Logo Göttinger Institut für Demokratieforschung

Dr. Florian Finkbeiner

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Zur Person

Geburtstag und -Ort

29.06.1988 in Saarbrücken

Schule

Arnold-Janssen-Gymnasium, St. Wendel

Studium

  • 04/2017-03/2020: Promotionsstudium Sozialwissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen
  • 09/2013 – 03/2016: M. A. Politikwissenschaften und Soziologie an der Universität Göttingen
  • 09/2010 – 05/2013: B. A. Politikwissenschaften und Soziologie an der Universität Trier
  • 10/2009 – 09/2010: B. Ed. (Lehramt) Germanistik/Politik/Bildungswissenschaften an der Universität Trier

Berufliche Erfahrungen

 

  • Seit 04/2021: Projektkoordinator der Forschungs- und Dokumentationsstelle zur Analyse politischer-religiöser Extremismen (FoDEx) am Institut für Demokratieforschung der Georg-August-Universität Göttingen
  • 08/2020-04/2021: Projektleiter (Interimsleitung) der Forschungs- und Dokumentationsstelle zur Analyse politischer-religiöser Extremismen in Niedersachsen (FoDEx) am Institut für Demokratieforschung der Georg-August-Universität Göttingen
  • seit 03/2019: Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der FoDEx-Forschungsstelle am Institut für Demokratieforschung der Georg-August-Universität Göttingen
  • Seit 06/2017: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Göttinger Institut für Demokratieforschung
  • 06/2016 – 05/2017: Wissenschaftliche Hilfskraft am Göttinger Institut für Demokratieforschung
  • 09/2013 – 05/2016: Studentische Hilfskraft am Institut für Demokratieforschung
  • 09/2014: Hilfskraft beim 50. Deutschen Historikertag in Göttingen

Abschlussarbeiten

  • „Demokratieschutz durch Parteiverbot? Zur Auseinandersetzung um ein NPD-Verbot“ (BA)
  • „Schicksalsjahre des Konservatismus. Konservative Intellektuelle und die Tendenzwende in den 1970er Jahren“ (MA)
  • „Nationale Hoffnung und konservative Enttäuschung. Zum Wandel des konservativen Nationenverständnisses nach der deutschen Vereinigung“ (Dissertation)

Preis

2016 FORENA-Nachwuchspreis (Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/ Neonazismus an der HS Düsseldorf)

Wissenschaftliche Schwerpunkte

  • Politische Soziologie und Ideengeschichte
  • Politische Kultur- und Demokratieforschung
  • Konservatismus
  • Rechtsextremismus

Publikationen

Monographie

  • Nationale Hoffnung und konservative Enttäuschung. Zum Wandel des konservativen Nationenverständnisses nach der deutschen Vereinigung, Bielefeld 2020, (rezensiert bei H-Soz-Kult, Soziopolis und Portal Ideengeschichte)
  •  Rechtsradikalismus in Niedersachsen. Akteure, Entwicklungen und lokaler Umgang, Bielefeld 2019 (mit K. Trittel, L. Geiges).
  • Schicksalsjahre des Konservatismus. Konservative Intellektuelle und die Tendenzwende in den 1970er Jahren, Stuttgart 2017.

Aufsätze

  • Involution der Demokratie? Die Suche nach der Opposition, in: Demokratie-Dialog 8 (2021), S. 5-13.
  • Göttingens rechte Protestgeschichte nach 1945, in: Demokratie-Dialog 8 (2021), S. 46-59 (m. K. Trittel, S. Isele).
  • Die Neokonservatismus-Debatte, in: Hacke, Jens; Schweda, Mark (Hg.): Handbuch „Die Ritter-Schule“, Stuttgart 2020. (i. E.)
  • „Konservativer“ Etiketten-Schwindel. Die Usurpation des Konservatismus am Beispiel der AfD, in: Demokratie-Dialog 7/2020, S. 57-64.
  • Das Potenzial der Cleavage-Perspektive. Wahlverhalten als Oberflächenphänomen der politischen Kultur, in: Demokratie-Dialog 6/2020, S. 2-11 (mit J. Schenke, A. Neumann).
  • Gegen einen formalistischen Demokratiebegriff. Zwischenstand der begriffshistorischen und -theoretischen Reflexion im Forschungsprozess, in: Demokratie-Dialog 5/2019, S. 2-13 (mit S. Marg, J. Schenke).
  • Der Staat als juristische Person. Eine verfassungsrechtliche Innovation im Göttinger Symboljahr 1837, in: Nentwig, Teresa; Trittel, Katharina (Hg.): Entdeckt, erdacht, erfunden. 20 Göttinger Geschichten von Genie und Irrtum, Göttingen 2019, S. 76-91 (mit J. Schenke).
  • Politische Kulturforschung als Zugang zur Analyse rechtsradikaler Bewusstseinsformen, in: Demokratie-Dialog 4/2019, S. 57-64 (m. K. Trittel).
  • Der Aktivist als „besserer“ Forscher? Göttinger Antwort auf Berliner Kritik, in: Forschungsjournal Soziale Bewegungen 31. Jg (2018), H. 3, S. 93-97 (m. J. Schenke).
  • Mächtiges Überraschen. Die Crux des AfD-Erfolges am Beispiel der Landtagswahl in Niedersachsen 2017, in: Demokratie-Dialog 2/2018, S. 80-86.
  • Armin Mohler und die Frühgeschichte der „Neuen Rechten“ in der Bundesrepublik Deutschland. Zum Wandel von Konservatismus, Nationalismus und Rechtsextremismus, in: Pfahl-Traughber, Armin (Hg.): Jahrbuch für Extremismus- und Terrorismusforschung 2015/16 (I), Brühl 2016, S. 209-233.
  • Der letzte Oberschlesier. Der Nationalist und Revanchist Christian Stoll, in: Walter, Franz; Nentwig, Teresa (Hg.): Das gekränkte Gänseliesel. 250 Jahre Skandalgeschichten in Göttingen, Göttingen 2016, S. 241-249.
  • Trutzburgen des Konservatismus. Auf Spurensuche im konservativen Milieu, in: Indes. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft 3/2015, S. 111-122 (gem. mit Julika Förster, Julia Kopp).

Studien

Zeitungs- und Online-Artikel

Blogbeiträge

Lehrveranstaltungen

  • SoSe 2020 Was ist der „autoritäre Charakter“? (mit Julian Schenke)
  • SoSe 2020 Grundbegriffe der qualitativen politischen Kulturforschung (mit Julian Schenke)
  • WiSe 2019/20 Einführung in die Rechtsextremismusforschung
  • SoSe 2019 Das Dilemma des deutschen Konservatismus
  • SoSe 2018 Traditionslinien des deutschen Nationalismus (mit Julian Schenke)
  • WiSe 2017/18 Die „Studien zum autoritären Charakter“ und ihre Bedeutung für die politische Kultur der Gegenwart (mit Julian Schenke)