Logo Göttinger Institut für Demokratieforschung

Dissertationsprojekt

Verfasser

Michael Schlieben

Arbeitstitel der Dissertation

Politische Karrieren in der Bundesrepublik

(abgeschlossen)

Exposé

Wie wird man eigentlich Spitzenpolitiker? Was ist das geeignete Rüstzeug für eine politische Karriere? Welche Kompetenzen und welche Konstellationen begünstigen den Aufstieg innerhalb der deutschen Parteienorganisationen und Parlamente und wodurch lässt sich, hat man erst mal das Spitzenamt erreicht, die persönliche Machtposition absichern? Wie verändern sich die Anforderungen an politische Karrieren mit der Zeit, mit der Partei, mit der machtpolitischen Ausgangslage oder mit dem Alter?

Die Karrieren von deutschen Politikern von 1945 bis 2010 werden in der Doktorarbeit untersucht. Anhand von Fallbeispielen werden verschiedene Phänomene und Typen untersucht. Ein Kapitel widmet sich beispielsweise den Parteiführern der Nachkriegsparteien, ein anderes der rot-grünen Führungskohorte. Andere Aufsätze beschäftigen sich mit zeitgenössischen Spitzenpolitikern wie Angela Merkel oder Oskar Lafontaine.

Im Fazit sollen Schlussfolgerungen über die historischen, partei- und altersspezifischen Merkmale von politischen Karrieren in der Bundesrepublik gezogen werden. Kritisch sollen überdies die Prozesse hinterfragt werden, die sich für die Auswahl der politischen Führungsgruppen etabliert haben.

Geplante Abgabe: Frühjahr 2011