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    Alexander Hensel, Roland Hiemann, Daniela Kallinich, Robert Lorenz, Robert Mueller-Stahl, Katharina Rahlf (Hrsg.)
    Parteien, Protest und Populismus
    Jahrbuch des Göttinger Instituts für Demokratieforschung 2014
    ibidem-Verlag: Stuttgart 2015, 512 S.
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    Die Strategien der USA gegen ein nukleares Nordkorea
    ibidem-Verlag: Stuttgart 2015, 666 S.
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    Politische Kultur in der Krise
    Jahrbuch des Göttinger Instituts für Demokratieforschung 2013
    ibidem-Verlag: Stuttgart 2014, 422 S.
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    Die Grünen und die Pädosexualität
    Eine bundesdeutsche Geschichte
    Vandenhoeck & Ruprecht: Göttingen 2015, 304 S.

Aktuelles

Auftaktkonferenz: Zur Ethnologie Linker Militanz
6. Dezember 2017

[präsentiert]: Kevin Zahn berichtet von der Konferenz „Ethnologie Linker Militanz. Akteure und Mentalitäten im Kontext“.

Die Auftaktkonferenz der Bundesfachstelle Linke Militanz hat sich am vergangenen Donnerstag, dem 30. November 2017, zum Inhalt gemacht, das breite Spektrum linker Bewegungen, Szenen und Proteste in Europa zu skizzieren. Im Folgenden einige Konferenzsplitter, ausgelesen mit Blick auf eine Ethnologie Linker Militanz:

Zwischen Halbstarken und 1968ern verortete Wolfgang Kraushaar in seinem Vortrag das Phänomen Linker Militanz. Die Studentenbewegung von 1968 gilt dem Professor des Hamburger Instituts für Sozialforschung als Protagonistin soziokulturellen Wandels, theoretisch versiert, politisch engagiert. Die Halbstarken – randalierende Rock’n’Roll-Fans der 1950er Jahre – bilden demgegenüber den unpolitischen Widerpart: zwar gegen das Spießertum der Zeit gerichtet, aber v.a. durch den Genuss am Gewaltexzess motiviert. Die Pointe: Fehlt es einer Bewegung an einer fundierten Gesellschaftskritik, an einer politischen Zielsetzung, lässt sich Gewalt nicht mehr als der Überschwang eines ansonsten begrüßenswerten Kampfes um soziale Teilhabe deuten. Solche Konflikte unterliegen – so Kraushaar mit Bezug auf Max Weber – keiner Zweck- und keiner Wertrationalität. Vielmehr folgen sie ganz den subjektiven Eindrücken ihrer Akteure, die sich eines Bezugs zur Gesellschaft verweigern. Darin liegt aus Sicht von Kraushaar auch ein Bruch mit der Tradition linker Politik: Es handele sich in diesen Fällen wohl eher um ein Phänomen aggressiver, jugendlicher Männlichkeit.  

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Tim Spier (1975-2017)
20. November 2017

Das Institut für Demokratieforschung trauert um Prof. Dr. Tim Spier, der am vergangenen Mittwoch nach kurzer, schwerer Krankheit viel zu früh verstorben ist. Seine Verbindungen nach Göttingen und zum Institut für Demokratieforschung waren vielfältig: Tim Spier hatte in Göttingen studiert und anschließend bei Peter Lösche und Franz Walter promoviert, mit einer eindrucksvollen Arbeit über die Wähler rechtspopulistischer Parteien in Europa. Gemeinsam mit anderen Göttingern verfasste er in dieser Zeit ein noch heute viel gelesenes Buch über die Linkspartei.

Danach zog es ihn weiter nach Düsseldorf, an das Institut für Deutsches und Internationales Parteienrecht und Parteienforschung (PRuF), anschließend nach Siegen, wo er eine Juniorprofessur für das politische System der Bundesrepublik Deutschland innehatte; dort stand er kurz davor, auf eine dauerhafte W2-Professur berufen zu werden. Aber die Verbindung nach Göttingen blieb bestehen, informell sowieso, und nicht zuletzt auch als Autor unserer Zeitschrift INDES.

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Neue INDES-Ausgabe: Die Nullerjahre
14. November 2017

Finanzkrisen, Wohlfahrtsstaatsreformen und Krise der Volksparteien: Waren die Nullerjahre im Wesentlichen ein Jahrzehnt neuartiger Verunsicherung oder, noch pointierter: der Entsicherung? Die neue Indes-Ausgabe will zurückblicken und dabei, noch ganz nah dran, eintauchen in die politisch-sozialen Ereignisse, Strukturen und Mentalitäten dieser Zeit.

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