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Neue Reihe: Orte der Demokratie

Marika Przybilla |  27. Oktober 2015 |   |  Drucken

Banner: Orte der Demokratie

[präsentiert]: Marika Przybilla über unsere neue Blog-Reihe „Orte der Demokratie“.

Demokratie – ein Wort, das jedem fast tagtäglich begegnet. Ein Konzept, das mit vielen Annahmen, Voraussetzungen, Erwartungen, Hoffnungen und vielleicht auch Enttäuschungen beladen ist. Dabei erscheint der Begriff „Demokratie“ einerseits oft sehr theoretisch und andererseits auch normativ. An sich und ganz kurz gesagt ist die Demokratie ein Konstrukt, eine bestimmte Regierungsform und eine Struktur, bei der das Volk die Macht innehat. Es gibt sie in unterschiedlichen Ausformungen: Mal ist sie repräsentativ, mal direkt, mal plebiszitär oder tritt in Gestalt eines Rätesystems auf. Demokratie kann jedoch weit mehr sein als nur eine Regierungsform und jedem Bürger, jeder Bürgerinnen in unterschiedlicher Gestalt und Form begegnen. Demokratie ist eben nicht nur Theorie, sondern muss gelebt werden. Sie wird somit auf den verschiedensten Ebenen erfahrbar. Wenn die Demokratie jedoch so vielfältig ist und sich in vielen einzelnen Bereichen und Teilen wiederfindet, was bedeutet und beinhaltet sie dann? Wo und wann treffen wir auf sie? Gibt es bestimmte Orte, wo sie auffindbar ist? Was bedeutet sie? Welche Formen kann sie annehmen? Wann und wie wird Demokratie erlebt? Was wird mit ihr assoziiert?

In der Blogreihe „Orte der Demokratie“ stehen diese und weitere Fragen im Fokus. Die Antworten darauf sind vielfältig. Ein Ort der Demokratie muss nicht zwingend eine feste Anlaufstelle, ein geographischer definierbarer Platz sein, sondern kann ebenso in Form einer Begebenheit, als ein Eindruck, ein Prozess, ein Gebäude, ein Erlebnis oder ein kurzer Moment sichtbar werden. All diese Facetten und die vielfältig Möglichkeiten, die Demokratie zu erleben, sollen Teil der nun startenden Blogreihe sein.

Die Texte in der Reihe:

Marika Przybilla ist wissenschaftliche Hilfskraft am Göttinger Institut für Demokratieforschung.


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