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Aktuelles

Eurokritik der AfD: Der Siegeszug des Wettbewerbspopulismus
31. März 2014

Rechtspopulistische und eurokritische Parteien können bei der Europawahl auf gute Ergebnisse hoffen. Auch in Deutschland hat sich die eurokritische Partei Alternative für Deutschland (AfD) in Stellung gebracht, um im Mai ins Europaparlament einzuziehen. Während sich z.B. in Frankreich, Österreich oder den Niederlanden Euro(pa)kritik mit offen rechtspopulistischen bis rechtsextremen politischen Forderungen verbindet, nimmt die AfD eine Sonderstellung ein. Vor allem die außerordentliche Bedeutung von Volkwirtschaftsprofessoren in der AfD ist ihr Alleinstellungsmerkmal. Was aber bringt die Ökonomen zur AfD und welche Rolle spielen sie für die Programmatik der Partei? – Der Beantwortung dieser Frage widmet sich das Forschungsprojekt „Eurokritik in Deutschland – Eine qualitative Analyse der AfD vor dem Hintergrund der diskursiven Verhandlung der Eurokrise“, das am Institut für Demokratieforschung Göttingen, gefördert von der Otto Brenner Stiftung, kurz vor dem Abschluss steht. Hierfür wurden ausführliche Interviews zur Entwicklung der Euro-Krise sowohl mit wirtschaftswissenschaftlichen Erstunterstützern der AfD als auch mit weiteren Ökonomen geführt.

Zum Download der Studie geht es hier.

Alle Informationen zur Studie finden sie unter www.otto-brenner-stiftung.de und hier.

Ansprechpartner:

David Bebnowski
Institut für Demokratieforschung
Georg-August-Universität Göttingen
Weender Landstraße 14
37073 Göttingen
Tel: 0551-39-1701-18
david.bebnowski@demokratie-goettingen.de

Jupp Legrand
Otto Brenner Stiftung
Wilhelm-Leuschner-Str. 79
60329 Frankfurt am Main
Tel. 069/6693-2810
info@otto-brenner-stiftung.de