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Aktuelles

Neue Studie: Wahl und Nichtwahl
31. Mai 2016

FES-Studie(2016)_Wahl_NichtwahlZahlreiche westeuropäische Demokratien befinden sich in einer Beteiligungskrise. Insbesondere die stetig sinkende Wahlbeteiligung ist hierfür ein markanter Ausdruck. Nichtwähler und die zunehmende Wahlenthaltung sind folglich in den letzten Jahren verstärkt ins Zentrum des politikwissenschaftlichen Interesses gerückt. Eine neue Studie des Göttinger Instituts für Demokratieforschung in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung untersucht nun erstmals auf der Basis qualitativ erhobener Daten die Einstellungen und Motive der Nichtwähler. Dazu wurden in drei Göttinger Stadtvierteln mit deutlich unterdurchschnittlicher Wahlbeteiligung Fokusgruppen durchgeführt. Zentrale Fragestellungen dabei waren: Wer genau bleibt hier Wahlen aus welchen Gründen fern? Wie blicken die Menschen auf Politik und ihre eigene Rolle im politischen Prozess? Und welche Hoffnungen hegen die Menschen noch gegenüber der Politik? Die Studie ist über Friedrich-Ebert-Stiftung in der Reihe Empirische Sozialforschung online frei verfügbar.