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CfP: Zwischen Autonomie, Aufschrei und Überwachung

Alex Hensel |  15. Mai 2014 |   |  Drucken

[präsentiert]: Tagung „Politisches Handeln in digitalen Öffentlichkeiten“ in Göttingen

Am 28./29.11.2014 findet in Göttingen die Tagung „Politisches Handeln in digitalen Öffentlichkeiten: Grassroots zwischen Autonomie, Aufschrei und Überwachung“ statt. Auf der von unserem Institut mitausgerichteten Konferenz sollen theoretische und praktische Perspektiven auf neue und ältere Formen des politischen Handelns im Internet geworfen werden. In jedem Fall wird es spannend, sowohl erfahrene als auch nachwachsende WissenschaftlerInnen sind dazu aufgerufen, bis zum 20. Juni 2014 Abstracts einzureichen. Alle Informationen finden sich auf der Homepage der Tagung oder direkt hier im Call for Papers.

Hier noch die Ankündigung von der Seite der VeranstalterInnen:

Digitale Öffentlichkeiten sind einer der Kristallisationspunkte des Politischen im frühen 21. Jahrhundert. Jenseits der Öffnung von politischen Institutionen und Verwaltung für digitale Partizipation eignen sich Menschen digitale Technologien an, um ihren politischen Forderungen Ausdruck zu verleihen. Als Forscher*innen stehen wir vor der Herausforderung, diese Phänomene angemessen zu erfassen und theoretisch einzuordnen.

Unser Interesse richtet sich auf bottom-up Prozessen des politischen Handelns in digitalen Öffentlichkeiten und der Diskussion spezifischer Relevanzen und Herausforderungen in diesem Forschungsfeld. Mit der Tagung Politisches Handeln in digitalen Öffentlichkeiten: Grassroots zwischen Autonomie, Aufschrei und Überwachung, die vom 28./29. November 2014 an der Georg-August-Universität Göttingen stattfinden wird, wollen wir eine Rahmen schaffen, sich über eine Reihe von Fragen in diesem Forschungsfeld auszutauschen.

  • Wie lassen sich die netzbasierten Formen des politischen Handelns, Räume des politischen Diskurses, Vernetzungs- und Organisationformen analytisch beschreiben und theoretisieren?
  • In welcher Weise ist die Gestaltung des Internets und digitaler Technologien selbst umkämpft und wie reagieren Bewegungen auf Digitalisierungsprozesse in ihren jeweiligen Handlungsfeldern?
  • In welcher Weise wirken sich digitale Öffentlichkeiten auf Subjektivierungs- und Sozialisationsprozesse aus? Welche Rolle spielen Strukturen sozialer Ungleichheit in Bezug auf das politische Handeln in digitalen Öffentlichkeiten?
  • Welche methodologischen und methodischen Herausforderungen ergeben sich für das Forschungsfeld, z.B. hinsichtlich umfangreich anfallender Datenmengen oder in Bezug auf Aspekte der Forschungsethik?

Der Call for Papers läuft bis zum 20. Juni 2014. Wir freuen uns auf Beiträge von Nachwuchs- und erfahrenen Wissenschaftler*innen aus Politikwissenschaft, Soziologie, Medien- und Kulturwissensschaften. Neben wissenschaftlichen Vorträge und Diskussionen sind flankierende Praxis-Workshops geplant.

 


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