Meritokratie: Die Alltagsutopie der neuen Mitte

Franz Walter, Stine Marg |  18. Juni 2012 |  Keine Leserbriefe | 
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[präsentiert]: Die dritte Ausgabe von INDES – Zeitschrift für Politik und Gesellschaft widmet sich der Suche nach Utopia. Franz Walter und Stine Marg haben dabei das Thema Meritokratie untersucht.

In Ideologien, überhaupt in allem Transzendentalen diesseits des Religiösen, vermeinen Gegenwartsdiagnostiker gerne die irrlichternde Unvernunft radikalisierter Randgruppen der Gesellschaft zu erkennen. Die „Mitte“ dagegen scheint gegen utopische Verlockungen immun zu sein, gelten als ihre Kennzeichen doch Besonnenheit, Genügsamkeit und Mäßigung. Die ihr gemäße Haltung in der Politik ist insofern ein gänzlich unideologischer, nüchterner Pragmatismus. Mitte und Utopie scheinen sich also wechselseitig auszuschließen. Doch gibt es gleichwohl ein utopisches Versprechen, das sich fest im Zentrum der Mitte eingenistet hat. Aus ihm schöpft sie die Kraft für den Alltag und eine erstrebenswerte Zukunft – aus der Utopie der meritokratischen Gesellschaft.

Der vollständige Beitrag von Stine Marg und Franz Walter, der sich mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt, steht hier zum Download bereit:

I + E = Lw – Meritokratie: Die Alltagsutopie der neuen Mitte

Mehr Infos zu INDES gibt es hier.


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