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Polen im Griff des Smoleńsk-Mythos

[analysiert]: Kristina Schmidt über die mobilisierende Kraft des Mythologischen

Am 10. April 2010 stürzte ein Flugzeug in der Nähe von Smoleńsk, Russland, ab. An Bord waren der polnische Präsident Lech Kaczyński und 95 andere RepräsentantInnen der polnischen Elite. Diese Katastrophe beeinflusst die polnische Politik bis heute – sie ist zu einem politischen Mythos geworden, den die Partei Prawo i Sprawiedliwość (Recht und Gerechtigkeit, PiS) zum Zweck der Mobilisierung von WählerInnen einsetzt.

Die Delegation war auf dem Weg zu der 70. Gedenkfeier des Katyń-Massakers. Dort, und an anderen Orten nahe Smoleńsk, wurden im April 1940 mehr als 20 000 Menschen, größtenteils Offiziere und Intellektuelle, auf Stalins Befehl erschossen.[1] Dies wurde in der Zeit des Kommunismus vertuscht, wodurch ein nationaler Mythos um Katyń entstanden ist. Die sogenannte „Katyń-Lüge“ wurde sowohl zu einem Symbol für die sowjetischen Geschichtsverfälschungen als auch für die verbrecherische Politik der UdSSR gegenüber Polen.[2] Der Ort des Absturzes hatte mit anderen Worten ein gewaltiges symbolisches Potenzial, was blitzschnell nach der Katastrophe deutlich wurde. So verglich der ehemalige Präsident und Leiter der Solidarność-Bewegung Lech Wałęsa[3] nur Stunden nach dem Absturz den Verlust von RepräsentantInnen der intellektuellen Elite mit der Massenerschießung in Katyń 1940. Die Katastrophe beschrieb er als ein „Katyń Nummer 2“.[4]

Seit 2010 kursieren verschiedene Verschwörungstheorien zum Absturz. Diese unterstellen Russland einen Anschlag gegen Polen und verdächtigen die liberale Partei Platforma Obywatelska (Bürgerplattform, PO), die damals zwar die regierende Partei war, jedoch nicht das Präsidentenamt innehatte, als Komplizen oder stille Profiteure der Katastrophe.

Die PiS hat die Katastrophe und die dazugehörigen Verschwörungstheorien zum Teil ihrer Politik gemacht. In den Medien ist die Rede von der „Religion von Smoleńsk“ oder dem „Mythos von Smoleńsk“. Seit den Wahlen 2015 ist die Partei stärkste politische Kraft in Polen. In den Selbstverwaltungswahlen 2018 hat sie die Mehrheit in 9 von 16 Bezirken gewonnen. Angesichts des Erfolgs der Partei stellt sich die Frage, inwiefern die Katastrophe zu Mobilisierungszwecken eingesetzt wurde. Nutzt die PiS die Katastrophe als einen sogenannten politischen Mythos?

Die Politikwissenschaftler Andreas Dörner und Rudolph Speth verstehen hierunter ein Zusammenspiel aus symbolgeladenen, auf das Kollektiv bezogenen Narrationen mit einem politischen Wirkungspotenzial.[5] Nach Julia Röttjer und Andrzej Kaluza wiederum treten Mythen nicht nur als Ereignisse, Orte und Persönlichkeiten auf, sondern auch als gesellschaftliche Einstellungen, Gesten und Haltungen. Der hinreichend verbreitete Glauben an den Mythos kann beispielsweise in Medien, Kunst oder Politik zum Ausdruck kommen und ist sinn- und orientierungsstiftend für die Gemeinschaft. Der Mythos kann jedoch nur weiterleben, solange er Resonanz in Gesellschaft und Kultur findet.[6]

Der Smoleńsk-Mythos hat viele Gesichter, sein populärstes zeigt dieser jedoch in der polnischen Hauptstadt Warschau an jedem Zehnten im Monat. Von Mai 2010 bis 2018 fanden dort monatlich Gedenkmärsche für die Opfer der Katastrophe und die „Enttarnung der Wahrheit“ über den Absturz statt. Die Gedenkmärsche zeigten stark rituelle Züge auf. Um 8 Uhr morgens begann der erste Gottesdienst, an dem Jarosław Kaczyński und mehrere PiS-PolitikerInnen teilnahmen. Im Anschluss daran fuhren sie zum Friedhof Powązki, wo unter das Smoleńsk-Denkmal Blumen gelegt wurden und am symbolischen Grab des Präsidentenpaares ein Gebet stattfand. Das abendliche Programm dieser Veranstaltungen fing ebenfalls mit einem Gottesdienst an, immer in der Johanneskathedrale in der Altstadt Warschaus. Darauffolgend wurde ein Demonstrationszug gebildet, an dem normalerweise 1 000 bis 3 000 Personen teilnahmen.[7] Die erste Reihe bestand gewöhnlich aus Frauen, die ein Banner mit dem Schriftzug „Smoleńsk – wir erinnern uns“ hielten. Kaczyński und andere politische RepräsentantInnen begnügten sich mit der zweiten Reihe. Während des Demonstrationszuges wurden abwechselnd religiöse Lieder gesungen und das Ave-Maria gebetet. Zum Abschluss hielt Jarosław Kaczyński eine feurige Rede.[8] Heute gibt es immer noch jeden Monat ritualisierte Gedenkfeiern.

Welche Funktionen für die Wählermobilisierung kann eine solche ritualisierte Veranstaltung nun haben? Zunächst ist zu beobachten, dass die physische und affektive Hingabe in den Ritualen die Teilnehmenden aktiviert und dem Smoleńsk-Mythos gewissermaßen einen Realitätsbezug gibt. Dörner beschreibt diese Wirkung von Ritualen wie folgt: „Sie machen das, was der Mythos einstweilen nur behaupten kann, erfahrbar und verleihen ihm dadurch einen anderen, stärkeren Realitätsgrad“.[9] Der Mythos wird zu mehr als einer Geschichte gemacht – er wird zu einem Teil der politischen Realität. Die affektive Dimension der Hingabe sorgt für eine emotionale statt rationale Meinungsbildung.[10] Somit verlieren Fakten und Beweise gegen die Anschlagstheorie an Bedeutung. In dieser emotionalen Logik ist es weniger wichtig, ob es tatsächlich ein Anschlag war oder nicht – auch der angeblich respektlose Umgang mit der Katastrophe sei ein „Anschlag“.[11] Dadurch können die WählerInnen emotional an die PiS gebunden werden.

Der religiöse und ritualisierte Rahmen der Gedenkmärsche bringt eine Sakralisierung mit sich: Die Märsche werden zu heiligen Ereignissen, die religiösem Glauben ähneln. Damit können die Teilnehmenden der Demonstration jedwede Kritik abwehren mit dem Argument, es sei lediglich ein Gebet, und Gebete solle man respektieren.[12] Zudem wird Jarosław Kaczyński zu einem quasi-religiösen Anführer mit einer unnahbaren, nichthinterfragbaren und bewunderungswürdigen Aura erhöht.[13] Dies fördert die unkritische Akzeptanz all seiner Aussagen – auch der politischen.

So bekam Kaczyński auch großen Beifall für Aussagen wie diese vom 10. Dezember 2017, die zudem die Bedeutung von Feinden in politischen Mythen verdeutlicht: „Unsere Feinde werden nicht aufgeben. Sie wollen unser Leben zerstören. Sie wollen unser Land in eine tiefe Krise führen.“[14] Die Betonung einer Bedrohung durch „Feinde“ kann der Sprachwissenschaftlerin Katarzyna Kłosińska zufolge eine identitätsstiftende Funktion haben. Durch das Gefühl der Bedrohung könne man das Gefühl von Einheit aufbauen.[15] Wer die Feinde eigentlich sind, wird selten weiter ausgeführt. Somit bleibe es flexibel, wer diese Feinde sein könnten.[16] Dieses dichotomische Denken kann auch zu einer Delegitimierung politischer Gegner führen: Wenn die einen (PiS) Gutes tun, während die anderen das Land zerstören wollen, erscheint es klar, wer eine Stimme verdient hat.

Die Gedenkmärsche erfüllen eine identitätsstiftende Funktion, weil sie soziale Kohäsion erzeugen. Dieser Effekt wird im Buch „Przebudzenie“ besonders deutlich. Darin wurden Menschen interviewt, die regelmäßig an den Gedenkmärschen teilgenommen haben oder eine wichtige Rolle in diesen gespielt haben. Die „Einheit“ und „Gemeinschaft“ der Teilnehmenden wird darin mehrmals betont. Viele der Interviewten beteuern, dass diejenigen, die sich dort treffen eine „Familie“ seien, dass eine besondere Art von Gemeinschaft entstanden ist.[17] Zum anderen schafft das wiederholte Zusammenkommen und das gemeinsame Ziel (die Enttarnung der „Wahrheit über Smolensk“, die Huldigung der Opfer und Solidarität mit den Familien zeigen) eine Motivation zum Engagement.[18] Dass die PiS bei diesen Veranstaltungen eine maßgebliche Rolle spielt, kann den Teilnehmenden ein Gefühl der Verbundenheit mit der Partei geben. Man kann also davon ausgehen, dass der Mythos für die PiS zur Stabilisierung in den eigenen Reihen beigetragen hat.[19] Auch erscheint die These von dem Politikwissenschaftler Antoni Dudek plausibel, dass der Smoleńsk-Mythos zunächst für mobilisierende Zwecke eingesetzt wurde, jedoch nach dem Wahlsieg 2015 auch als ein Testverfahren für die Loyalität der vertrautesten AnhängerInnen verwendet wird.[20]

Der Smoleńsk-Mythos und seine sakrale Dimension sprechen Menschen an, die für religiöse und mystische Botschaften empfänglich sind. Interessanterweise ist laut einer Untersuchung über die Hälfte der PiS-WählerInnen von einem Anschlag überzeugt.[21] Weiter hänge der Glaube an diese Theorie mit dem Grad an Religiosität zusammen – je religiöser die Befragten waren, desto höher wurde der Anteil der AnhängerInnen der Anschlagstheorie.[22] Darüber hinaus glauben Menschen, die im ländlichen Raum wohnen und einen niedrigen Bildungsgrad sowie ein niedriges Einkommen haben, eher an die Anschlagstheorie.[23]

Obwohl sich der Erfolg der PiS natürlich nicht allein auf den Smoleńsk-Mythos zurückführen lässt, ist dessen Bedeutung zumindest für einen Teil der WählerInnen nicht zu unterschätzen. Mit der Mythologisierung der Katastrophe konnte und kann die PiS die WählerInnen emotional an sich binden. Aufgrund der Sakralisierung kann sich die Partei jedweder Kritik entziehen, während sie dem Vorsitzenden eine starke Autorität verleiht. Anhand eines Feindbildes delegitimiert die Partei ihre politischen Gegner und schafft eine gemeinsame Identität, welche durch die regelmäßigen Versammlungen zusätzlich gestärkt wird. Dass die PiS nach wie vor stärkste politische Kraft im Lande ist, bekräftigt den Erfolg des Mythos.

Die PiS hat zum richtigen Zeitpunkt das mobilisierende Potenzial des Absturzes gesehen, und sich dieses zunutze gemacht. Wie lange der Mythos am Leben gehalten werden kann, ist schwierig abzuschätzen. Glaubt man der Analyse des Schriftstellers und Journalisten Stefan Kisielewski von 1976, könnte er jedoch noch eine Weile bestehen bleiben:

Die Polen vergessen niemals ihre Vergangenheit, sie lebt in ihnen parallel zur Gegenwart und wirkt unsichtbar auf ihr Verhalten und ihre Handlungen. Die Polen sind Wiederkäuer der Geschichte, die sich von Vergangenem ernähren, ohne sich dessen bewusst zu werden.[24]

 

[1] Vgl. Szeligowska, Dorota: The dynamics of Polish patriotism after 1989: concepts, debates, identities, Budapest 2014, Fußnote S. 210.

[2] Vgl. Heinemann, Monika: Krieg und Kriegserinnerung im Museum. Der Zweite Weltkrieg in polnischen historischen Ausstellungen seit den 1980er-Jahren, Göttingen/Bristol 2017, S. 113.

[3] Lech Wałęsa war in den 1980er Jahren Vorsitzender der Gewerkschaft Solidarność, die eine maßgebliche Rolle bei der Abschaffung des kommunistischen Regimes 1989 spielte. Er war von 1990 bis 1995 Staatspräsident in Polen und ist heute immer noch eine wichtige Gestalt in der polnischen Öffentlichkeit. Für eine ausführliche Darstellung der Solidarność-Bewegung und des Systemwechsels 1989 siehe Kühn, Hartmut: Das Jahrzehnt der Solidarność. Die politische Geschichte Polens 1980-1990, Berlin 1999.

[4] Vgl. Kublik, Agnieszka: To Katyń nr 2. Jestem zdruzgotany, Interview mit Lech Wałęsa, in: Gazeta Wyborcza, 10.4.2010. URL: http://wyborcza.pl/1,76842,7753298,To_Katyn_nr_2__Jestem_zdruzgotany.html?disableRedirects=true [eingesehen am 22.10.2018].

[5] Vgl. Speth, Rudolf: Nation und Revolution. Politische Mythen im 19. Jahrhundert, Opladen 2000, S.12; Dörner, Andreas: Politischer Mythos und symbolische Politik. Sinnstiftung durch symbolische Formen, Opladen 1995, S. 76f.

[6] Vgl. Kaluza, Andrzej und Röttjer, Julia: Der Mythos als Waffe?, in: Jahrbuch Polen 2018. Mythen, Bd. 29, Wiesbaden 2018, S. 3-7, hier S. 3.

[7] Es gibt keine öffentlich zugängliche Statistik über die genauen Teilnehmerzahlen bei den Gedenkmärschen. Allerdings gibt es einige Zeitungsartikel, die die Anzahl an PolizistInnen pro Demonstrierenden hinterfragt haben. Am 10. August 2017 waren beispielsweise 2 100 PolizistInnen für 2 500 Demonstrierende und 500 Gegendemonstrierende im Einsatz. Siehe Beczek, Wiktoria: Więcej policjantów na miesięcznicy niż na Woodstocku. Ile płacimy za prywatne obchody?, in: Gazeta Wyborcza, 11.8.2017, URL: http://wiadomosci.gazeta.pl/wiadomosci/7,114871,22222099,wiecej-policjantow-na-miesiecznicy-niz-na-woodstocku-ile-placimy.html [eingesehen am 5.11.2018].

[8] Vgl. Krzymowski, Michał: Miesięcznice smoleńskie. Kulisy zgromadzeń pisowskiego elektoratu, in: Newsweek Polska, 21.3.2018, URL: https://www.newsweek.pl/polska/polityka/miesiecznice-smolenskie-kulisy-zgromadzen-elektoratu-pis-koniec-miesiecznic/ne1l09y [eingesehen am 7.11.2018]. Für ein Beispiel eines Gedenkmarsches siehe: https://www.youtube.com/watch?v=dDyHGIsuzDU [eingesehen am 7.11.2018].

[9] Dörner, Andreas: Wahlkämpfe – eine rituelle Inszenierung des „demokratischen Mythos“, in: Dörner, Andreas und Vogt, Ludgera (Hrsg.): Wahl-Kämpfe. Betrachtungen über ein demokratisches Ritual, Frankfurt am Main 2002, S. 16-42, hier S. 29.

[10] Allerdings sollte nicht unerwähnt bleiben, dass neuere Forschungsergebnisse gezeigt haben, dass eine strikte Trennung von Emotionen und rationaler Erwägung auch in der Politikwissenschaft nicht sinnvoll ist, weil die zuständigen Bereiche im Gehirn miteinander verknüpft sind. Dass Experimente darüber hinaus gezeigt haben, dass Kognitionen von Emotionen voneinander abhängig sind, bestärkt dieses Argument. Siehe hierzu Steenbergen, Marco R.: The New Political Psychology of Voting, in: Faas, Thorten/Arzheimer, Kai/Roßteutscher, Sigrid (Hrsg.): Information – Wahrnehmung – Emotion. Politische Psychologie in der Wahl- und Einstellungsforschung, Wiesbaden 2010, S. 13 – 31, hier S. 21.

[11] Vgl. Lichocka, Joanna: Przebudzenie, Interview mit Daniel Górnicki, Krakau 2012, S. 52.

[12] Siehe beispielsweise Lichocka: Przebudzenie, S. 46f.

[13] Zu den Wirkungen von Sakralisierung bei politischen Mythen siehe Speth: Nation und Revolution, S. 125f.

[14] Pawłowski, Jacek: Smoleńsk. Czterdzieści tysięcy słów prezesa, in: Magazyn TVN24,  4.10.2018, URL: https://www.tvn24.pl/magazyn-tvn24/smolensk-czterdziesci-tysiecy-slow-prezesa,147,2603 [eingesehen am 7.11.2018], Originalzitat: „Nasi wrogowie nie spoczną. Oni chcą zniszczyć nasze życie. Oni chcą doprowadzić nasz kraj do ciężkiego kryzysu“, eigene Übersetzung. Die Rede von Jarosław Kaczyński kann unter folgendem Link angesehen werden: https://www.youtube.com/watch?v=-7RDwI-q2ko [eingesehen am 7.11.2018].

[15] Vgl. Pawłowski: Czterdzieści tysięcy słów prezesa.

[16] Vgl. ebd.

[17] Siehe hierzu z. B. Lichocka: Przebudzenie, S. 11, 50, 95, 107 und 130.

[18] Vgl. ebd., S. 21 und 39. Siehe auch Pawłowski: Czterdzieści tysięcy słów prezesa.

[19] Vgl. Pilawski, Krzysztof: Anatomie des politischen Erfolgs, in: Pilawski, Krzysztof und Politt, Holger: Polens Rolle rückwärts. Der Aufstieg der Nationalkonservativen und die Perspektiven der Linken, Hamburg 2016, S. 11-137, hier S. 13.

[20] Vgl. Pawłowski: Czterdzieści tysięcy słów prezesa.

[21] Vgl. Grzesiak-Feldman, Monika: Kto wierzy w zamach smoleński. Dlaczego wyznawców teorii spiskowej będzie coraz więcej?, in: Polityka, 10.4.2013, URL: https://www.polityka.pl/tygodnikpolityka/spoleczenstwo/1540499,1,kto-wierzy-w-zamach-smolenski.read [eingesehen am 7.11.2018].

[22] Vgl. ebd.

[23] Vgl. Pankowski, Krzysztof: Katastrofa pod Smoleńskiem – kto wierzy w teorię zamachu, Centrum Badania Opinii Społecznej, Warschau 2012, S.5.

[24] Kisielewski, Stefan: Ludzie w Akwarium, Paris 1976, zit. nach: Olszewski, Michał: „Ein Streifen, ein Rain, ein Rand“. Der polnische Mythos und die flüchtige Moderne, in: Jahrbuch Polen 2018, Bd. 29, Wiesbaden 2018, S. 23-37, hier S. 31.