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Aktuelles

Wir suchen studentische Hilfskräfte
18. Januar 2017

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitraum engagierte Studierende zur Unterstützung der Arbeit an der „Dokumentations- und Forschungsstelle zur Analyse und Bewertung von Demokratiefeindlichkeit und politisch motivierter Gewalt in Niedersachsen“.

Alle weiteren Informationen gibt es hier zum Download: Ausschreibung

 

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Neue Studie: Die Berliner Senatsverwaltung und die Pädosexualität
2. Dezember 2016

In einem von der Berliner Senatsverwaltung finanzierten Kurzprojekt haben wir uns mit einem Projekt beschäftigt, das Ende der 1960er bzw. zu Beginn der 1970er Jahre von dem Diplompsychologen Helmut Kentler durchgeführt worden war: Mit Unterstützung der Berliner Senatsverwaltung für Familie, Jugend und Sport soll er bei mehreren Hausmeistern, die wegen sexueller Kontakte mit Minderjährigen vorbestraft waren, Pflegestellen eingerichtet und dort Jungen untergebracht haben. Zum anderen haben wir uns im Rahmen des Projekts mit der sogenannten Adressenliste zur schwulen, lesbischen & pädophilen Emanzipation auseinandergesetzt, die die Senatsverwaltung für Jugend und Familie noch im Jahr 1991 finanziell unterstützt hat. In diese Liste waren auch Gruppen aufgenommen worden, die sich für die Interessen von Pädosexuellen eingesetzt haben.

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Neue Forschungsstelle zur Demokratiefeindlichkeit
1. Dezember 2016

Das Göttinger Institut für Demokratieforschung an der Georg-August-Universität ist mit der wissenschaftlichen Umsetzung der „Dokumentations- und Forschungsstelle zur Analyse und Bewertung von Demokratiefeindlichkeit und politischer Gewaltbereitschaft in Niedersachsen“ beauftragt worden. Ab November 2016 beschäftigt sich das Institut unter der Leitung von Prof. Franz Walter in diesem Rahmen mit der wissenschaftlichen Erforschung, der Lehre, der Vermittlung und der politischen Bildung hinsichtlich demokratiefeindlicher Gesellschaftsphänomene. Hervorzuheben ist die völlige formale Eigenständigkeit der Forschungsstelle und die uneingeschränkte Geltung des Prinzips der Forschungsfreiheit. Zur wissenschaftlichen Analyse und Bewertung wird der Forschungsstelle offen zugängliches Material (Zeitschriften, Medienaufzeichnungen, Publikationen und weitere Quellen) verfassungsfeindlicher Organisationen und Parteien aus den Bereichen Rechtsextremismus, Islamismus/Salafismus und Linksextremismus vom niedersächsischen Verfassungsschutz bereitgestellt. Das wissenschaftliche Archiv ist an der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) angesiedelt, da diese bereits verwandte Infrastrukturen und informationstechnische Expertise besitzt. Darüber hinaus ist es dem Institut für Demokratieforschung ein Anliegen, neue Quellen, Ansätze, Begrifflichkeiten in Theorie und Praxis zu ermitteln und zur Diskussion zu stellen.  Dabei wird auch die Rolle des Verfassungsschutzes im Forschungsprozess kritisch-reflexiv betrachtet. Die Arbeit der Forschungsstelle am Institut für Demokratieforschung wird in den nächsten Jahren ergänzt durch die Zusammenarbeit mit weiteren Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen.

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