• Cover
    Aktuelle Publikationen
    Franz Walter
    Vorwärts oder abwärts?
    Zur Transformation der Sozialdemokratie
    Suhrkamp: Frankfurt am Main 2010, 100 Seiten
  • Cover
    Aktuelle Publikationen
    Felix Butzlaff, Matthias Micus, Franz Walter
    Genossen in der Krise?
    Europas Sozialdemokratie auf dem Prüfstand
    Vandenhoeck & Ruprecht: Göttingen 2011, 302 S.
  • Cover
    Aktuelle Publikationen
    Daniela Kallinich
    Nicolas Sarkozy
    Vom Außenseiter zum Präsidenten
    Göttinger Junge Forschung 8, ibidem-Verlag, Stuttgart 2011
  • Cover
    Aktuelle Publikationen
    Andreas Wagner
    Wandel und Fortschritt in den Christdemokratien Europas
    Christdemokratische Elegien angesichts fragiler volksparteilicher Symmetrien
    Springer VS: Wiesbaden 2014, 499 S.
  • Cover
    Aktuelle Publikationen
    Johanna Klatt und Robert Lorenz
    Manifeste
    Geschichte und Gegenwart des politischen Appells
    Transcript, 2011
  • Cover
    Aktuelle Publikationen
    Michael Schlieben
    Politische Karrieren in der Bundesrepublik
    Studien über Aufstieg und Scheitern
    Göttinger Junge Forschung 17, ibidem-Verlag: Stuttgart 2013, 412 S.

Aktuelles

Forschungsergebnisse: Die Grünen und die Pädosexualität
12. November 2014

Cover_Guenenstudie_2014_grossIm Jahr 2013 entflammte eine heftige öffentliche Debatte über Forderungen nach einer Legalisierung einvernehmlicher pädosexueller Kontakte, welche die Grünen Anfang der 1980er Jahren gestellt haben. Auf Bitten von Bündnis 90/Die Grünen hat das Göttinger Institut für Demokratieforschung ab Mitte 2013 ein Forschungsprojekt über die damalige Pädophilie-Debatte durchgeführt. Untersucht wurden sowohl Entstehung und Verlauf wie auch die konkreten Positionen und Träger dieser Debatte, welche bei weitem nicht nur in der grünen Partei zu finden waren, sondern ebenso in anderen liberal-emanzipatorischen Diskursen der 1970er und 1980er Jahre. Umfangreiche Forschungsergebnisse zu diesem Thema werden nun im Sammelband „Die Grünen und die Pädosexualität“ veröffentlicht, welcher just bei Vandenhoeck & Ruprecht erschienen ist. Ein Interview mit den Herausgebern findet sich in unserem Institutsblog.

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Neue Studie: Occupy in Deutschland
4. November 2014

Cover des Buches Occupy in Deutschland von Lars GeigesPlötzlich war sie mit ihren Zelten da: Die Occupy-Bewegung formierte sich 2011 scheinbar über Nacht, besetzte weltweit öffentliche Plätze und protestierte gegen Bankenmacht. Aber was bewegte die Aktivisten eigentlich und wie blickten sie auf Politik, Staat und Gesellschaft? Wie organisierten sie sich? Und was könnte von Occupy bleiben? Auch in Deutschland entstanden Occupy-Gruppen, die teils mehrmonatige Camps in den Stadtzentren errichteten. Von hier aus sollte sich ihr Protest entfalten – offen, basisdemokratisch, vielstimmig.
Anhand von Beobachtungen, Interviews und Diskussionsrunden mit Occupyern eröffnet Lars Geiges einen materialreichen Blick auf das junge und kaum erforschte Protestphänomen.

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INDES Ausgabe 3-2014: Wissenschaftliche Schulen
26. September 2014

Cover INDES-Ausgabe 3-2014Die „Freiburger“, die „Marburger“ oder die „Heidelberger“: Sie alle sind akademische Schulen, die vollkommen unterschiedliche Forschungsansätze repräsentieren – mit der Folge, dass in der Gesamtschau eine überaus pluralistische Forschungslandschaft entstand. Dagegen scheint es innerhalb von Schulen wenig pluralistisch zuzugehen. Denn Schulen müssen einen kohärent sein, um das eigene Forschungsprogramm, die eigene Methode oder auch nur den eigenen Stil gegen Angriffe von außen zu festigen. Schulen im Sinne von Lehr- und Lerngemeinschaften, die sich um eine dominante Gründerpersönlichkeit gruppieren und ein von ihr geprägtes Forschungsparadigma über mehrere Generationen hinweg tradieren, kennen wir im Prinzip schon seit der griechischen Antike.

Aber: Ist der Begriff „Schule“ überhaupt (noch) brauchbar? Diese Frage stellt sich umso mehr in Bezug auf die Gegenwart, auf jene rasenden kommunikativen und infrastrukturellen Veränderungen, mit denen sich der Wissenschaftsbetrieb konfrontiert sieht: Was bedeuten die allgegenwärtigen Gebote, globales „networking“ zu betreiben und „interdisziplinär“ zu arbeiten, für die Herausbildung lokaler Wissenskulturen?

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