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Parteien und Parteiübergreifende Arbeiten

Parteien stellen demokratietheoretisch insofern das wichtigste Verbindungsglied zwischen den Bürgern und den Organen staatlicher Willensbildung dar, als dass sie sich an Wahlen zu den Parlamenten beteiligen, in denen letztlich die allgemeinverbindlichen, staatspolitischen Entscheidungen gefällt werden. Obwohl Parteien Gegenstand einer breiten Forschung gewesen sind, werden dennoch innerhalb der Fachwelt bis heute verschiedene Mängel an detaillierten Studien der aktuellen Rolle von Parteien konstatiert: an Studien, die Parteienwandel nicht nur im Zeitverlauf untersuchen, sondern sich den Unterschieden und Ähnlichkeiten gleichzeitig existierender, gegenwärtiger Parteien widmen, ein Mangel an Analysen, die enthüllen, wie Parteien intern funktionieren, wie Macht intern errungen und ausgeübt wird und wie die internen Entwicklungen, Strukturen und Machtverteilungen die Leistung der Parteien nach außen beeinflussen. Wir untersuchen Parteien anhand dieser Fragen nach etablierten und komplexen Untersuchungskategorien wie Mitglieder/Anhänger/Gläubige, Führung/Organisationselite, (Binnen-)Organisation, Programmatik/Inhalte/Dogmen und Wähler.