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Selbstverständnis

Warum sind einzelne Demokratien stabiler als andere? Was führt zur Entstehung politischer Konflikte? Wie wandelt sich die Demokratie in Deutschland und Europa? Woher rühren Normverletzungen der demokratischen Spielregeln? Wie kann der Wandel der Parteiensysteme und der Erfolg sozialer Bewegungen erklärt werden?

Diesen und noch anderen Fragen widmet sich das Institut für Demokratieforschung an der Georg-August-Universität Göttingen. Wir arbeiten methodenoffen. Die Forschungsfrage entscheidet, welche Methode sinnvollerweise angewandt wird. So gibt es im Rahmen des Projektes FoDEx einen quantitativen wie qualitativen Teil des Niedersächsischen Demokratiemonitors.

Wir tragen mit unseren Projekten zur Versachlichung tagesaktueller Diskussionen im Bereich des Populismus, der Militanz und des Radikalismus bei. Neben der Grundlagenforschung streben wir einen breiten Wissenstransfer in die Gesellschaft an und verfolgen auch einen Bildungsauftrag, zum Beispiel mit der geplanten Fortführung des Projektes „Kinderdemokratie“.

Wir knüpfen an die Göttinger Tradition der AG Parteienforschung an. Entsprechend lehren wir regelmäßig in BA und MA zu Parteien und Parteiensystemen und entwickeln neue Forschungsprojekte in diesem Bereich.

 

Empfohlene, zugängliche Lektüre:

Zum Grundverständnis des Oberthemas Demokratieforschung:
Steven Levitsky und Daniel Ziblatt (2018): Wie Demokratie sterben. DVA.

Zum Einblick in aktuelle Forschung im Bereich Parteien/Populismus:
Simon Franzmann und  Marcel Lewandowsky (2020): Populismen? Populismen! Programmatische Heterogenität rechtspopulistischer Parteien in Westeuropa. BAPP Bonn, hier online.

 

Das Gründungsverständnis von Prof. Franz Walter finden Sie hier als pdf.