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Aktuelles

Neuerscheinung: Jahrbuch für Demokratieforschung 2015
31. August 2016

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Die deutsche Gesellschaft ist in Bewegung und Aufuhr geraten. Öffentliche Empörung, Proteste und Erhebungen sind prägende Phänomene, die für eine zunehmende Verunsicherung sprechen.

Das aktuelle Jahrbuch versucht, sowohl elementare als auch randständige Geschehnisse in Gesellschaft und Politik mit fundierten Kommentaren und prägnanten Analysen zu erfassen. Ob die Parteienlandschaft, Populismus oder wissenschaftliche und gesellschaftliche Debatten: Der Band bietet einen umfassenden Rückblick auf das Jahr 2015 – aus politik- wie auch sozialwissenschaftlicher Perspektive.

Der Band ist soeben im ibidem Verlag erschienen.

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Neue INDES-Ausgabe: Liberalismus
7. Juli 2016

Cover: INDES 2-2016: LiberalismusDer Liberalismus ist ein schillerndes Phänomen – statt einer Einheit ähnelt er eher einem Mosaik, bestehend aus zahlreichen Teilchen und Bindestrichkonstruktionen: dem Links- und dem Nationalliberalismus, Wirtschafts- und Gesellschaftsliberalismus, Rechtsstaats- und Kulturliberalismus. Gibt es ihn überhaupt, den einen Liberalismus?

Die vorliegende Ausgabe von INDES versucht mit ihrem Schwerpunkt, einen Beitrag zur Diskussion über den Liberalismus zu leisten. Wie stets wird die Debatte dadurch nicht abgeschlossen werden (können); und die Auswahl an Themen und Texten bleibt notgedrungen unvollständig. In gewisser Weise ist die INDES damit selbst liberal – stellt das Bekenntnis zu kontroversen Diskursen, zur uneingeschränkten Legitimität differenter Blickwinkel auf die Wirklichkeit und zur permanenten Revisibilität von Erkenntnissen und Entscheidungen doch geradezu ein Markenzeichen liberalen Denkens dar.

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Protest, Populismus und Rechtsextremismus
6. Juni 2016

Spätestens seit dem Aufstieg von Pegida und der AfD haben Proteste, Populismus und Rechtsextremismus in der Bundesrepublik eine neue gesellschaftliche und politische Bedeutung erlangt. Das Göttinger Institut für Demokratieforschung widmet sich diesen Themen seit geraumer Zeit im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte. Bereits seit Jahren analysiert das Institut aus dem Blickwinkel der Parteienforschung den Aufstieg von rechtspopulistischen Parteien in Europa. Vor allem die Parteientstehung  der AfD sowie deren jüngste Entwicklung im Kontext der Landtagswahlen 2016 wurden durch verschiedene Projekte begleitet. Intensive Aufmerksamkeit am Institut hat seit Ende 2014 überdies die Erforschung der Pegida-Bewegung erfahren. Hier wurden Motive und Hintergründe der Pegida-Anhänger sowie die Aktivitäten der Bewegung in Sozialen Medien empirisch umfangreich erforscht. Weitere Forschungsprojekte untersuchen derzeit u.a. gesellschaftliche Kontroversen um Migration und Integration, Konflikte im Kontext der Einwanderung von Roma, die Ursachen der Entwicklung von Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus als auch die weitere Entwicklung von Pegida, etwa den Einfluss der Bewegung auf Jugendliche, sowie die AfD. Eine Übersicht laufender Forschungsprojekte am Institut findet sich hier.

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