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    Jonas Rugenstein
    Nach der günstigen Gelegenheit
    Die Entwicklung der LINKEN in Westdeutschland nach 2009
    Göttinger Junge Forschung 18, ibidem-Verlag: Stuttgart 2013, 162 S.
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    Christdemokratische Elegien angesichts fragiler volksparteilicher Symmetrien
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    Protest der Physiker
    Die »Göttinger Erklärung« von 1957
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    Die neue Macht der Bürger
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    Rowohlt: Reinbek bei Hamburg 2013, 352 S.
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    Regieren im Vielparteiensystem
    Das Minderheitskabinett Kraft 2010–2012 in Nordrhein-Westfalen
    ibidem-Verlag: Stuttgart 2014, 170 S.

Aktuelles

Neues Buch über Göttinger Erfindungen
12. August 2019

MitarbeiterInnen und Mitarbeiter des Göttinger Instituts für Demokratieforschung haben ein neues Buch über Erfindungen made in Göttingen veröffentlicht:

Göttingen, »die Stadt, die Wissen schafft«, die Stadt der Nobelpreisträger. Wegweisende Erfindungen gehen auf Göttinger zurück, manche in Göttingen entwickelte Idee ist wiederum längst vergessen. Einige brachten Fortschritt und Innovation, andere Skandale und Unglück, wieder andere sollten dem Erfinder zu großem Ruhm verhelfen, scheiterten aber schon in ihrer Entstehung.

Jenseits der bekannten Namen wie Gauß und Weber wirft dieses Buch die Frage auf, wie Wissen in Göttingen in unterschiedlichen Bereichen und Jahrhunderten entwickelt wurde, zu welchem Preis mancher seine Forschung vorantrieb und welche Geschichte hinter den Ideen steht.

Vom ersten Göttinger Nobelpreisträger Otto Wallach, der 1910 mit seinen Forschungen den Grundstein für die Herstellung von Duft- und Aromastoffen legte, über den Nukleus der Rassenideologie bis hin zum Kokain spannt der Sammelband einen Bogen über die kuriosesten, bahnbrechendsten und verwerflichsten Ideen auf, die ihren Ursprung in Göttingen nahmen.

 

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Niedersächsischer Demokratie-Monitor 2019 veröffentlicht – Pressemitteilung
29. Mai 2019

In Zusammenarbeit mit dem Methodenzentrum Sozialwissenschaften der Georg-August-Universität Göttingen und unter der Leitung von Prof. Dr. Steffen Kühnel hat die Forschungs- und Dokumentationsstelle zur Analyse politischer und religiöser Extremismen in Niedersachsen (FoDEx) am Göttinger Institut für Demokratieforschung eine neue Studie zur politischen Kultur in Niedersachsen erstellt. Unter dem Titel „Niedersächsischer Demokratie-Monitor (NDM)“ haben die beteiligten Forscher in einem interdisziplinären Projekt die Demokratie- und Gesellschaftsvorstellungen der niedersächsischen Bevölkerung untersucht. Zu diesem Zweck wurde eine repräsentative Umfrage durchgeführt. Befragt wurde die Wohnbevölkerung Niedersachsens ab 16 Jahren mit deutscher Staatsangehörigkeit. Die Erhebung ist eine repräsentative Stichprobe mit 1.001 Fällen. Die Studie leistet Pionierarbeit: Bislang gibt es kein einziges westdeutsches Bundesland, in welchem die Demokratievorstellungen regelmäßig untersucht werden, um Veränderungen im Zeitverlauf und im Strukturwandel der politischen Kultur zu identifizieren.

Analog zu anderen aktuellen Befragungen ermittelt der NDM eine starke Skepsis gegenüber der Problemlösungsfähigkeit der Politik sowie ein hohes Maß an Unzufriedenheit und Misstrauen. Autoritäre Politik- und Gesellschaftsvorstellungen sind ebenso verbreitet wie Verschwörungsdenken. Andererseits sind die Niedersachsen politisch stark interessiert und engagiert, sie bringen den Institutionen, auch der Landesregierung, viel Vertrauen entgegen und zeigen wenig Neigung zur Wahl von Rechts- wie von Linksaußen-Parteien. Der NDM legt nahe, dass sich dieser vermeintliche Widerspruch unter Verweis auf die erhobenen unterschiedlichen Demokratievorstellungen der Niedersachsen zumindest teilweise auflösen lässt. Diese und weitere Ergebnisse über die politische Kultur in Niedersachsen werden im Niedersächsischen Demokratie-Monitor 2019 vorgestellt.

Die Studie und eine erläuternde Pressemitteilung stehen zum Download bereit:

 

 

 

 

 

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INDES 4-2018: Heimat
22. April 2019

[präsentiert]: Heft 4-2018 von INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft zum Thema Heimat ist soeben erschienen.

Das Thema »Heimat« hat in den letzten Jahren in Deutschland eine auf den ersten Blick erstaunliche Renaissance in Politik, Medien und Gesellschaft erfahren. Wenig verwunderlich mag noch erscheinen, dass die auch in der Bundesrepublik mit Aplomb emporgekommene politische Rechte die Notwendigkeit von kultureller Identität, völkischer Gemeinschaft und nationaler Heimat als Arznei gegen das vermeintliche Gift grenzüberschreitender Globalisierung und weltweiter Migrationsbewegungen deutet. Intuitiv plausibel ist auch die Erweiterung des Innenministeriums um den Zuständigkeitsbereich Heimat unter der Ägide eines Ressortchefs von der CSU.

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