düsseldorf 2015 (eingereicht): „Monologe in der Echokammer. Wisconsin und die ideologische Polarisierung der USA“

Wissenschaftliche Schwerpunkte

  • Politik, Geschichte und Gesellschaft der USA
  • Wissenssoziologie und politische Ideologien
  • Historische und Komparative Parteienforschung
  • Ethnographische Methoden der Politikwissenschaft

Publikationen

Monographien

Zeitschriftenaufsätze

  • Partei der Sünder, Partei der Bekehrten. Konversionserzählungen im amerikanischen Konservativismus, in: INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft, H. 4/2016.
  • Ideological Migration in Partisan Strongholds: Evidence from a Quantitative Case Study, in: The Forum. A Journal of Applied Research in Contemporary Politics, H. 2/2015 (gemeinsam mit Robert Matschoß).
  • Aufstieg und Anatomie des amerikanischen Konservativismus nach 1945. Ein Forschungsbericht, in: Archiv für Sozialgeschichte, Bd. 54, Bonn 2014.
  • Von der Technokratie zum „Sachzwang.“ Die Konjunkturen politischer Rationalität, in: INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft, H. 3/2013.
  • Das Establishment schlägt zurück? Die Präsidentschaftsvorwahlen der Republikaner im Jahre 2012, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen, H. 1/2013 (gemeinsam mit Robert Matschoß).
  • Monologe in der Echokammer. Wisconsin und die geographisch-ideologische Balkanisierung Amerikas, in: INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft, H. 1/2013.
  • Thirty Miles – and a World Apart. Dane and Waukesha Counties Embody the Bitter Partisan Divide in the Nation, in: The Wisconsin Interest, H. 3/2012.
  • Barack Obama und das Charisma der Fremdheit, in: Universitas, H. 9/2012
  • United States of Utopia: Über utopische Elemente im amerikanischen Konservativismus, in: INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft, H. 2/2012.
  • Die letzte Festung der Moderne. Zur gesellschaftlichen Rolle des Ökonomen, in: INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft, H. 0/2011.
  • Die populistische Versuchung. Zur Aktualität der Tradition des Anti-Intellektualismus in den USA, in: Universitas, H.  7/2010.
  • Vom „Gospel of Efficiency“ zum „War of Ideas“. Zum Verhältnis von Wissenschaft, Politik und Ideologien in den Vereinigten Staaten, in: Archiv für Sozialgeschichte, Bd. 50, 2010.
  • Horror Vacui. Wie die Aussicht auf ein postideologisches Zeitalter ihre Verheißung verloren hat, in: Universitas, H. 12/2008.
  • Das Ende der Ideologien und der amerikanische Sonderweg, in: Zeitschrift für Politik, H. 3/2008.
  • Wie haben es die Wirtschaftswissenschaften eigentlich geschafft, solche Deutungsmacht zu erlangen? Zum Beispiel Karl Schiller, in: Merkur, H. 3/2008.
  • Neue Sachlichkeit oder Polarisierung ohne Ende? Eine Analyse der amerikanischen Kongresswahlen, in: Universitas, H. 2/2007 (gemeinsam mit Maik Bohne).
  • Der verspätete Machtwechsel? Die Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen 2003, in: Gesellschaft – Wirtschaft – Politik (GWP), H. 1/2003.
  • Der wahre Möllemann, in: Berliner Republik, H. 1/2002 (gemeinsam mit Franz Walter).
  • Die präsidiale Kanzlerschaft, in: Blätter für deutsche und internationale Politik, H. 11/2000 (gemeinsam mit Franz Walter).

Beiträge in Sammelbänden

  • Karl Schiller and SPD Economic Policy, in: Christian Krell: Thinkers of Social Democracy, 49 portraits, Bonn 2016 (Übersetzung ins Englische aus: „Wettbewerb soweit wie möglich Planung soweit wie nötig“, Karl Schiller und die wirtschaftspolitische Reformation der SPD, in: Christian Krell (Hg.), Vordenkerinnen und Vordenker der Sozialen Demokratie: 50 Porträts, Bonn 2015).
  • Mehr als nur Wahlkampfmaschinen: Die neue Lebendigkeit US-amerikanischer Parteien, in: Christian Lammert, Markus Siewert und Boris Vormann (Hg.), Handbuch Politik USA, Wiesbaden 2014 (gemeinsam mit Maik Bohne).
  • Vergiss die Krümel! Über den Mythos der „Independents“ in den USA, in: Alexander Hensel, Roland Hiemann u.a. (Hg.), Demokratien am Wendepunkt. Jahrbuch des Göttinger Instituts für Demokratieforschung, Stuttgart 2013.
  • Divided We Stand: Warum Amerika ideologisch so gespalten ist, in: Peter Lösche und Anja Ostermann (Hrsg.), Die Ära Obama. Erste Amtszeit, Bonn 2012.
  • Jenseits der Parteilichkeit? Zum Anspruch der Freien Wähler auf Ideologiefreiheit, in: Martin Morlok, Thomas Poguntke und Jens Walther (Hrsg.): Politik an den Parteien vorbei. Freie Wähler und kommunale Wählergemeinschaften als Alternative, Baden-Baden 2012.
  • Eine Welt zu gewinnen. Entstehungskontext, Wirkungsweise und Narrationsstruktur des Kommunistischen Manifests, in: Johanna Klatt und Robert Lorenz (Hrsg.), Manifeste. Geschichte und Gegenwart des politischen Appells, Bielefeld 2011 (gemeinsam mit Philipp Erbentraut).
  • La FDP all’opposizione: dal partito di protesta alla normalizzazione, in: Elia Bosco und Josef Schmid (Hrsg.), La Germania rosso-verde. Stabilità e crisi di un sistenma politico (1998-2005), Turin 2010.
  • Das Scheitern vor dem Aufstieg. Hans-Jochen Vogel und der Wahlkampf der Nachdenklichkeit 1983, in: Daniela Forkmann und Saskia Richter (Hrsg.), Gescheiterte Kanzlerkandidaten, Wiesbaden 2007.
  • Medienkarrieren in der Spaßgesellschaft? Guido Westerwelle und Jürgen W. Möllemann, in: Ulrich von Alemann und Stefan Marschall (Hrsg.), Parteien in der Mediendemokratie, Wiesbaden 2002 (gemeinsam mit Franz Walter).

Medienbeiträge

Blogbeitrage