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    Aktuelle Publikationen
    Tim Spier / Felix Butzlaff / Matthias Micus / Franz Walter (Hg.)
    Die Linkspartei
    Zeitgemäße Idee oder Bündnis ohne Zukunft?
    VS Verlag: Wiesbaden 2007, 345 Seiten
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    Aktuelle Publikationen
    Alexander Hensel, Roland Hiemann, Daniela Kallinich, Robert Lorenz, Katharina Rahlf (Hrsg.)
    Politische Kultur in der Krise
    Jahrbuch des Göttinger Instituts für Demokratieforschung 2013
    ibidem-Verlag: Stuttgart 2014, 422 S.
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    Aktuelle Publikationen
    Christoph Hermann
    Bürgerinitiativen in Beteiligungsverfahren
    Der Widerstand gegen die Feste Fehmarnbeltquerung im Dialogforum
    ibidem-Verlag: Stuttgart 2016, 218 S.
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    Aktuelle Publikationen
    Die Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen: Landesväter und Landesmanager.
    Politische Führung von Hinrich Wilhelm Kopf bis Christian Wulff
    Hahnsche Buchhandlung: Hannover 2012, 320 S.
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    Michael Lühmann
    Der Osten im Westen
    Wie viel DDR steckt in Angela Merkel, Matthias Platzeck und Wolfgang Thierse?
    Göttinger Junge Forschung 6, ibidem-Verlag, Stuttgart 2010
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    Aktuelle Publikationen
    Jonas Rugenstein
    Nach der günstigen Gelegenheit
    Die Entwicklung der LINKEN in Westdeutschland nach 2009
    Göttinger Junge Forschung 18, ibidem-Verlag: Stuttgart 2013, 162 S.

Aktuelles

Protest, Populismus und Rechtsextremismus
6. Juni 2016

Spätestens seit dem Aufstieg von Pegida und der AfD haben Proteste, Populismus und Rechtsextremismus in der Bundesrepublik eine neue gesellschaftliche und politische Bedeutung erlangt. Das Göttinger Institut für Demokratieforschung widmet sich diesen Themen seit geraumer Zeit im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte. Bereits seit Jahren analysiert das Institut aus dem Blickwinkel der Parteienforschung den Aufstieg von rechtspopulistischen Parteien in Europa. Vor allem die Parteientstehung  der AfD sowie deren jüngste Entwicklung im Kontext der Landtagswahlen 2016 wurden durch verschiedene Projekte begleitet. Intensive Aufmerksamkeit am Institut hat seit Ende 2014 überdies die Erforschung der Pegida-Bewegung erfahren. Hier wurden Motive und Hintergründe der Pegida-Anhänger sowie die Aktivitäten der Bewegung in Sozialen Medien empirisch umfangreich erforscht. Weitere Forschungsprojekte untersuchen derzeit u.a. gesellschaftliche Kontroversen um Migration und Integration, Konflikte im Kontext der Einwanderung von Roma, die Ursachen der Entwicklung von Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus als auch die weitere Entwicklung von Pegida, etwa den Einfluss der Bewegung auf Jugendliche, sowie die AfD. Eine Übersicht laufender Forschungsprojekte am Institut findet sich hier.

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Neue Studie: Wahl und Nichtwahl
31. Mai 2016

FES-Studie(2016)_Wahl_NichtwahlZahlreiche westeuropäische Demokratien befinden sich in einer Beteiligungskrise. Insbesondere die stetig sinkende Wahlbeteiligung ist hierfür ein markanter Ausdruck. Nichtwähler und die zunehmende Wahlenthaltung sind folglich in den letzten Jahren verstärkt ins Zentrum des politikwissenschaftlichen Interesses gerückt. Eine neue Studie des Göttinger Instituts für Demokratieforschung in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung untersucht nun erstmals auf der Basis qualitativ erhobener Daten die Einstellungen und Motive der Nichtwähler. Dazu wurden in drei Göttinger Stadtvierteln mit deutlich unterdurchschnittlicher Wahlbeteiligung Fokusgruppen durchgeführt. Zentrale Fragestellungen dabei waren: Wer genau bleibt hier Wahlen aus welchen Gründen fern? Wie blicken die Menschen auf Politik und ihre eigene Rolle im politischen Prozess? Und welche Hoffnungen hegen die Menschen noch gegenüber der Politik? Die Studie ist über Friedrich-Ebert-Stiftung in der Reihe Empirische Sozialforschung online frei verfügbar.

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Vortragsreihe: The Battle for the White House
10. Mai 2016

PL_Vortragsreihe_webAlle vier Jahre blicken wir mit besonderem Interesse auf die USA: Schließlich hängt auch für die Deutschen sehr viel an der Frage, wer als nächster Präsident in das Weiße Haus einziehen wird. Selten jedoch war der Bedarf an Deutung und Analyse der amerikanischen Politik wohl so groß wie 2016. Mit ungeahnter Wucht hat sich dort der Zorn gegen die etablierte Politik in Unterstützung für zuvor chancenlos erscheinende politische Außenseiter umgemünzt. Bei den Demokraten ist es Bernie Sanders, der mit einer, nicht nur für amerikanische Verhältnisse, äußerst links-progressiven Agenda die Favoritin des demokratischen Lagers, Hillary Clinton, unter Druck gesetzt hat. Noch umstürzender – und für viele Deutsche auch verstörender – erscheint jedoch der Aufstieg von Donald Trump zum wahrscheinlichen republikanischen Präsidentschaftskandidaten. Mit einem an die Muster des europäischen Rechtspopulismus angelehnten Politikstil hat er das sogenannte Establishment der Partei förmlich überrollt.

Was aber erklärt den Siegeszug dieser Außenseiter? Und was sagt ihr Erfolg (der bei Sanders unvollendet bleiben mag) über die Verfassung der amerikanischen Politik und Gesellschaft aus? In einer Vortragsreihe mit amerikanischen Gastrednern will das Göttinger Institut für Demokratieforschung einen Beitrag zum Verständnis dieser und anderer Phänomene liefern. Weitere Informationen finden sich im Folgenden:

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