Aktuelles
“Unterschichten” in der Diskussion
Während die Medien in Deutschland aufgeregt über die neuesten Thesen von Thilo Sarrazin diskutieren, leistet auch Franz Walter einen Beitrag zur aktuellen Debatte. Unter Berufung auf die vor kurzem abgeschlossene Studie des Göttinger Instituts für Demokratieforschung über bürgerliches Engagement in der “Unterschicht” argumentiert er auf unserem mit Blick auf die Vergangenheit von Sozial- und Christdemokraten, dass gut organisierte Parallelgesellschaften durchaus die Integration verbessern können.
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Zudem erklärt Franz Walter auf Zeit Online, dass die Thesen Sarrazins alles andere als neu sind. Vielmehr habe man bereits seit den 1920er Jahren in der europäischen Sozialdemokratie ähnliche Gedanken zur Eugenik gehegt.
→ weiter lesenNeues aus dem Institut
Der Spiegel fragte die Deutschen nach ihren moralischen Instanzen und Bezugspersonen. Heraus kam dabei – so stellt Franz Walter überrascht fest -, dass traditionelle Vorbilder an Bedeutung verloren haben, ja dass Intellektuelle in der Wahrnehmung der Befragten kaum noch eine Rolle spielen. Seine Einschätzung dieses “Helmut-Schmidt-Phänomens” finden Sie auf Spiegel Online.
Katharina Rahlf hingegen untersucht in unserem Blog das Milieu der Postmateriellen. Deren entscheidende Eigenart ist dabei, dass sie – reflektiert und gebildet wie sie sind – vor allen Dingen unentschieden sind. Sie praktizieren ein Postmaterielles “Sowohl-als-auch-vielleicht”.
→ weiter lesenForschungsschwerpunkt “Bürgerliches Engagement”
„Wo ist die ‚Unterschicht‘ in der modernen Bürgergesellschaft?“, fragte ein vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziertes Projekt des Göttinger Instituts für Demokratieforschung, das Ende Juni abgeschlossen wurde. In einer qualitativen Untersuchung wurden moderne Formen und die soziale Basis von informellem und individuellem Engagement in der gesellschaftlichen “Unterschicht” erforscht.







