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Mal wieder die Juden…?

Johannes Sosada |  29. Juni 2020 |   |  Drucken

[gastbeitrag]: Johannes Sosada analysiert die Verbindung von Antisemitismus und Verschwörungstheorien in der Corona-Krise

© Photo by Markus Spiske on Unsplash 

Das Corona-Virus als jüdischer Versuch die Weltbevölkerung zu minimieren, als eine von Israel gezüchtete Biowaffe oder Juden als millionenschwere Profiteure eines möglichen Impfstoffes – „Krudester Antisemitismus bricht sich Bahn[1]. Bereits Ende März, zu einem sehr frühen Zeitpunkt der Corona-Pandemie, warnte Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus vor der Zunahme von Antisemitismus im Zuge der Corona-Krise. Auch das israelische Außenministerium warnte früh vor der Verbreitung judenfeindlicher Verschwörungstheorien: Deutschland belege nach den USA und Frankreich Platz drei der Länder, in denen die meisten antisemitischen Äußerungen zur Corona-Krise im Internet verbreitet würden.[2]

Wenige Wochen später wurde deutlich, dass die Warnungen Kleins und des israelischen Außenministeriums ihre Berechtigung hatten. Ob Bill Gates (wenngleich christlichen Glaubens) mit Teufelshörnern und Davidstern auf der Stirn, aufgenähte „Judensterne“ mit der Aufschrift „Ungeimpft“ oder Plakate mit dem Schriftzug „Maske macht frei“ – auf den Corona-Demonstrationen werden zahlreiche antisemitische Stereotype tradiert. Im Fortschreiten der Pandemie ist dabei eine Entwicklung erkennbar: Zu Beginn der Pandemie kursierten antisemitische Verschwörungstheorien mit Bezug auf Israel lediglich im Internet; mit dem Einsetzen der Corona-Demonstrationen wurden antisemitische Stereotype auch auf der Straße salonfähig.

Während der ersten Monate der Corona-Krise stand Israel als jüdischer Staat im Fokus. In diversen Foren, Posts in sozialen Medien und verbreiteten Artikeln wurde behauptet, das Virus sei in Israel gezüchtet worden, der Mossad habe es gezielt eingesetzt und israelische Pharmakonzerne würden aus der Krise massiv Profit schlagen. Auf Twitter kursierten Hashtags wie #jewishvirus oder #Mossaddidthis. Gleichzeitig wurde das Virus vereinnahmt, um im israelisch-palästinensischen Konflikt Stimmung zu machen. Verschiedene dubiose Portale verbreiteten Bilder und Memes, die Israel als Parasit darstellen, der die Palästinenser aussaugt. Das Virus und die israelische Besatzung werden miteinander gleichgesetzt. Die Palästinenser müssten nun nicht nur gegen das „Besatzungsvirus“, sondern auch noch gegen das Corona-Virus kämpfen.[3]

Die Beschuldigung von Jüdinnen und Juden bzw. Israelis als Urheber von Krankheiten sowie ihre Darstellung als Ungeziefer, Parasiten oder sonstige Krankheiterreger ist jahrhundertealt. Bereits im Mittelalter wurden Juden als Brunnenvergifter für die Pest verantwortlich gemacht und ermordet oder vertrieben. Eine Charakterisierung von Juden als „Schädlinge“ impliziert immer auch die Notwendigkeit der Ausrottung – besonders deutlich wird dies an den drastischen Ungeziefer-Darstellungen während des Nationalsozialismus.[4] Umberto Eco lieferte bereits 1995 in seinem Vortrag über den Faschismus eine Erklärung, warum gerade die Juden so ein beliebtes Ziel von Verschwörungstheorien sind: „Am einfachsten lässt sich eine Verschwörung durch einen Appell an die Fremdenfeindlichkeit hervorzaubern. Allerdings muss die Verschwörung auch von innen kommen. Daher sind die Juden gewöhnlich das beste Ziel, da sie den Vorteil bieten, gleichzeitig innen und außen zu sein.“[5]

Heute, im 21. Jahrhundert, sind es außerdem unzählige Formen von Fake News, die genutzt werden, um gegen Israel als jüdischen Staat Stimmung zu machen. So wurde beispielsweise auf der Online-Plattform 9GAG ein Meme tausendfach gelikt und geteilt, welches den israelischen Gesundheitsminister Yaakov Litzman zeigt. In der Bildunterschrift wird behauptet, Litzman habe das Corona-Virus als „göttliche Strafe“ für Homosexualität dargestellt und sei nun selbst daran erkrankt. Zwar ist Litzman in der Vergangenheit für Aussagen über Homosexualität kritisiert worden und auch tatsächlich an dem Corona-Virus erkrankt, eine Verbindung zwischen dem Virus und Homosexualität hat er aber nie gezogen. Dennoch wurde die Behauptung von zahlreichen Nachrichtenportalen aufgegriffen und weiterverbreitet.

Aufschlussreich ist auch ein Blick auf die Reaktionen und Erklärungen für positive Nachrichten aus Israel im Zusammenhang mit der Virusbekämpfung: In den Kommentarspalten verschiedener Videos bei YouTube wird Israels Erfolg in der Bekämpfung des Virus und die Eindämmung der Pandemie als „Beweis“ gesehen, dass Israel vorher Bescheid gewusst haben muss. Die Tatsache, dass Israel auch stark vom Corona-Virus betroffen ist, wird als „einkalkuliert“ bezeichnet, um von der eigenen Urheberschaft abzulenken. An anderer Stelle wird der Ausbruch als von Netanyahu fingiert dargestellt und dem israelischen Ministerpräsidenten unterstellt, er wolle damit von seiner Korruptionsanklage ablenken bzw. seine Regierungsmacht festigen. Der Verschwörungstheoretiker David Icke behauptete, Israel nutze den Corona-Virus um seine „Technologie zu testen“.[6] Die Fortschritte israelischer Firmen bei der Entwicklung eines Impfstoffes sehen einige Kommentatoren von Ickes Videos als Indizien oder Belege für die „wahren Profiteure“ der Corona-Krise.[7] Diese Widersprüchlichkeit ist gerade in der Argumentation von Antisemiten charakteristisch: Mit Begriffen wie „Schmarotzer“ und „Parasiten“ wird Juden unterstellt, sie würden auf Kosten anderer leben, was sie minderwertig und lästig erscheinen lässt. Gleichzeitig sollen Juden als „mächtige Strippenzieher“ für die Pandemie verantwortlich sein und im Verdeckten das Weltgeschehen lenken. Solche Paradoxa sind in der Antisemitismusforschung nicht neu. So sind Juden „unterlegen“ und zugleich „überlegen“ [8], sie werden als „Kommunisten“ und „Kapitalisten“, „Kosmopoliten“ und „Partikularisten“ oder „Bellizisten“ und „Pazifisten“ verunglimpft.[9]

Anfang Mai kam es im weiteren Verlauf der Corona-Krise in Deutschland zu Demonstrationen gegen die angeordneten Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie. Bei den Demonstrationen wurden antisemitische Elemente verschiedenster Form auf die Straße getragen. Besonders das Motiv der angeblichen Weltverschwörung, ein traditionelles antisemitisches Klischee, wird auf den Corona-Demonstrationen bedient. Schon ein Blick auf zwei „Galionsfiguren“ und Treiber der Proteste, Attila Hildmann und Ken Jebsen, zeigt dies. Hildmann sprach davon, dass „böse Mächte“ eine „neue Weltordnung“ erzwingen wollen. Der Corona-Virus sei eine von „Eliten gemachte Pandemie“ und die Atemschutzmasken „das neue Hakenkreuz“.[10] Unter dem Applaus der Zuschauer sprach wiederum Jebsen auf den Corona-Demonstrationen vom „Merkel-Regime“, der „Pharma-Lobby“ und „Corona als trojanisches Pferd“. Er behauptete, damals wie heute würden eine „Handvoll Experten in allen Schlüsselpositionen“ das Volk „drangsalieren und verführen“ und Ärzte würden Rassegesetze beschließen.[11] Er vergleicht damit die Corona-Krise mit dem Nationalsozialismus. Jebsen machte schon 2011 durch antisemitische Aussagen auf sich aufmerksam und wurde von seinem damaligen Arbeitsgeber, dem Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB), entlassen.[12]

Passend dazu lesen sich Plakate der Protestierenden mit Aufschriften wie „Polizisten! Macht euch nicht zum Büttel von Bill Gates, George Soros, David Rockefeller oder ihren deutschen Statthaltern“. Besonders Bill Gates ist zum Symbolbild des Hasses der Demonstranten avanciert und Anfeindungen ausgesetzt, die klassischen antisemitischen Argumentationsmustern entsprechen: Man liest „Stoppt Gates“, in Anlehnung an Tarantinos Filmklassiker „Kill Bill“ oder – noch geschmackloser – „Gib Gates keine Chance“.[13] Die Umdichtung des bekannten Präventionsslogans stößt besonders übel auf, wird der US-amerikanische Softwaremilliardär dadurch mit einer der schlimmsten unheilbaren Krankheiten unserer Zeit verglichen. Mit dem AIDS-Vergleich wird neben dem Verschwörungsglauben gleichzeitig ein weiteres klassisches antisemitisches Stereotyp bedient. Gates wird als mächtiger „Strippenzieher“ und profitgieriger „Weltenlenker“ dargestellt. Politiker sind nichts als seine „willigen Marionetten“ oder „gefälligen Handlanger“. Eine Rede, in der Gates bereits 2015 vor den Gefahren einer Pandemie warnte, wird als Beweis angeführt, er habe vorher Bescheid gewusst.[14] Eine solche Personifizierung ist auch im antisemitischen Diskurs typisch. Sind es dort sonst die Rothschilds, die Israelis, Netanyahu, Rockefeller oder George Soros, so ist es nun Bill Gates, dem vorgeworfen wird, das Weltgeschick im Hintergrund zu bestimmen.

Ob Chemtrails, Terroranschläge wie 9/11, der Aufstieg von ISIS oder nun die Corona-Maßnahmen – Anhänger von Verschwörungstheorien glauben, dass eine „ominöse Gruppe einflussreicher Menschen“ versucht, aus dem Hintergrund ihre Interessen durchzusetzen und die Welt nach ihrem Gutdünken zu lenken. Antisemiten glauben, denken und argumentieren ähnlich, nur dass in ihrem Falle diese „ominöse Gruppe einflussreicher Menschen“ Juden sind. Der Grat dazwischen ist, sofern überhaupt vorhanden, äußerst schmal und verwischt. Antisemiten greifen auf ein in sich geschlossenes Weltbild zurück, das sie weder hinterfragen noch nach außen hin gegenüber Fakten absichern.[15] Bei Verschwörungstheoretikern lässt sich Ähnliches beobachten: Selbst klare Belege oder Beweise werden so umgemünzt, dass man sie für die eigene Sache deutet.[16] Eine ernsthafte Auseinandersetzung ist mit ihnen oftmals nicht möglich, es besteht kein Interesse bzw. keine Bereitschaft, das eigene Weltbild zu hinterfragen.[17] Wie eng Verschwörungsdenken und Antisemitismus auch empirisch zusammenhängen können, zeigt sich in der aktuellen „Mitte-Studie“: Von den Befragten, die zu Verschwörungsmentalität neigen, stimmen zehn Prozent klassisch-antisemitischen Aussagen zu, während dies nur bei zwei Prozent der Befragten der Fall ist, die eine Verschwörungsmentalität ablehnen.[18]

In der Antisemitismusforschung wird immer wieder betont, dass sich neue Varianten des Judenhasses, wie beispielsweise der israelbezogene Antisemitismus, aus denselben uralten Stereotypen speisen. Antisemitismus ist ein hartnäckiges und äußerst wandelbares Phänomen. Die Antisemitismusforscherin Monika Schwarz-Friesel bezeichnet Judenhass in diesem Zusammenhang als ein Chamäleon, „das seine Farbe je nach Umgebung verändert, aber in Struktur und Substanz unverändert bleibt“.[19] In der Corona-Krise tritt dieses Phänomen nur allzu anschaulich zu Tage: Es sind dieselben Vorurteile und Stereotype, angepasst an die Gegenwart, die „im neuem Gewand“, ob digital im Internet oder physisch auf den Corona-Demonstrationen, bedient werden. So sind Juden heute nicht mehr für die Pest, sondern für das Corona-Virus verantwortlich. Waren es früher ganz offen „die Juden“ oder „die Rothschilds“, welche bezichtigt wurden, die Weltherrschaft erlangen zu wollen, sind es heute die Banker von der Ostküste, jene „einflussreichen Kreise“, George Soros oder eben Bill Gates.

Das Internet spielt bei der Verbreitung von Antisemitismus eine Schlüsselrolle. Wer im Internet immer wieder auf antisemitische Inhalte stößt, hört irgendwann auf sie zu hinterfragen, glaubt sie und verbreitet sie im schlimmsten Falle weiter. Im Netz verschwimmen die Grenzen zwischen Fakten und Meinungen. Das Internet ist somit Multiplikator und Katalysator zugleich, die Anonymität des Netzes liefert für Antisemitismus den perfekten Nährboden.[20] Seit Jahren wird davor gewarnt, dass eine ungefilterte Ausbreitung von antisemitischem Gedankengut nicht ohne Folge bleibt. Antisemitismusforscherinnen und -forscher wie Schwarz-Friesel, der Präsident des Zentralrats der Juden Josef Schuster oder der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung Felix Klein verweisen schon lange darauf, dass sich das „Feld des Sagbaren“ immer weiter ausdehnt. Eigentlich hätten bereits die Anschläge von Halle und Hanau ein Weckruf sein müssen. Die Täter radikalisierten sich im Internet durch rassistische und antisemitische Verschwörungsmythen, nur dass ihr Hass eben nicht im Internet blieb.

Es scheint, als habe der „älteste Hass der Welt“[21] in dem verschwörungstheoretischen Umfeld der Corona-Demonstrationen ein neues Ventil gefunden. Die Entwicklung während der Corona-Krise spiegelt dies allzu gut wider: Krude Verschwörungstheorien, gepaart mit klassischem Antisemitismus, fluten vom Netz auf die Straße und in die Öffentlichkeit und sind so plötzlich im realen Leben für alle wahrnehmbar. Die öffentliche, für alle sichtbare und vor allem ungeahndete Zurschaustellung klassischer antisemitischer Stereotype führt dazu, dass sich nicht nur die Grenze des Sagbaren verschiebt, sondern auch die Bereitschaft zunimmt, dem Hass auch Taten folgen zu lassen.

 

Johannes Sosada war während seines Bachelorstudiums studentische Hilfskraft am Göttinger Institut für Demokratieforschung. Nach seinem Masterstudium an den Universitäten Tübingen und Yale arbeitete er an der Führungsakademie der Bundeswehr und im Verteidigungsministerium. Zurzeit promoviert er an der TU-Berlin.

 

[1] Böhme, Christian: „Krudester Antisemitismus bricht sich Bahn“, in: Tagesspiegel Online, 25.03.2020, URL: https://www.tagesspiegel.de/politik/verschwoerungstheorien-zum-coronavirus-krudester-antisemitismus-bricht-sich-bahn/25681332.html [eingesehen am 12.06.2020].

[2] Banse, Dirk/Müller, Uwe: In Deutschland verbreiten sich antisemitische Corona-Verschwörungstheorien, in: Welt Online, 07.05.2020, URL: https://www.welt.de/politik/deutschland/article207814673/Corona-Krise-Israel-warnt-vor-judenfeindlichen-Verschwoerungstheorien.html [eingesehen am 12.06.2020].

[3] Auf der Internetseite „Palestinian Media Watch“ findet sich eine Übersicht mit zahlreichen Beispielen. URL: https://palwatch.org/analysis/1666 [eingesehen am 12.06.2020].

[4] Salzborn, Samuel: Antisemitismus – Geschichte, Theorie, Empirie, Baden-Baden 2014, S. 118 ff.

[5] Eco, Umberto: Der ewige Faschismus, 5. Aufl., München 2020, S. 38.

[6] O. V.: London Live sanctioned by Ofcom over interview in which David Icke said Israel was using Covid-19 to “test its technology”, in: Campaign Against Antisemitism, 23.04.2020, URL: https://antisemitism.uk/london-live-sanctioned-by-ofcom-after-it-risked-causing-significant-harm-in-airing-interview-with-conspiracy-theorist-david-icke-on-covid-19/ [eingesehen am 12.06.2020].

[7] Solche Argumentationsmuster finden sich an zahlreichen Stellen in den Texten einschlägiger verschwörungstheoretischer Internetseiten, aber auch in Kommentarspalten wie beispielsweise unter YouTube-Videos von David Icke. Ickes offizieller YouTube-Kanal wurde mittlerweile von YouTube gelöscht; dessen Videos finden sich dort dennoch weiterhin mit wenigen Klicks.

[8] Auf diese Dichotomie wird auch von Umberto Eco in seinem oben zitierten Vortrag hingewiesen: „So kommt es, dass die Feinde durch eine ständige Verlagerung des rhetorischen Brennpunkts gleichzeitig zu stark und zu schwach sind.“ Vgl. Eco, Umberto: Der ewige Faschismus, S. 39.

[9] Vgl. Bernstein, Julia: „Mach mal keine Judenaktion“. Herausforderungen und Lösungsansätze in der professionellen Bildungs- und Sozialarbeit gegen Antisemitismus, Frankfurt 2018, S. 27.

[10] Thorwarth, Katja: Kommunisten-Merkel, China und der Dritte Weltkrieg: Attila Hildmann legt nach, in: Frankfurter Rundschau Online, URL: https://www.fr.de/meinung/attila-hildmann-coronavirus-corona-koch-coronavirus-verschwoerungen-merkel-china-weltkrieg-13748885.html [eingesehen am 22.06.2020].

[11] Auf der Internetseite „KenFM“ ist ein Video von Jebsens Rede vom 9. Mai 2020 auf einer Corona-Demonstration in Stuttgart abrufbar: URL: https://kenfm.de/ken-jebsens-rede-anlaesslich-der-demonstration-fuer-grundrechte-auf-den-cannstatter-wasen-am-9-mai-2020/ [eingesehen am 22.06.2020].

[12] Vgl. Kern, Ekkehard: RBB trennt sich von „KenFM“-Moderator Ken Jebsen, in: Welt Online, 23.11.2020, URL: https://www.welt.de/vermischtes/article13732282/RBB-trennt-sich-von-KenFM-Moderator-Ken-Jebsen.html [eingesehen am 12.06.2020].

[13] Klein, Oliver: Proteste gegen Corona-Regeln: Der Plakate-Check, in: ZDF Online, 16.05.2020, URL: https://www.zdf.de/nachrichten/politik/coronavirus-demonstrationen-proteste-plakate-100.html [eingesehen am 12.06.2020].

[14] Lindner, Roland: Die Hassfigur, in: FAS Online, 25.05.2020, URL: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/bill-gates-in-corona-krise-hassfigur-der-verschwoerungstheoretiker-16782787.html?_ga=2.176223009.529878485.1592816577-2121089111.1529075411&premium [eingesehen am 22.06.2020].

[15] Schwarz-Friesel, Monika: Antisemitismus-Leugnung: Diskursive Strategien der Abwehr und die emotionale Dimension von aktueller Judenfeindschaft, in: Schwarz-Friesel, Monika (Hrsg.): Gebildeter Antisemitismus – Eine Herausforderung für Politik und Zivilgesellschaft. Baden-Baden 2015, S.293–312, hier S. 300.

[16] Dazu ausführlich: Laufer, Daniel: Wenn die Eltern plötzlich an Verschwörungstheorien glauben, in: Netzpolitik.org, 13.05.2020, URL: https://netzpolitik.org/2020/wenn-die-eltern-ploetzlich-an-verschwoerungstheorien-glauben-corona-pandemie/ [eingesehen am 22.06.2020].

[17] Als anschauliches Beispiel sei hier der in einem Video festgehaltene Wortwechsel eines Berliner Polizisten mit einem Verschwörungstheoretiker angeführt.

[18] Schröter, Franziska (Hrsg.): Verlorene Mitte – Feindselige Zustände. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2018/19, Bonn 2019, S. 217 f.

[19] Schwarz-Friesel, Monika: Judenhass im Internet, Berlin/Leipzig 2019, S. 30.

[20] Schwarz-Friesel, Monika: Judenhass im Internet, S. 43 ff.

[21] Wistrich, Robert: Antisemitism. The longest Hatred, New York 1991.


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