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Dierk Borstel über qualitative Erforschung rechtsextremistischer Szenen in Vorpommern

 | 9. Februar 2018

Am 08.02.2018 berichtete Prof. Dierk Borstel von seinen Erfahrungen in der qualitativen Erforschung rechtsextremistischer Szenen in Vorpommern. Den von ihm praktizierten Feldzugang des durch mehrjähriges Wohnen und Leben „im Feld“ erst ermöglichten langwierigen Kontaktaufbaus charakterisierte Borstel als unkonventionell. Neben netzwerkartigen Strukturen und anschaulichen Beispielen weit verbreiteter und mittlerweile „normalisierter“ rechtsextremistischer Einstellungen zeigte er historische, wirtschaftliche und demografische Hintergründe der aktuellen Situation auf. Für Diskussionsstoff sorgte nicht zuletzt die Frage nach den Perspektiven der Region.