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Genossen in der Krise?
15. Mai 2011

Die sozialdemokratischen Parteien Europas befinden sich in einer tiefen, von Stimmenverlusten und sinkenden Mitgliedszahlen geprägten Krise. Während die Mitgliedsstaaten der EU noch Ende der 1990er Jahre überwiegend von sozialdemokratischen Regierungschefs geführt worden waren, ist deren Anteil im Jahr 2010  auf fünf von 27 EU-Ländern zusammengeschmolzen, die meisten davon – mit Ausnahme von Spanien und Österreich – Länder mit eher wenig prägnanter sozialdemokratischer Parteihistorie: Slowenien, Griechenland und Portugal. Wie die Sozialdemokratie auf diese Krise reagieren kann und welche neuen Wege sich aus einer zunehmend globalisierten Welt ergeben, beantworten die Autoren des Göttinger Instituts für Demokratieforschung. Das Buch mit dem Titel „Genossen in der Krise? Europas Sozialdemokratie auf dem Prüfstand“, das zunächst als regelmäßige Artikelfolge auf Zeit online erscheint, betrachtet erstmalig und umfassend die Entwicklung der sozialdemokratischen Parteien von Schweden bis Spanien und von England bis Neuseeland und Australien.

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