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Aktuelles

Protest, Populismus und Rechtsextremismus
6. Juni 2016

Spätestens seit dem Aufstieg von Pegida und der AfD haben Proteste, Populismus und Rechtsextremismus in der Bundesrepublik eine neue gesellschaftliche und politische Bedeutung erlangt. Das Göttinger Institut für Demokratieforschung widmet sich diesen Themen seit geraumer Zeit im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte. Bereits seit Jahren analysiert das Institut aus dem Blickwinkel der Parteienforschung den Aufstieg von rechtspopulistischen Parteien in Europa. Vor allem die Parteientstehung  der AfD sowie deren jüngste Entwicklung im Kontext der Landtagswahlen 2016 wurden durch verschiedene Projekte begleitet. Intensive Aufmerksamkeit am Institut hat seit Ende 2014 überdies die Erforschung der Pegida-Bewegung erfahren. Hier wurden Motive und Hintergründe der Pegida-Anhänger sowie die Aktivitäten der Bewegung in Sozialen Medien empirisch umfangreich erforscht. Weitere Forschungsprojekte untersuchen derzeit u.a. gesellschaftliche Kontroversen um Migration und Integration, Konflikte im Kontext der Einwanderung von Roma, die Ursachen der Entwicklung von Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus als auch die weitere Entwicklung von Pegida, etwa den Einfluss der Bewegung auf Jugendliche, sowie die AfD. Eine Übersicht laufender Forschungsprojekte am Institut findet sich hier.